Ich möchte im Urlaub viel schreiben. Nicht für einen Termin. Nicht für einen Kunden. Nicht mit dem Ziel, dass am Ende jemand „nächste Schritte“ daruntersetzt. Einfach schreiben. Für mich. Gedanken aufschreiben, bevor sie sich wieder ordentlich anziehen und so tun, als wären sie gar nicht da gewesen. Sätze anfangen, ohne schon zu wissen, wo sie hinwollen. Dinge stehen lassen, die nicht sofort nützlich sind.
Und ich möchte gern viel lesen. Nicht, weil ich mir damit ein besonders ambitioniertes Ferienprogramm verordnet habe. Sondern weil Lesen meinen Kopf auf eine andere Weise ruhig bekommt. Weil gute Sätze etwas in Bewegung bringen, ohne sofort etwas von mir zu wollen. Also müssen Bücher mit. Mehrere. Eins für den Kopf. Eins fürs Herz. Eins, das leicht ist, aber nicht dumm. Eins, das klug ist, aber nicht ultraanstrengend. Und mindestens eins für den Fall, dass ich im Urlaub plötzlich ein anderer Mensch werde.
Realistisch werde ich abends wahrscheinlich drei Seiten lesen, meditativ aufs Meer schauen und anschließend in mein Journal schreiben, dass ich mehr lesen möchte. Das klingt sehr frei. Vermutlich werde ich auch zuerst eine Liste machen. Man soll den Übergang schließlich nicht unnötig brutal gestalten.
Nine of a week
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Es war diese Woche so viel zu fotografieren, dass ich es tatsächlich ein
bisschen aufteilen muss. Weil es so viel ist. 1. Blumenkohlreste im
Kühlschrank ge...
vor 1 Tag

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Ein Hinweis. Ein Blog gehört nur dem Schreiber und ist für ihn der Ort, um alles abzuladen - egal ob nichtssagend, reflektiert, unreflektiert, gewichtig, emotional, scheisse oder sonst was. Ein Blog ist auch ein bisschen als Zugang zu den Gedanken eines Menschen zu sehen, d.h. es ist ein Privileg mitlesen zu dürfen.