Ich fühle mich nackt. Von meinen Gefühlen so entblößt, dass ich Angst habe, der kleinste Windhauch könnte die starke Hülle, die ich mir in den vergangenen Jahren aufgebaut habe, jeden Moment zerstören. Eine Hülle aus Beherrschung, leisen Fluchten, aus der Kunst, zu funktionieren, auch wenn innen längst nicht immer alles stabil ist.
Eine Rüstung, die schwer geworden ist und doch Sicherheit verspricht. Aber manchmal kommt da jemand, der nicht an deine Rüstung klopft, sondern der einfach davor sitzen bleibt. Still. Geduldig. Jemand, der nicht fordert, dass du dich zeigst. Sondern dem Du Dich zeigen willst. Nicht, weil Du musst. Sondern weil Du spürst, dass es keine Rolle spielt, ob Du perfekt bist. Oder zerbrechlich. Dass Dasein genügt.
Und vielleicht geht es am Ende nicht darum, die Angst loszuwerden. Sondern darum, sie an die Hand zu nehmen und trotzdem einen Schritt weiterzugehen. Nackt. Unperfekt. Verletzlich. Echt.
Wie finde ich meinen eigenen Stil?
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[image: Wie finde ich meinen eigenen Stil?]
Mode habe ich immer schon geliebt – über Stil habe ich mir aber noch nie
viele Gedanken gemacht. Über meinen e...
vor 11 Stunden

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