Der Mann nennt unsere Ex-Freunde und Ex-Freundinnen liebevoll den „Friedhof der Kuscheltiere“ und irgendwie passt das erschreckend gut. Da sind diese Gestalten aus alten Leben, die längst begraben sind. Geschichten, Verstrickungen, halboffene Türen, Menschen, die nicht richtig loslassen können oder wollen. Sie liegen eine Weile still, tun so, als hätten sie ihren Frieden gefunden und irgendwann hört man es wieder kratzen. Erst leise, dann erstaunlich selbstbewusst. Und das in regelmäßigen Abständen, fast amüsant zu beobachten. Manche Menschen können scheinbar nicht gut ertragen, dass eine Geschichte ohne sie weitergeht.
Eine Nachricht. Ein Kommentar. Ein Schatten, der vergessen hat, dass er keiner mehr ist. Bedeutungslos, ohne Gewicht, weil man selbst längst abgeschlossen hat und weitergezogen ist. Einfach nur noch ein Echo aus einem alten Raum. Und nicht jedes Echo verdient eine Antwort. Ich schaue heute maximal noch kurz hin und denke: „Ach. Du schon wieder.“ Und genau dabei belasse ich es. Es gibt Menschen, die gehören nicht mehr in mein Leben. Nicht in meine Gegenwart, nicht in meine Ruhe und nicht in das, was wir uns gerade so schön aufbauen. Und das ist gut so.
Gut gegen… Nordwind
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Manche Dinge sind, manche Dinge waren gut. Gegen Nordwind. Gegen trübe
Gedanken. Gegen die Widrigkeiten des alltäglichen Lebens. Vor allem aber
gegen das V...
vor 1 Tag

Hallo,
AntwortenLöschenbin bei dir gelandet und staune wie schön du den momentanen Zustand beschreibst. Gefällt mir ganz gut. Selber bin ich noch im Prozess, aber die Zeit wird es schon richten.
Oh wie schön, herzlich Willkommen und Danke für Deine Worte.
AntwortenLöschenIch glaube, solche Prozesse brauchen Zeit. Meiner Erfahrung nach sortiert sich vieles irgendwann. Nicht sofort, nicht immer schön, aber oft genau so, wie es am Ende gut für einen ist. Das Leben ist im Fluss.