In ein paar Tagen kommt der Teenie wieder und plötzlich fühlt sich die Woche schon ganz anders an. Ein bisschen Vorfreude, ein bisschen Vermissen und dieses besondere Gefühl, wenn das Zuhause bald wieder richtig vollständig wird. Wir machen schon wieder Pläne. Das Einzige, was ich nur so semi vermisse: ihr Chaos. Es liegt nicht mal ein Wäscheturm im Bad. Hier ist es gerade fast so ordentlich, dass ich kaum etwas zum Aufräumen finde und tatsächlich an die Stellen gehe, die ich schon länger mal richtig ausmisten wollte. Der Mann hat sich netterweise sofort angeboten, diesen Part des Kindes selbstlos zu übernehmen. Gestern bin ich direkt über seine Schuhe gestolpert, die strategisch günstig im Weg standen und die ich mit der Wäsche auf dem Arm natürlich nicht gesehen habe. Läuft also.
Da die Beschaffung eines Ersatzes offenbar etwas Zeit in Anspruch nehmen würde, soll ich künftig besser aufpassen und mich möglichst nicht tödlich verletzen. Na gut, dann passe ich auf. Schon allein wegen der Lieferzeiten. Und selbstverständlich aus Gehässigkeit. Seine Lovelanguage: Risikomanagement.
Bis dahin genießen wir noch die letzten ruhigen Tage und zählen innerlich schon langsam runter.
In the loop
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Man kann nicht gegen sich selbst arbeiten. Nur immer mit sich. Oder an
einem selbst. Es fühlt sich an wie eine große Schleife, die ich gedreht
habe. Ich ha...
vor 10 Stunden
