Dienstag, Juni 24, 2008

Migräne


... ist mehr als ein einfacher Kopfschmerz. Betroffene leiden unter unangenehmen und irritierenden Begleitsymptomen wie einer Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht sowie Übelkeit, die bis zum Erbrechen führen kann. Im Vorfeld können im Rahmen der so genannten „Aura“ Wahrnehmungsstörungen auftreten. Die zumeist halbseitigen Kopfschmerzen werden als sehr stark empfunden wie der Bericht eines Kranken zeigt: "Der Schmerz trifft mich wie ein Faustschlag. Durchzuckt mich wie Blitz und Donner. Er ist ungeheuerlich. Ein Dröhnen wie von einem Presslufthammer. Kanonenkugeln prasseln aus meinem Inneren gegen den knöchernen Schädel. Er scheint zu explodieren. Taumeln, entsetzliche Übelkeit.... bloß kein Licht."


Es hat mich mal wieder erwischt, über Nacht - super. Ich hätte gut drauf verzichten können...naja wenn ich mit etwas Glück bis morgen wegsterbe, muss ich mir meinen Kopf nicht mehr zerbrechen.

Montag, Juni 23, 2008

One Blood

Heute war mein freier Tag - an ausschlafen war nicht zu denken, warum auch? Ich mache drei Kreuze, wenn ich nicht mehr in der Früh um 06.30 Uhr von lärmenden Bauarbeitern geweckt werde - am 01.August ist wohl offizielle Deadline. Wer's glaubt - bin definitiv gespannt ;O)

Vorhin habe ich mir "Hooligans" angeschaut, hatte neulich die Hälfte verpasst und war von dem was ich gesehen hatte, erstaunlicherweise doch sehr beeindruckt - tausend Dank für das Video, Rici. *lach* Die private Herr der Ringe, König der Löwen, Star Wars Einlage im Vorfeld war großartig...gut zu wissen, dass auch andere Personen diverse Homevideos drehen *grins*.

Ich habe "Hooligans" bisher als unrealistischen und gewaltverherrlichenden Film abgetan, das war ein Irrtum.
Der Film beschreibt einen jungen "Yankee", der nie wirklich zu sich selbst gefunden hat, wie er Fuß fassen will in der GSE, einer Firma (Hooligan-Gruppe) aus West Ham. Zuerst weigert er sich noch, hat Angst, aber als er die ersten Schläge einsteckt und austeilt - leckt er Blut und findet Gefallen an den Prügeleien. In Folge dessen, kommt es zu mehreren Schlägereien der GSE mit den "Sulus" aus Tottenham, den Jungs aus Manchester und schließlich mit den alten Erzrivalen aus Milwall. Der Film zeigt außerdem, was für Menschen diese "Hools" sind. Pete, der Chef der Firma, ist Lehrer für Geschichte und Sport, Dave ist Flugpilot oder beispielsweise Ike arbeitet bei einer Firma für Webdesign. Alles Jungs von nebenan. Aber wenn es um United und Fussball geht, kennen die Jungs nichts.
"Hooligans" ist keineswegs verherrlichend. Vielmehr ist die Regisseurin darauf bedacht den Zuschauern ein Blick über den Tellerand zu gewähren. Was ihr auch gelang. Denn dieser Film zeigt nicht nur pure Gewalt, sonderen auch Freundschaft, Wille und Geist, wie zum Beispiel Stevie Dunham, der in seinen ergreifenden Reden den Sinn und Unsinn des Hooligan-Daseins erklärt.

"Es ist nicht alles im Leben, einen guten Ruf zu haben"

Es ist eigentlich unglaublich, dass es Leute gibt, die sich tatsächlich mit Freude & freiwillig prügeln...wegen Fußball. Wobei es vielen Hooligans meiner Meinung nach in erster Linie nur um Gewalt & Provokation geht...Fußball nehmen sie nur zum Anlass sich auszutoben und wenn's mit dem Gegner nicht klappt, dann gehen sie halt auf die eigenen Leute. Jedenfalls hat der Film die britische Fußballszene beleuchtet & das war interessant zu sehen...- die Songs waren auch echt spitze.


Praktikantin erstreitet faire Bezahlung

Ausgebeutet, geklagt, gewonnen: Für einen Stundenlohn von 2,46 Euro brutto rackerte eine Praktikantin sechs Monate lang bei einer Agentur. Dann verklagte sie das Unternehmen - und bekam Recht. Ausbeutung durch "Wucherlohn" sei sittenwidrig, entschied ein Arbeitsgericht.

(Quelle: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,559676,00.html)


...Daumen hoch - es muss endlich ein Riegel vor diese Ausbeutung geschoben werden.

Kartenhaus



Ich such nach dem was mich vergessen lässt,
dass es in meinem Leben dunkel ist und,
dass die Nacht den Tag besetzt
und mir keinen Funken Licht mehr lässt.

Mir fehlt nichts, und doch fehlt mir viel.
Ich bin zu schwach um nochmal aufzustehen
und zu stark um hier zu liegen.

Jetzt bin ich aufgewacht,
halt das Licht in meinen Händen
hab schon nicht mehr dran gedacht,
dass sich das Blatt noch mal wendet.

Du hast mein Leben neu gemacht
steckst mich an mit deiner Kraft.
Du machst alles so lebenswert,
ich will mich nicht dagegen wehrn.
Du hast eine Kerze aufgestellt,
bringst das Licht in meine Welt.
Machst mein Leben zum Kartenhaus
auf dir aufgebaut.

Wie jedes Wort eine Stimme braucht,
wie der Mond in jede Nacht eintaucht,
wie jede Wahrheit ihr Angesicht
genau so brauch ich dich.

Du bist der Wind und du trägst mich hoch
und ich weiß du kannst mich fliegen sehn
und auch mit einem Wort zum Absturz zwingen.

Bin wieder aufgewacht
mit der Dunkelheit in meinen Händen.
das hätt ich nie gedacht,
dass sich das Blatt wieder wendet.

Du hast mein Leben ausgemacht
und dir nichts dabei gedacht.
Du warst der Sinn und der Lebenswert
und jetzt ist all das nichts mehr wert.

Du löschst meine Kerze einfach aus,
weil du sie nicht mehr brauchst.
Machst mein Leben zum Kartenhaus
und ziehst die unterste Karte raus.

2 Minuten

Mich hat's heute eiskalt erwischt - ich war so wütend, sauer & enttäuscht - wütend vorallem auf mich selbst, weil ich meine Gefühle nicht unter Kontrolle halten konnte. Hallooooo...bin ich schon so weit, dass ich eifersüchtig auf so ein doofes Spanferkel bin - nur weil es Zeit mit C. verbringen darf, während ich in die "Röhre" schaue??? Bescheuert - FRAUEN - man man man. Ich bin trotzdem der Meinung, dass wenn einem etwas wirklich wichtig ist, findet man 2 Minuten, um sich kurz zu melden und schreibt nicht so'ne "unpersönliche" Mail.

Naja ich war laufen, habe meine Couch mit nem Liter Wasser getränkt, ein Sideboard zusammen gebaut & mit Marcus telefoniert - danach gings mir besser - auch wenn ich grad ein Problem damit habe, plötzlich so auf Distanz gehalten zu werden. Hab das Gefühl, ich steh auf dem Abstellgleis...

Sonntag, Juni 22, 2008

Alles anders ;O)

Man legt seine Hand nur einmal auf eine heiße Herdplatte. Und dann nie wieder. Doch wenn es um den falschen Mann geht, sind Frauen einfach unbelehrbar.

Sieht gut aus, der Typ dort drüben. Schon fast zu schön. Leider weiß er das auch. Den kann man so was von vergessen. Von so einem selbstgefälligen, aalglatten Charmebolzen lässt sie sich schon mal aus Prinzip nicht beeindrucken, das gibt nur Ärger.

Bestimmt hat der da nur irgendeine abgedroschene Anmache drauf - so einer gibt sich nicht mehr Mühe als nötig. Dann schon lieber ein souveräner Mann mit Tiefgang, der weniger Aufmerksamkeit erregt, dafür nicht ständig beim Gespräch an einem vorbeischaut.

Au Backe, da kommt er schon. Der will wohl unbedingt 'ne Abfuhr kassieren.
"Hallo, kennen wir uns nicht?"
"Äh ... ich weiß nicht ...".
"Mann, hast du Wahnsinns-Augen! Darf ich?"
"Na gut!"

Zwei Wochen später ruft sie ihre Freundin an:
"Hast du Zeit?"
"Wie schlimm ist es diesmal?"
" Erst das Blaue vom Himmel, dann die Hölle auf Erden."
"Mit anderen Worten: das Übliche. Und, hast du ihm den Laufpass gegeben?"
"Nicht nötig. Er ist seit Tagen verschollen - akute Bindungsangst."
"Au weia".
"Woher sollte ich denn wissen, dass so ein netter Typ in Wirklichkeit nur auf ein Abenteuer aus ist? "
"Vielleicht anhand deiner letzten zehn, zwölf Abenteuer?"

Herz zu verpulvern!

Wie viele Versuche benötigt ein Mensch von durchschnittlicher Intelligenz, um zu erkennen: Man fasst nicht auf eine heiße Herdplatte, zu viele Ölsardinen verursachen Übelkeit, Schurwolle gehört nicht in die Waschmaschine? Richtig - höchstens einen.

Spätestens dann hat man kapiert, wie sich Brandblasen anfühlen, dass eine Kloschüssel von innen alles andere als gut riecht und dass selbst aus einer flauschigen Jacke ein verfilztes, hässliches Knäuel werden kann.

Dass jemand immer wieder aufs Neue denselben dummen Fehler macht und dabei glaubt, es würde diesmal ganz bestimmt gut gehen, ist eher unwahrscheinlich. Einzige Ausnahme: der Umgang mit Mistkerlen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Dingen gehen wir mit unseren eigenen Gefühlen nicht gerade zimperlich um. Ohne Rücksicht auf Verluste stellen wir unser Herz voller Euphorie für jeden noch so aussichtslosen Selbstversuch zur Verfügung.

Wie viele solcher Fehlgriffe muss man eigentlich hinter sich bringen, um endlich zu erkennen: Irgendwas läuft hier schief!

"Wenn ich gewusst hätte, dass dieser Mistkerl ..."
"Du hättest ihn ja etwas besser abklopfen können".
"Dann hätte er sich nur bedrängt gefühlt".
"Oh, das wäre natürlich fatal. Bedrängen ist ja schließlich sein Job."
"Ein bisschen Zeit wollte ich ihm schon lassen."
"Wie viel denn noch, immerhin wolltet ihr demnächst eine Wohnung suchen ..."
"Ach woher, das war Jan. Erinnere mich bloß nicht an den! Das ist längst vorbei."
"Verstehe. Und mit dem Nachfolger bist du lieber erst mal ins Bett als mit der Tür ins Haus gefallen".
"Spar dir deine moralinsauren Sprüche. Du hast einfach keine Ahnung."
"Stimmt, ich habe keinen Schimmer, wie so was passieren kann".

Es ist schon beeindruckend. Es gibt so viele verschiedene Arten von Männern: Karrieretypen, Frauenversteher, Fitnessgurus, Intellektuelle, Dicke, Dumme, Lustige. Aber ihre Freundin schien auf eine Eigenschaft besonderen Wert zu legen: Er muss ein Schwein sein.

Das an sich wäre schon skurril genug. Doch warum musste sie jeden einzelnen von ihnen ausprobieren?
"Kannst du nicht wenigstens nur jede zweite Pappnase ranlassen?"
"Du verstehst das nicht. Ich denke eben jedesmal, diesmal wird alles anders."
"Quatsch. Du denkst, ER wird anders. Du glaubst, du könntest ihn umbiegen. Ihn bekehren.""Ist doch dasselbe, oder?"

Vermutlich setzt sie sich auch vor ihre Waschmaschine, fixiert das Bullauge und glaubt, dass ihr bloße Anwesenheit eine Wolljacke daran hindern könnte, bei 60 Grad einzugehen.

Diesmal wird alles anders

Mittlerweile dauern die Leidensphasen länger als die Affären. Die Schnitte sitzen tief und sind so zahlreich, dass man sich nur wundert, wie sich immer noch Platz für eine weitere schmerzhafte Erfahrung findet.

Dennoch zählt nur eins: neues Spiel, neues Glück. Selbst wenn sie auf den ersten Blick erkennt: Von dem sollte ich lieber die Finger lassen, glaubt sie bereits im nächsten Moment fest daran, dass sie dazu imstande ist, aus dem Vorstadtcasanova einen geläuterten Familienvater zu machen.

Bei ihrer Planung hat sie nur leider eines übersehen: Wieso sollte ein Mann sich die Mühe machen, eine Frau in wochenlanger Kleinarbeit zu erobern, nur um sie ins Bett zu kriegen - wenn er dasselbe auch mit ein bisschen Anmacher-Mimik (wissendes Lächeln, Augenbrauen abwechselnd hochziehen, sie über den Rand der Sonnenbrille anschauen) und ein paar gesäuselten Worten erreichen kann?

Männer sind Pragmatiker. DAS wird sich niemals ändern.

Bleib wie du bist

Wenn dann die Realität gesiegt hat, ist die Enttäuschung groß.
Noch größer aber ist ihre Wut, denn: Eigentlich hat sie es längst gewusst. Aber sie wollte es ja unbedingt.

Damit ist nun Schluss! Sie hatte endgültig genug von diesen eitlen, verlogenen Eintagsfliegen. Sie hatte verstanden: Man kann einen Mann nicht verändern. Aus einem Fliegenpilz wird nun mal kein Trüffel, und aus einem bindungsscheuen Sprücheklopfer kein sensibler Frauenflüsterer.

Deshalb gab es nur einen Weg: Sie musste ihre Einstellung ändern. Noch besser: ihr Beuteschema. Wenn sie sich nur genügend Zeit ließe, um den perfekten, den richtigen Partner zu finden, wäre alles ganz leicht. Dann könnte er auch bleiben, wie er ist, nichts müsste sich ändern. Und alle wären glücklich. Diesmal würde sie auf Nummer sicher gehen.

"Hallo, ist der Platz noch frei?"
"Kommt darauf an, haben Sie Frau und Kind?"
"Gottchen, nein! Ich steh auf Kerle."
"Kein Problem, das kriegen wir schon hin. Setz dich!"



Wir glauben halt immer an unseren Traumprinzen. Und der hat gaaaanz bestimmt schöne Augen, flüstert uns was Zärtliches ins Ohr und versteht uns. Es ist schon interessant, dass Frauen beim Thema Selbstbetrug so großartig sind. Egal ob es Diäten ("die Hose MUSS eingegangen sein!"), berufliche Leistung ("der Chef kann mich nur nicht leiden, deshalb kriege ich immer die stupiden Aufgaben") oder eben Beziehungskisten ("Männer sind Schweine!!") betrifft.Jede, die ihre rosafarben selbstverliebte Brille beim Blick in den Spiegel einmal abnimmt, wird auf genau dieses Problem stoßen. Selbstkritik tut weh, aber am Ende gut.

*schmunzel* Warum sind Frauen so masochistisch veranlagt??? Ich meine irgendwann muss es doch mal gut sein!?

Mein Traumprinz auf dem Fensterbrett - sprich Frosch verliert langsam seine Farbe - er wird allmählich blassgrün...


Rückwärts

12 Dinge, die dich ärgern:
  • Lügen
  • wenn was nicht zu finden ist
  • Zigarettenqualm
  • Politiker
  • Verkehrserzieher
  • Besitzer der goldenen Nörgelcard
  • Oberflächlichkeit
  • dass einige lieb gewonnene Menschen definitiv zu weit weg von mir wohnen
  • Dummheit
  • Tierhaare auf meinen Klamotten
  • Ungerechtigkeit
  • Geschenke, die nichts mit mir zu tun haben

11 Dinge, ohne die Du nicht leben könntest:
  • meine Familie
  • meine Freunde
  • Liebe
  • Kommunikation
  • Sonne
  • Humor
  • was zu tun
  • Freiheit
  • Essen
  • Zeit für mich
  • Musik

10 Dinge, auf die Du Dich freust:
  • ein Abend mit Freunden
  • Zeit für mich
  • Urlaub
  • leckeres kochen
  • Sport - mein Mountainbike
  • die Zukunft
  • tolle Gespräche
  • ein gutes Buch
  • auf jeden neuen Tag ;O)
  • sein Lächeln

9 Dinge, die Du täglich trägst:
  • Verantwortung
  • ein Lächeln
  • mein Trollbeads-Armband
  • Brille
  • Klamotten
  • Schuhe
  • Handtasche
  • mein Päckchen mit Ängsten, Sorgen, Erinnerungen
  • meine Wasser-Karaffe in der Agentur

8 Serien/Filme, die Du immer wieder sehen könntest:
  • McLeods Töchter
  • Dirty Dancing
  • Friends
  • Stolz & Vorurteil
  • Into Deep
  • Liebe braucht keine Ferien
  • Greys Anatomies
  • Eine himmlische Familie
7 Objekte, die Du täglich anfasst:
  • Telefon
  • Zahnbürste
  • Mascara
  • Tastatur
  • Schlüssel
  • Brille
  • Geld

6 Dinge, die Du jeden Tag tust:
  • atmen
  • lächeln
  • schlafen
  • Zähne putzen
  • telefonieren
  • trinken

5 Lebensmittel ohne die Du nicht leben könntest:
  • Vollkornbrot
  • Garnellen
  • Gemüse/ Obst
  • Wasser
  • Käse
4 Menschen, mit denen Du gerne mehr Zeit verbringen würdest:
  • dem MfL ;O)
  • Freunden
  • Hanni
  • Oma
3 Deiner momentanen Lieblingslieder:
  • Stop & Stare
  • Rehab
  • So soll es bleiben

2 Menschen, die Dein Leben sehr beeinflusst haben:
  • meine Eltern

1 Mensch mit dem Du den Rest deines Lebens verbringen könntest:
  • mit mir

12 Regeln für eine gute Beziehung



1. Eure Welt wird ab sofort größer, nicht kleiner. Mehr gemeinsame Vergangenheit, mehr
gemeinsame Freunde, mehr gemeinsame Möglichkeiten. Eine Ehe/Beziehung ist nicht das Ende einer Suche, es ist der Anfang aller Suchen, die zusammen so viel mehr Spaß machen.
2. Seid Wächter der Freiräume des anderen. Ihr müsst euch nicht nur Raum geben, sondern
auch Raum schaffen.
3. Keine schwierigen Unterhaltungen nach 22 Uhr. Probleme sind schwerer zu lösen, wenn man
müde ist und ihr werdet schneller von ihnen ermüdet sein.
4. Im Fußball ist es so, dass jeder Spieler angreifen kann, wenn sich die Möglichkeit dazu bietet.
Jeder Spieler kann verteidigen, wenn es nötig ist. In einer Ehe/Beziehung gibt es nur zwei
Spieler, daher ist das hier noch so viel wichtiger. Beide sollten in der Lage sein, alles zu tun,
was das Team gerade braucht. Sicherlich haben beide unterschiedliche Stärken und
Angewohnheiten. Aber wenn einer nicht mehr kann, sollte der andere da sein und
übernehmen können.
5. Ringe haben keine magische Kraft. Ihr werdet lernen, auf euch gegenseitig aufzupassen und
euch zu verstehen. Und selbst wenn ihr nicht wisst wie, seid da und euch wird etwas einfallen.
6. Benutzt Kopfhörer und am besten separate Toiletten.
7. Seid ihr bisher nicht die absoluten Experten, was den anderen angeht, so werdet ihr es bald
sein. Es ist nämlich eure Verantwortung, nicht nur der größte Fan der Stärken des anderen zu
sein, sondern auch treuer Fan der gegenseitigen Schwächen und Macken.
8. Haltet Haustiere. Wenn einem jedem Morgen ein Teil des eigenen Lebens auf dem Bauch
rumspringt ist es einfach sich daran zu erinnern, das gemeinsame Leben zu füttern.
9. Kein Ultimatum. Niemals.
10. Verreist! Überrascht und fordert euch. Es ist einfacher, eine gemeinsame Welt zu haben,
wenn man es mit einer gemeinsamen Welt teilen kann. Außerdem lernt ihr euch besser
kennen, wenn ihr euch in Positionen bringt, wo ihr nicht vorhersehen könnt, wie ihr reagiert.
11. Sich jemand anderem anzuvertrauen ist eine der Entscheidungen, die kaum ernster, reifer
und erwachsener sein könnten. Haltet die Balance und seid daher auch gemeinsam kindisch,
verantwortungslos und verspielt so oft es geht, um das auszugleichen.
12. Wenn andere Leute euch kluge Ratschläge geben möchten, lächelt sie freundlich und nickend
an und sie werden verstummen.


In dem Zusammenhang fällt mir noch ein Filmzitat aus dem Film In Good Company (Reine Chefsache) ein. Dort wird der Familienvater Dennis Quaid vom jungen Topher Grace gefragt, wie er das gemacht hat. Schließlich würde er beinahe eine perfekte Ehe führen. Und Quaid antwortet nach kurzem Überlegen trocken: “You just pick the right one to be in the foxhole with, and then when you’re outside of the foxhole you keep your dick in your pants.”

Samstag, Juni 21, 2008


Die Vernunft ist des Herzens größte Feindin...
(Casanova)


Vernunft formt den Menschen...
Gefühl leitet ihn...

Freitag, Juni 20, 2008

Mucksmäuschenstill

Boah ich bin sauer - mein Handy macht keinen Mucks mehr und das ausgerechnet heute. Es wurde erst vor ein paar Wochen durchgecheckt, weil es Probleme mit bestimmten Funktionen hatte und heute, wo wir eine Veranstaltung haben, stellt es sich tot. Wie blöd ist das denn??? *arg*

Gebe ich dem Team halt Rauchzeichen oder bastel mir ne Steinschleuder, argiert sich als Troubleshooter wahrscheinlich nur nicht ganz sooo schnell wie sonst - aber wird schon gehen - es gibt ja Firmenhandys ;O)

Trotzdem doof...C. ist heute den ganzen Tag im Allgäu, mal schauen, ob das mit den Rauchzeichen klappt. Ist aber alles nicht so schlecht, so kann ich mich voll auf den Event konzentrieren, 150% geben und ich lenke C. nicht ab - ein bißchen Abstand tut vielleicht gut - dann kann ich besser hören, was mein Instinkt mir sagt.

So ich muss los...

Übrigens gehts mir ganz gut, bin total motiviert, Energiegeladen und seh überhaupt gar nicht schwarz :O) ...SCHWARZSEHEN liegt mir sowieso nicht.

Donnerstag, Juni 19, 2008

noch 7 Minuten...

Portugal versus Deutschland

Es steht 1 : 3 ...*lach* ich habe nach der Halbzeit festgestellt, dass ich nie professionell Fußball spielen könnte - mein größtes Problem wäre wohl die Orientierung mit dem Ball auf's richtige Tor zu zu laufen ;O)

Warum gibt man eigentlich nicht jedem Spieler einen Ball? Da hetzen 22 Mann, im Besten Fall (wenn sie gut drauf sind), wie die Blöden dem runden Leder hinter her...ich finde, Fußball wird einfach zu ernst genommen. Es scheint, als ob es oft nicht mehr um den Spaß am Spiel geht, sondern lediglich um die Bestätigung, dass ein Land besser ist als das andere. Nicht nur die Fußballmannschaft, sondern eben das gesamte Land. Alle Mannschaften wollen gewinnen und den Einzug ins Finale erreichen, logisch. Das Gegenüber soll besiegt werden. Die Vernichtung des Gegners wird jedoch nicht nur auf dem Spielfeld versucht, sondern findet schon im Vorfeld der Spiele durch die Medien in TV und Zeitung statt. Es findet eine regelrechte Hetzpropaganda statt. Schade.

So Deutschland hat gewonnen 3 : 2 und ist damit im Halbfinale :O) - sehr cool. Dann weiß ich ja was ich nächsten Mittwoch mache...

27 Dinge, die dieses Leben noch braucht

  1. DEN Mann, der mich wirklich umhaut und mit Haut & Haaren will
  2. eine erwachsene Beziehung
  3. den Beweis für "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker."
  4. Geld
  5. die Traumwohnung mit extrem viel Licht
  6. drei gute Freundschaften
  7. Zeit
  8. in irgendetwas richtig gut sein
  9. das perfekte Kleid
  10. eine Fangemeinde, gerne auch 2-3 Groupies ;O)
  11. regelmäßigen leidenschaftlichen Sex
  12. einen Bestseller
  13. „nur“ Mittelmaß sein und trotzdem geliebt werden
  14. Geduld
  15. Einklang mit Kants kategorischem Imperativ
  16. ein Cabrio
  17. den Valentinstag mit Würde ertragen
  18. innere Ruhe
  19. nie mehr Pickel
  20. ein Kind
  21. Teilhaberschaft an einer Werbe-, Veranstaltungs-, Modelagentur
  22. glücklich sein und es auch merken
  23. wissen, wann es vorbei ist
  24. leckere Cocktails
  25. Sonnenuntergänge an allen Weltmeeren
  26. Kultstatus
  27. ein Ticket nach Australien zum Schafe scheren


...die Reihenfolge ist beliebig austauschbar ;O)