Freitag, September 02, 2011

mordgelüste.

Könnte nicht besser laufen. Frau Eiskalt ist in Mutterschutz und könnte die Ruhe vor dem Sturm genießen. KÖNNTE!!!!!!! Allerdings wird seit heute morgen 07.00Uhr das Haus gegenüber eingerüstet. Zur Sanierung. Von 10 lautstark Geräuschemachenden Bauarbeitern. Ich geh brechen. Und anschließend Munition suchen. WTF?

Donnerstag, September 01, 2011

geburtstermin.

Erinnert ihr euch daran? Vermutlich wird es etwas knapp für die Untermieterin - zumal das Fräulein laut Termin ja auch noch bis Ende des Monats Zeit zum Wachsen hat. Frau Eiskalt wird heute dann doch endlich ihre Kliniktasche packen. Zur Erleichterung von Herrn Wunderbar. Der ist schon ziemlich aufgeregt und sitzt täglich vorm Bauch und erzählt ihr, dass Sie nun kommen dürfte. Gestern haben wir mit der Hebamme auch das Thema "Geburt" abgehandelt und den Hinweis bekommen, dass man die Plazenta auch trocknen und später ins Müsli reiben kann. Soll bei hormonellen Stimmungsschwankungen helfen. Nun ja. Ihr könnt in den nächsten 5 Tagen gern euren Tipp abgeben, wann die Untermieterin sich auf den Weg macht. Der Gewinner bekommt eine Tafel Schokolade per Post.

Mittwoch, August 31, 2011

handarbeit.




Darf ich vorstellen? Das ist Herr Maus. Das erste Kuscheltier von Herrn Wunderbar, welches er vor 32 Jahren zur Geburt bekam und das ihn durch seine Kindheit begleitete. Nun soll die Untermieterin Herrn Maus bekommen, ein Herzenswunsch vom Liebsten. Frau Eiskalt findet es eine schöne Geste.

Nun gibt es nur ein Problem. Herr Maus hat in den vergangenen drei Jahrzehnten etwas gelitten, ist löchrig geworden und müsste etwas repariert & gepimpt werden. Allerdings ist Frau Eiskalt im Nähen wie basteln völlig talentfrei. Habt ihr eine Idee, wo man so etwas machen lassen kann? Eventuell bei einem Puppendoktor? DaWanda? Etc.?

Dienstag, August 30, 2011

wunschliste.

Für die Untermieterin. Ja oder nein? Nachdem Herr Wunderbar und Frau Eiskalt nun schon gefühlte 34578057843x gefragt wurden, was wir denn noch für die Untermieterin gebrauchen können, haben wir uns hingesetzt und einen Online-Geschenketisch mit Wünschen bestückt. Da wir das Meiste prinzipiell schon selbst gekauft haben, war es gar nicht so einfach mit den Wünschen. Habt ihr noch Tipps, was man "unbedingt" gebrauchen könnte? Zum Beispiel bin ich immer noch unschlüssig, ob wir einen Dampfsterilisator brauchen. Ich sage, ein Topf mit Wasser tut's auch für unsere drei Flaschen. Außerdem will ich stillen. Die Dinger finde ich prinzipiell ziemlich hässlich und Platzraubend. Nuckeln stehe ich auch eher gespalten gegenüber - zumal sie Kinder unheimlich verschandeln. Schaut auf Fotos schon beknackt aus, wenn 2/3 des Gesichts von so einem Kunststoffmonster verdeckt sind. Besonders schön bei 2-4jährigen Kindern.

Den hässlichsten Strampelanzug des Universums in schweinchenrosa habe ich jedenfalls schon zum Geburtstag geschenkt bekommen. Daher finde ich so einen Geschenketisch irgendwie doch sehr praktisch - auch wenn die Schenkenden es natürlich oft nur gut meinen. Nur will ich keine 30 Strampler in Größe 56, Plastespieluhren oder -mobilés. Wie habt ihr das gehandhabt beim Heiraten oder Kinderkriegen???

Montag, August 29, 2011

beschleunigung.


Wenn ich ehrlich bin, kann ich diesen technologischen Fortschritt kaum erwarten. Bedingung ist natürlich, dass das Glas zukünftig auch selbstreinigend ist. Was wünscht ihr euch von der Zukunft und Technologie?

Sonntag, August 28, 2011

presslufthammer.

Stellen Sie sich folgende Situation vor! Samstagvormittag im Bett. Frau Eiskalt mittlerweile ziemlich schwanger - sozusagen im Endstadium, versucht sich möglichst elfenhaft und geräuschlos aufzurichten, um duschen zu gehen. Mit so einem 2,5 Kilokind im Bauch quasi unmöglich. Herr Wunderbar genießt solche Situationen immer ausgiebigst mit einem breiten Grinsen und vielen wirklich genialen Ideen. So gestern: "Komm wir werfen Deinen Personalausweis weg! Lassen Dich schätzen und beantragen Rente für Dich!!!"
Manchmal haben Männer das Feingefühl eines Presslufthammer.

Freitag, August 26, 2011

punktlandung.

Ich bin eine Frau. Das heisst: ich rede gern und viel. Fasse mich selten kurz. Rede unaufgefordert. Ohne Unterbrechung. Sogar auf die Gefahr hin meine Umgebung zu Tode zu langweilen. Jedoch stelle ich in den letzten Jahren vermehrt fest, dass ich anderen - in gewissen Situationen - nicht mehr zuhören kann und will. Im Job zum Beispiel. Das ist Arbeit. Kein Sex. Ich benötige kein Vorspiel. Und kein Nachspiel. Am liebsten habe ich es kurz und bündig - Sachen auf den Punkt gebracht. Fertig. Meine Wunschvorstellung.

Wenn allerdings zu viel ausgeschmückt und herumgeredet, dann das Ganze noch mit reichlich ääääh's künstlich in die Länge gezogen wird, schaffe ich es meist kaum noch zu verbergen, wie sehr mich so etwas grundsätzlich nervt und langweilt. Nein, das war gelogen. In Wahrheit bemühe ich mich seltenst irgendetwas zu verbergen, sondern falle anderen direkt ins Wort, mal mehr oder weniger charmant - mit der Aufforderung auf den Punkt zu kommen.

Noch mehr nervt es mich aber, auf Fragen keine Antworten zu bekommen. Man stellt eine klar formulierte Frage und bekommt erstmal aufgetischt, wie es dazu kommen konnte und wer, was und vor allem wann gesagt und wie es jemand anderer verstanden hat. Und so weiter... Naja für mein Verhalten in solchen Situationen werde ich wohl leider nie für den Friedensnobelpreis nominiert werden. Macht aber eigentlich auch nichts, denn bei diesen Verleihungen wird ohnehin zu viel geredet.

Mittwoch, August 24, 2011

geschafft.



Geschafft. Ohne Herzinfarkt, Mordgelüste und platzen der Fruchtblase.
Wer mal ein richtig gutes Umzugsunternehmen braucht, die Jungs kann ich bedingungslos empfehlen. Weltklasse! War nun mein 2. Umzug mit ihnen und bestimmt nicht der Letzte.
So ich bin dann mal die letzten Kisten auspacken.

Freitag, August 19, 2011

putzwahn.

Der Liebste hat tatsächlich die Putzsachen weggepackt und mir verboten irgendetwas zu tun, als auszuruhen. Damit ich es unserer Putzperle überlasse, das neue Zimmer der Untermieterin zu putzen. Dabei würde ich jetzt am liebsten ihre Möbel saubermachen, die Berge Babybekleidung waschen und einsortieren. Ich kann mich gar nicht satt sehen an dem Zimmer, so gut gefällt es mir. Nur noch ein bisschen Möbelrücken, aufräumen, Accessoires kaufen und es ist fertig. Naja vielleicht übernächste Woche dann.

Donnerstag, August 18, 2011

männerträume.

Nachdem die zwei niedlichen Holländer die Möbel für die Untermieterin aufgebaut haben (es schaut phänomenal aus.), ist es für Herrn Wunderbar und Frau Eiskalt ein weiteres Stückchen greifbarer geworden, dass Sie in wenigen Wochen zu dritt sein werden.
Herr Wunderbar: "Ob wir gute Eltern werden?"
Frau Eiskalt: "Da habe ich komischerweise keine Bedenken. Du wirst ein großartiger Vater für Sie sein. Wir werden in diese Rolle reinwachsen. Wie Millionen Leute vor uns. Irgendwie."
Herr Wunderbar: "Es sollte eine Reha geben...!"
Frau Eiskalt: "Oh ja, wo die Mütter allein für drei Wochen hinfahren dürfen - nach der Geburt..."
Herr Wunderbar: "Wieso die Mütter? DIE VÄTER!!!...eine Bier-Reha, das wär's!!!"
Männer.

?

Was tun? Eine Mitarbeiterin scheint nun länger auszufallen. Schlimmstenfalls Wochen. Monate. Wegen Rücken. Sie kränkelt schon seit Monaten. Migräne. Rücken. Bein. ... Im Schnitt fehlt sie seit Anfang des Jahres 4 Tage/ Monat aufgrund von Krankheit. Die Qualität ihrer Arbeit leidet insgesamt darunter. In einem größeren Unternehmen, "kein Riesenproblem" - da kann man schon mal sagen: "nimm Dir Zeit! Werd in Ruhe gesund!". Nur in einer kleinen Firma mit 5 Mitarbeitern, wo jeder seinen festen Aufgabenbereich hat, ist das schwer zu übersehen und irgendwann vor allem kaum mehr tragbar. Einen längerfristigen Ausfall können wir uns nicht erlauben, da wir ihre Arbeit weder outsourcen noch unsere Kunden vertrösten können und wollen. Wirtschaftlich gesehen, gibt es demnächst vermutlich (schlimmstenfalls) nur eine Konsequenz. Ersetzen und kündigen. Persönlich ist das schon sehr, sehr viel schwieriger. Mal davon abgesehen, dass kompetentes, gutes Personal nicht auf der Straße liegt.
Scheiss-Situation.

Mittwoch, August 17, 2011

schwangerschaftsmüde.

Heute hätte mich beinahe eine 90jährige Oma mit Rollator überholt. Ich habe langsam keine Lust mehr. Mein Magen sitzt, gefühlt, eine Handbreit oberhalb des Brustbeins. Aus Frust habe ich schon eine Riesenpackung Himbeerblätter gekauft. Für den Auszug.