Gerade kam der Termin für die Skifreizeit. Das Kind ist dagegen. Nicht „ich hab keine Lust“-dagegen. Eher, warum gibt es das überhaupt noch und warum tun alle so, als sei das selbstverständlich und freiwillig? Ich kann die Frage nicht mal wegwischen. Zu meiner Zeit war das ein freiwilliges Format für 20Kids pro Jahrgang. Weil eine Skifreizeit eben nicht nur ein Termin ist. Eigentlich müssten jetzt Listen entstehen. Kosten. Größen. Fristen. Wer leiht was? Was muss alles gekauft werden? Was ist Pflicht, was optional, was steht nicht in der Mail, kostet aber trotzdem? Nebenbei warte ich noch auf eine Nachricht aus dem Krankenhaus.
Mein Nacken ist seit Stunden fest. Ich bin völlig verspannt. Als hätte jemand hinten eine Schraube zu fest angezogen und vergessen, sie wieder zu lösen. So fest, dass es weh tut. Und dann sitzt man da zwischen Postfach, Kind, Kalender und Körper und merkt, wie wenig Kapazität man gerade für Systeme hat, die so tun, als sei alles ganz easy, wenn man nur früh genug eine Packliste verschickt. Als hätte jeder ein Kind, das begeistert „Juhu“ ruft. Meins bekommt einen halben Nervenzusammenbruch und hat direkt Stress, wenn sie hört 8Bett-Zimmer, klassenübergreifende Zimmerverteilung und eine Woche skifahren.
Der Tag fing schon beschissen an. Es ist einfach nur dieser ganz normale Wahnsinn. Heute mag ich nicht mehr.
Pfingstimpressionen
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Pfingsten. War ein einziges Hin- und Her. Aber nicht schlecht. Kilometer um
Kilometer herunter gerissen. Stau. Unfälle. Der Wahnsinn was unterwegs los
war....
vor 55 Minuten

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