Donnerstag, Mai 27, 2010

diskutiert.

Gestern Abend. Früher war ich der Ansicht, sexuelle Untreue sei ausschließlich erlaubt, wenn derjenige, der der Versuchung nicht standhalten kann, nicht die Entscheidung über den weiteren Verlauf der Beziehung durch eine erbärmliche (demütigende/ herzzerreißende) Beichte dem Partner aufhalst, sondern die Verantwortung für sein Tun schweigend trägt.

21 Kommentare:

  1. yepp, besser is das ....aber jeder sieht das anders;-) nur ...ICH wollte nich die Beichtmutter sein nur weil mein Liebster sein Gewissen erleichten muss...äh nee:-)

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  2. Wieso sollte man überhaupt jemanden von seinem Tun erzählen? Macht ja wenig Sinn.

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  3. Es kommt darauf an, was man mit sich selber vereinbaren kann...

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  4. Und was für eine Ansicht hast Du jetzt?

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  5. die meisten Fremdgeher schweigen, auffliegen tut die Sache meist durch jemanden anders, insofern ... Ich kenne Menschen mit Verhältnissen, die schreien danach erwischt zu werden, aber leider tut ihnen keiner den Gefallen.

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  6. Ich würde es gerne wissen wollen. Um vielleicht etwas zu ändern? Was auch immer ...

    Liebe Grüessli
    Sternenzauber

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  7. Ich scgließe mich MiM und Exhausted an.

    Man sollte sich im Klaren drüber sein, was man mit sich selbst vereinbaren - und ggf. auch aushalten - kann.

    Und wieso zum Geier m uß ich einen fehltritt dann unbedingt beichten? Bringt es irgendwem was?
    Nein.
    Eben.

    (Was nicht heißen soll, daß ich Fehltritte generell toll finde, but - nobody is perfect and we're all only human.)

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  8. mein problem ist, daß ich nicht daran glaube, daß es auf der einen seite eine gesunde und sozusagen florierende beziehung und auf der anderen seite sexuelle untreue gibt.... über beichten oder nicht habe ich zwiespältige gedanken.

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  9. Schwieriges Thema. Ich halte es da auch mit dem Grundsatz "Ich möchte es nicht wissen".

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  10. Ich beichte auch immer meine Seitensprünge. Das ist egoistisch, ich weiß. Aber lieber jemand anders killt mich als mein schlechtes Gewissen. Im Grunde meines Herzens halte ich Monogamie für überholt und denke, man kann mehrere Menschen lieben, auch körperlich, nur schwieriger ist es halt, denjenigen zu finden, den man fürs Leben auch aushält. Einen finden mit dem man zusammenleben kann und will, ist eine Kunst. Jemanden lieben, um mit ihm Sex zu haben, mit dem man sich aber keine dauerhafte alleinige Beziehung vorstellen kann, wesentlich einfacher. Ich bin allerdings auch noch nie betrogen worden (wissentlich) und hätte damit wohl auch Probleme. Und jemanden, der mir das zugesteht, will ich auch irgendwie nicht. Schwierig.
    Generell würd ich mir aber die Gründe anhören und finde, es ist kein Weltuntergang.

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  11. Ich würde es auf jeden Fall wissen wollen. Ehrlichkeit ist für mich sehr wichtig in einer Beziehung. Wenn ich einen Freund habe, möchte ich, dass er mir treu ist.

    Ansonsten sollte man von vornherein eine offene Beziehung vereinbaren. Da möchte ich von anderen Frauen nichts wissen, das ist dann sein Ding.

    Aber in einer festen Beziehung einen Seitensprung verheimlichen? Und dann mit vermeintlicher weißer Weste dastehen? Nein, das geht meiner Meinung nach gar nicht.

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  12. Kann Dir grad nicht folgen, Frau Evo. Ich sag daher: vielleicht, man muss es abwägen.

    HÄÄÄ?

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  13. Doppelnegierungen strecken mich immer zu Boden und das Hirn setzt aus, sorry.

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  14. hm. seitensprünge sind generell blöd. vor allem, wenn sie vom partner kommen ;-)

    liebe grüße, katerwolf

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  15. Ich denke das dies nur Leute beantworten können, die es auch wirklich son mal erlebt haben..... Meines Erachtens gibt es da kein "richtiges" und auch kein "falsches" Vorgehen. Als ich es nicht wusste frass mich die Ungewissheit auf und als ich es wusste arbeite es in mir... Jahrelang aber welches Gefühl schöner war,
    es gab mir nur das Gefühl gleich ziehen zu müssen... aber macht das Sinn?? Mann weiss es auch nicht. Prinzipiell ist es jedem seine eigene Entscheidung, ich finde es aber einfach zwingend notwendig es zu sagen. Da man vielleicht an dem Problem, das ja reel existiert arbeiten kann # Voraussetzung der Wille
    Aber ich rechtfertige das fremdgehen nicht damit das Monogamie ein veralteter Brauch ist, fair wäre es dann auch diese Ansicht mit dem Partner zu teilen, ansonsten basiert doch die Liebe auf einer Blase!!?? Wie soll das funktionieren, ein Tip meinerseits nie im Streit dem Partner an den Kopf werfen das man es getan hat... Das war meine Erfahrung in einer 10 jährigen Beziehung....
    Wie auch immer, am einfachsten ist es mal kurz den druck wieder in den Kopf wandern zu lassen und zu sagen die vielleicht 1,5 min sind es nicht wert :-)) vielleicht sind es auch eine Stunde aber das zu wissen muss man in Kauf nehmen das es vielleicht doch nur 90 sekunden mit an und ausziehen wird :))
    gell ihr lieben Männer, schliesse mich natürlich nicht aus

    MEINE DEVISE
    Kannst du nicht einstecken teile nicht aus, willst du nicht betrogen werden tue es auch nicht. Wie kann man sonst irgendetwas erwarten.

    Liebe Mrs E ich hoffe ihnen geht es wieder besser!!! Grüsse aus Aachen D

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  16. Bin grad auch etwas verwirrt über die Frage.
    Wegen wem musste ihr denn diskutieren? Dir? Ihm?
    Und danach die Schmerzen?

    Ich hoffe, Dir geht es wieder besser, so oder so!

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  17. Ist schon krass was ich hier lese.....es ist egoistisch seinen partner zu beichten das man untreu war?,egoistisch ist doch da nur das man das überhaupt gemacht hat!!

    der andere vertraut einen und denkt das man treu ist und man hintergeht ihn und lässt ihm dann in unwissenheit....naja ich weiss nicht

    aber da ich leider auch schon selbst fremdgegangen bin weiss ich auch wie kompliziert das alles ist,ich habe damals gebeichtet und es war gut weil wir unsere beziehung damit nochmal aufarbeiten konnten aber diese angst vorher dadurch vielleicht den partner zu verlieren ist krass und wenn ich gaaaaaaaaaanz ehrlich bin bei meinen jetzigen partner würde ich nicht beichten,das wäre alles zu kompliziert,weswegen ich auch versuche nicht mehr fremdzugehen,also ist irgendwie echt eion schwieriges thema!!!uff....

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  18. @Paderkröte: Selbstverständlich hat jeder eine eigene Meinung zu diesem Thema und das ist auch gut so ;) - ich bin da selbst etwas zwiegespalten und denke man kann erst ganz sicher sagen, wie man damit umgeht, wenn man an diese Brücke kommt und drüber gehen muss.

    @MiM: Keine Ahnung. Vielleicht ist es das schlechtes Gewissen, Schuldgefühle oder der Wunsch nach Absolution? Ich habe so was stets mit mir ausgemacht und die Entscheidung, wie und ob es weitergeht im stillen Kämmerlein getroffen.

    @Exhausted: Sie sprechen mir aus dem Herzen mit diesem Satz.

    @Merle: Mhmmm prinzipiell bin ich für absolute Loyalität & Ehrlichkeit, allerdings hat sich an meiner Ansicht nicht allzu viel geändert. Ich meine, was passiert, wenn man einen Seitensprung beichtet? Man verletzt den Partner, lädt ihm dann noch die eigenen Schuldgefühle auf und erwartet später noch die Lossprechung, weil man so ehrlich war? Das funktioniert, glaube ich, in den wenigsten Fällen und das Vertrauen in den Partner und die Beziehung ist nachhaltig vergiftet und die Verletzung sitzt tief.

    Einerseits möchte ich gern ganz idealistisch an die große Liebe und eine intakte Beziehung glauben, andererseits weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es schwer zu erreichen und halten ist. Es ist einfach ein schwieriges Thema und natürlich möchte niemand betrogen werden . Vermutlich ist prinzipiell entscheidend, was der Partner & die Beziehung einem bedeuten... sofern kann ich nur für mich sprechen, wenn alles passt, habe ich keinerlei Bedürfnis nach anderen Männern.

    @Vanilla: Yep, oft kann man nur den Kopf schütteln – wahrscheinlich wollen sie sogar erwischt werden, weil sie zu bequem sind eine Entscheidung zu treffen. Wie man längere Zeit zweigleisig fahren kann, wird mir auf Ewig schleierhaft bleiben... wie heißt es so schön? Man kann nicht alles haben :)

    Tja was macht man denn, wenn man unfreiwillig zum Mitwisser wird und den Freund einer engen Freundin kurz vor der Hochzeit mit 'ner anderen erwischt???

    @Sternenzauber: Nur ist es denn wirklich immer so, dass man den Fehler bei sich suchen muss??? Klar, wenn ich dann irgendwann in der Lage bin wirklich zuzuhören, würde ich vorallem wissen wollen wieso, weshalb, warum? Was fehlte?

    @Judy: „Man sollte sich im Klaren drüber sein, was man mit sich selbst vereinbaren - und ggf. auch aushalten – kann.“
    Das unterschreibe ich genau so.

    @Rebhuhn: .
    Das geht mir ganz ähnlich ;)

    @Tim: Schwieriges Thema. In der Tat.

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  19. @Tina: Auch immer? Das klingt nach einer gewissen Regelmäßigkeit ;) Wie geht Dein Partner damit um? ...ich weiß für mich, dass ich keine Beziehung weiterführen könnte, in der ich meinem Partner nicht mehr vertrauen kann, da könnte ich ihn noch so sehr lieben.

    Mhmmm ich persönlich denke ja, dass man Sex und Liebe durchaus trennen kann – und dass das eine mit dem anderen nichts zu tun haben muss, obwohl ich das dann wiederum auf ein- zweimalige Geschichten beschränken würde. Richtig, es ist nicht leicht einen für sich passenden Partner zu finden, den man dauerhaft aushält – aber ich bin immer noch so idealistisch, dass ich glaube, dass es das gibt und man es mit dem entsprechenden Engagement und funktionierender Kommunikation hinbekommen kann. Ist das blöd?

    @Zeigefinger: So unglaublich ist das gar nicht.


    @Herzmädchen: Ich bin zwiegespalten – wie ich weiter oben schon schrieb: ich bin für Loyalität & Ehrlichkeit in einer Beziehung. Und prinzipiell sollte man sich der möglichen Konsequenzen bewusst sein, wenn man fremdgeht. Die Frage ist doch, was hast Du letztendlich wirklich davon, wenn Dein Partner die große Beichte ablegt und würde man das aushalten??? Vor allem beichtet man wegen des schlechten Gewissens und weil man Absolution erwartet, weil man ja ehrlich war oder beichtet man, weil man es wirklich bereut und erwartet erstmal nichts vom Partner???


    @Frau Doktor: Ja, ich denke, dass man unter Umständen abwägen muss ;) ...wenn ich an dem Punkt war, war die Beziehung für mich zu Ende.

    @Bluhnah: Hat sich die Verwirrung gelegt? :))

    @Katerwolf: Sie haben meine volle Zustimmung.
    LG

    @Mr. D: Klar, letztendlich muss man selbst erst vor dieser Brücke stehen, um zu wissen, wie es sich anfühlt und wie man damit umgeht. Dass man in einer Partnerschaft gewisse Regeln festlegt und Grenzen absteckt, ist für mich selbstverständlich und unabdingbar.

    Mhmmm... ich glaube, wenn man gleich zieht, fühlt man sich auch nicht besser – zumal es doch dabei nur ums verletzte Ego geht und darum den Partner eins auszuwischen. Wenn es auf diese Art und Weise in einem arbeitet, sollte man entweder professionelle Hilfe in Anspruch nehmen oder sich konsequenterweise trennen. Meine Meinung.


    @Tanguera: Es hatte gar keinen besonderen Grund – ich saß nur abends mit Freunden bei einem Glas Wein und irgendwie kamen wir auf das Thema ;) ...nicht mehr und nicht weniger.
    :) Sonst ist fast alles gut, Danke.


    @Ati: :) Du siehst, wie man sich im Kreis dreht? Es ist einfach ein Riesenthema und gibt keine universell richtige Antwort... wir haben das ja schon öfter erörtert, ich erinnere mich noch gut. Ich glaube, jeder muss für sich raus finden, was ihm die Beziehung noch bedeutet und der Partner überhaupt und dann für sich eine Entscheidung treffen. Du kennst meine Biografie ;) - und ich hatte nie einen Grund zum Beichten und auch null schlechtes Gewissen, da das für mich jeweils das Ende der Beziehung war. Warum sollte ich es noch zum Thema machen und jemanden verletzen? Wie es wäre, wenn es anders ist, weiß ich dagegen nicht sicher... aber wie gesagt, wenn die Beziehung intakt ist, passiert so was meiner Meinung nach gar nicht erst.

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