Montag, Januar 14, 2013

beziehungsprobleme.

Herr Wunderbar ist die Wohnung oft zu aufgeräumt. Frau Eiskalt ist die Wohnung oft zu unaufgeräumt. Und nein, sie ist keine Pedantin und man kann (sollte!!!) bei uns auch nicht vom Fussboden essen. Wie gehen wir damit um? Tipps?
Und was habt ihr für "ernsthafte" Probleme?

Im nächsten Wohndomizil bekommt auf jeden Fall jeder sein eigenes Arbeits-/ Lese-/ Rückzugszimmer, in dem er so unordentlich & chaotisch sein darf, wie er will. Da sind wir uns einig. Vielleicht wird die Wohnung über uns irgendwann frei. 

14 Kommentare:

  1. Das ist ein ernsthaftes Problem Evo, sogar ein ganz ernsthaftes und Lösungen - außer Geduld - habe ich keine.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mhmmm für mich ist das kein ernsthaftes Problem. Ich weiß, dass er so ist, sich echt Mühe gibt und es mittlerweile in einem akzeptablen Rahmen ist ;)
      Ich nehme es einfach nicht persönlich und bin sehr geduldig & locker :) ...und wenn ich ihn liebevoll hin-und-wieder erinnere, dass es schön wäre, wenn er xy wegräumen könnte, klappt das. Ich gebe zu, es ist nicht immer leicht und manchmal nervt es mich gewaltig, nur ist es mir so tausend Mal lieber als mein Ex, der pünktlich jeden Freitag gemeinschaftlich putzen wollte und dann in großen Runden IMMER da saß und von mir bestätigt haben wollte, wie klasse seine Hausmann-Qualitäten sind ^^

      Löschen
  2. Definiert, was genau zu (oder zu wenig) ordentlich ist.
    Wer setzt welche Prioritäten bei der Ordnung?
    Für welchen Raum werden welche Maßstäbe angesetzt?
    Grundsätzlich kann gelten: Besser ordentlich, als unordentlich, wer mehr leidet und mehr zuhause ist, bekommt Recht und Frau entscheidet letztendlich.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Herr Wunderbars Ordnung definiert sich darin, dass es reicht, wenn es die Hausperle wöchentlich wegräumt, aufräumt, putzt, etc. - Geschirr könnte man auch so lange stapeln oder einfach stehen lassen ;) Sein Lieblingssatz: "Dafür gibt es Personal." Er sieht es als Zeitverschwendung an. Ich dagegen brauche immer eine gewisse Grundordnung. Küche & Bäder müssen sauber sein und das Wohnzimmer halbwegs aufgeräumt ^^

      :))) Wir bekommen das ganz gut hin, trotz unterschiedlicher Auffassungen von Ordnung. Er gibt sich echt große Mühe ;)

      Löschen
  3. Wie kann es einem zu ordentlich sein?

    Ich vermute es ist nur eine Ausrede, weil er nicht aufräumen will...

    Da hilft nur ein Plan, wer was zu tun hat, damit er sich nicht rausreden kann...

    Schwierig, wirklich schwierig...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mit einem Plan würde ich hier auf völlig verlorenem Posten stehen ;) - denn würde er tatsächlich einfach vergessen und das nicht mal absichtlich. Er hat schlicht andere Prioritäten und Aufräumen kommt ziemlich zum Schluss. Ich vermute u.a. liegt es daran, dass er mit Haushälterin aufgewachsen ist. Wobei ich sagen muss, dass er sich echt um 180° gedreht hat & Mühe gibt, seit wir zusammen leben.

      Es klappt immer gut, wenn wir Dinge gemeinsam tun oder ich ihn nett erinnere. Ich habe mich daran gewöhnt, was nicht heißt, dass ich ihm den Arsch nachtrage. Ich ärgere mich einfach nicht mehr drüber ;) - ich werde ihn nicht ändern. Und der Vorteil ist, dass es nie Diskussionen über die Notwendigkeit einer Putzfrau gibt.

      Löschen
  4. Also, das ist doch völlig normal, nämlich ganz einfach eine Sache der persönlichen Wahrnehmung.
    Da hilft auch kein persönlicher Bereich, da müssen beide einfach aufeinander zugehen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das tun wir bereits. erfolgreich.
      Den persönlichen Bereich wird es trotzdem geben, da er sich ein Zimmer wünscht, in dem er so chaotisch sein kann, wie er will ;) - Und wenn er ein Zimmer bekommt, will ich auch eins.

      Löschen
  5. Ich frage mich dann in solchen Fällen: "soll ich jetzt wegen den paar Socken&schmutzigen Geschirr die Atmosphäre daheim verpesten? Ach nööö... gibt schlimmeres".
    Soll nicht heißen, dass ich es "runterschlucke", sondern ich entscheide mich bewusst, das nicht so wichtig zu nehmen.
    Man kann es schon ab und zu ansprechen, aber ab und zu bedeutet sicher nicht 1x Woche ;-).

    Ich finde das Problem ehrlich gesagt nicht ernsthaft ;-).
    Aber man KANN es natürlich auch fokusieren und großmachen. Wenn man möchte.

    Immer locker bleiben ;-)... wäre meine Lösung.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. <3. So händeln wir das hier :)
      Und siehe den Kommentar an Andrea! ;)

      Löschen
  6. Ach Frau Eiskalt... Ein Mann ohne Macke ist kacke :D Ich finde es gut, wie ihr es händelt. Und Ihr habt den Vorteil einer Hausperle.... wenns arg schlimm wird, dann lass sie doch einmal zwischendurch antanzen und (weiß nicht inwiefern ihr Kosten trennt?) leg es ihm zu Lasten.

    Und ich bin da gern bei Liebesbotschaft: Wegen Socken etc. die Atmosphäre verpesten? Nö... Vor allem wenn der Grund bei ihm eher Nachlässigkeit, verwöhnt durch Haushälterin etc. ist und kein "Ach Frau Eiskalt wird es schon richten!!" ... Denn dann, ja dann wäre es ernsthafter ...also das Problem.

    Und übrigens, ich bin dafür, dass Ihr zu uns in die Ecke zieht und deine Hausperle sich einmal die Woche bei mir austobt ;)

    P.S. Wenn du mit dem angesprochenenen Ex DEN EX meinst... *hust* kann ich mir das gelinde gesagt GUT vorstellen.... *hust*

    AntwortenLöschen
  7. Und wenn die Putzperle zwei mal die Woche kommen würde...? :-)

    Grüße
    Sera

    AntwortenLöschen
  8. Ich bin ziemlich unordentlich, mein Mann nicht. Wenn es ganz schlimm aussieht packen wir jeder 10, 20 oder 30 Dinge an und tun sie an ihren Platz. Das ist meist in 5 Minuten erledigt und sieht schon deutlich besser aus.

    AntwortenLöschen
  9. Same here. Der MasterChief hat jetzt aber tatsächlich ein eigenes Zimmer. Und da schmeiß ich ihm zur Not einfach seine Unordnung rein. Türe zu, fertig. Das macht er dann irgendwann schon ganz von selbst wieder ordentlich und sauber. Solange er im Rest des Hauses eine Grundordnung hält (tut er) ist das absolut DIE Lösung ;)

    Wobei ich zugeben muss - ich bin jetzt auch nicht jemand, der alles immer rechtwinklig anordnet und desinfiziert ;)

    AntwortenLöschen

Ein Hinweis. Ein Blog gehört nur dem Schreiber und ist für ihn der Ort, um alles abzuladen - egal ob nichtssagend, reflektiert, unreflektiert, gewichtig, emotional, scheisse oder sonst was. Ein Blog ist auch ein bisschen als Zugang zu den Gedanken eines Menschen zu sehen, d.h. es ist ein Privileg mitlesen zu dürfen.