Dienstag, September 08, 2026
marketing. .
Ich glaube, Möbelhäuser verkaufen Tische völlig falsch. Niemand braucht „Platz für sechs Personen“. Man braucht Platz für bis zu sechs Menschen und achtzehn offene Lebensvorgänge.
Freitag, Januar 23, 2026
schneekugel.
Freitag, 15.00Uhr. What a week. Das waren sieben sehr intensive, herausfordernde und heftige Tage. Da hat einer die Schneekugel so richtig heftig geschüttelt. Hat mich enorm gefordert. Aber das Beste? Es hat sehr viel Klarheit auf allen Seiten gebracht, ich habe viel für mich mitgenommen und gelernt - vor allem auch über mich selbst. Finde ich gut. Und ich habe wieder festgestellt, wie grossartig die Menschen in meinem Leben sind. Es wird nicht gefragt, sondern Zeit einfach sofort möglich gemacht, eingecheckt, nachgefragt - für mich, die nie um Hilfe bittet, eine tolle Erfahrung. Offenbar habe ich einiges richtig gemacht in meinem Leben.
Und jetzt werde ich zusammenpacken und heute mal eher ins Wochenende starten. Auf dem Programm steht ein asiatischer Abend mit Freunden und Jägermeister.
Sonntag, Dezember 07, 2025
demut.
Da ist Liebe, die mich findet. Da ist Demut, die mich weich macht. Da ist dieses seltsam warme Gefühl, dass Chaos manchmal genau die Form hat, die man braucht, um sich selbst wiederzuerkennen. Und ich denke: Fuck, wie verrückt das alles ist. Wie unerwartet. Wie unlogisch. Wie wunderschön. Wie gleichzeitig das alles. Ein Durcheinander aus Schmerz und Zuversicht, aus Erinnerung und Zukunft, aus Verlust und einem „Wir“, das ich niemals so habe kommen sehen. Und wie seltsam richtig es sich anfühlt. So richtig, dass ich lächeln muss. Trotz allem. Wegen allem. Wir sind einfach so verdammte Glückskinder. Ich bin wirklich dankbar.
Donnerstag, Januar 31, 2019
sprachlos.
Freitag, September 29, 2017
ungesagte worte.
Sonntag, November 04, 2012
notarzt.
Freitag, August 17, 2012
polizeieinsatz.
Was mich allerdings sehr positiv überrascht und nachhaltig beruhigt hat, war die Reaktion der Nachbarschaft. Es wurde nicht einfach ignoriert, sondern gehandelt. So muss & soll es sein. Meine Nacht war trotzdem vorbei.
Samstag, Mai 28, 2011
fail.
Dienstag, Februar 08, 2011
überholspur.
Montag, Januar 24, 2011
dingderunmöglichkeit.
(ich glaube, ich muss hier bleiben.)
Mittwoch, Januar 05, 2011
paranoid.
Freitag, Dezember 17, 2010
verf*cktesche*ße.
Mittwoch, Dezember 08, 2010
abschiedsschmerz.
Freitag, November 19, 2010
übergepäck.
Donnerstag, Oktober 14, 2010
blockiert.
Das mit der Liebe. Das geschah unerwartet. Schnell, vielleicht zu schnell. Es ist schön, und es ist neu. Spannend. Intensiv. Es ist wirklich schön, nur, wer weiss wie lange? Ich weiss nicht, ob ich aus Erfahrung ein bisschen defätistisch bin. Oder aus Angst, weil es eben so wunderschön und unfassbar gut ist, so dass wir manchmal einfach Schiss haben aufzuwachen. Oder aus Aberglaube. Keine Ahnung. Wo ich es doch einfach nur geniessen sollte. Kopf ausschalten, und das Herz machen lassen. (Klappt doch schließlich seit Monaten alles hervorragend - wie von selbst. Wir, dass passt wie Arsch auf Eimer. Latsch und Bommel.) Wobei mich die Vergangenheit gelehrt hat, dass man den Verstand bitteschön nicht ganz vergessen sollte. Stimmt ja auch. Und obwohl ich unheimlich glücklich bin und diesen Mann wirklich, wirklich will. Für ihn nach Paris oder sonst wohin laufen würde. Fühle ich mich aufeinmal irgendwie blockiert, den ersten konkreten Schritt zu tun. Normal?
Was, wenn wir unserem Glück zuviel abverlangen???
Dienstag, Oktober 05, 2010
heulboje.
Dienstag, September 21, 2010
status.
leihfreundin.
Frau Eiskalt wollte dieses Mal strikt taktisch vorgehen und die Outfits vorweg komplett zusammenstellen, die man dann auch kombinieren kann. Plus drei bis sieben Notfalloutfits, falls irgendjemand Sie bekleckert oder Sie einfach spontan Lust auf was anderes hat. Denn z.B. das dunkelblaue Kleid mit hübschen Ausschnitt für die Geburtstagsparty des Liebsten ist doch irgendwie ziemlich kurz, findet Sie. Sagen wir, es fehlen gut 20cm bis zum Knie. Und nun stellen Sie sich Frau Eiskalt in Stiefeln ausgelassen tanzend vor! Zwischen einer Menge Leute, die Sie noch nicht kennt und die alle sehr, sehr gespannt darauf sind, Sie kennenzulernen. Und der Liebste ist befangen, wenn Sie ihn fragt, ob er Sie so mitnimmt. Der würde Sie auch im Kartoffelsack noch toll finden. Da kommt dann wohl das erste Notfalloutfit ins Spiel - Boyfriendjeans, Tunika & Perlenkette. Es sei denn Sie verrät einfach, dass der Liebste Sie nur für ein paar Tage gebucht hat, quasi als Leihfreundin.
Bleibt das Schuhproblem, die nehmen, neben Sport- und Fahrradklamotten, den meisten Platz weg. Welche Stiefel nimmt Sie mit? Woher soll ich denn morgen eigentlich wissen, was ich Samstag, Sonntag oder nächsten Mittwoch anziehen will? Ich glaube, ich bleibe zu Hause.
Dienstag, September 14, 2010
gelacht.
Liebster: "Hallo schöne Frau. Ich würde gern hochkommen und Ihnen den Rücken eincremen?"
Frau Eiskalt überlegt kurz theatralisch: "Sehr gern. Der Schlüssel liegt unter der Fußmatte."
Der Nachbar schaut fassungslos.
30 Sekunden später erscheint der Liebste im Bad, zieht Frau Eiskalt an sich und küsst sie.
Der Nachbar lehnt sich sehr weit vor, um die Szene zu beobachten und kippt fast über die Lehne.
Montagnacht. Frau Eiskalt im Tiefschlaf. Der Liebste küsst sie wach und flüstert: "Erschrecke Dich nicht! Ich muss mal eben das Licht anmachen. Wir haben irgendein größeres Flugtier im Zimmer. Ich guck mal."
Frau Eiskalt sieht in dem Moment einen Schatten durchs Zimmer fliegen, denkt an eine größere Motte und zieht sich die Decke über den Kopf, um der Helligkeit zu entgehen.
Der Liebste schaltet sein Licht an: "Ähm es ist eine Fledermaus."
Frau Eiskalt ist schlagartig hellwach, schaut, sieht das furchtbar hässliche Tier mit den Maßen einer RIESENFLEDERMAUS und verschwindet postwendend wieder unter der Decke und dichtet sämtliche Lücken an den Seiten umgehend ab, falls die Fledermaus angreift.
Nach gefühlten 2 Stunden hatte der Liebste die Fledermaus doch überzeugen können das Zimmer freiwillig durch die nun speerangelweit geöffneten Fenster zu verlassen. Tatsächlich waren es nur drei-fünf Minuten. Wahnsinn, wie heiss das unter so einer Decke wird. Jedenfalls ist der Liebste mein persönlicher Held und ich war sehr, sehr froh, dass ich das größere Flugtier nicht zuerst bemerkt habe. Das hätte vermutlich ganz Usedom gehört und die Fledermaus sowie der Liebste wären einem Gehörsturz erlegen.
