Es wird sich etwas verändern. Nicht unbedingt sichtbar. Aber spürbar. Es kommt Bewegung in Dinge, die lange ruhig lagen. Vertrautes wird kurz an Kontur verlieren. Gewissheiten wackeln. Die innere Ordnung sich neu sortieren. Es wird mich wacher machen. Empfindlicher vielleicht. Durchlässiger an Stellen, die ich lange stabil gehalten habe. Nicht schwach, aber offener. Weniger gepanzert. Ich weiß, dass es mich durcheinanderbringen wird. Dass Klarheit nicht sofort folgt. Dass Sicherheit nicht automatisch da ist, nur weil man losgeht.
Da ist so großer Respekt vor der Wirkung. Und eine Scheiß-Angst vor dem, was sie auslöst. Nicht panisch, nicht laut, eher wie ein tiefer Atem, der stockt. Und gleichzeitig ist da etwas anderes. Das Gefühl, dass Veränderung nicht zerstört, sondern verschiebt. Dass das, was sich bewegt, nicht verloren geht, sondern einen anderen - neuen - Platz sucht. Ich lasse zu, auch wenn ich noch nicht weiß, wie. Auch wenn es mich für einen Moment aus dem Gleichgewicht bringt. Ich bleibe stehen. Und ich lasse es durch mich hindurchgehen. Ich halte das aus. Und es wird jemand meine Hand halten.
Ein Freund, ein guter Freund
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Das ist das Beste, was es gibt auf der Welt Ein Freund bleibt immer Freund
Und wenn die ganze Welt zusammenfällt. Kennen wir den Songtext. Uralt.
Immer wie...
vor 16 Stunden

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