Freitag, Februar 13, 2026
ordnung.
Und irgendwie war das auch so. Es war nie wieder ein Thema. Sie ist der beste Urlaubsbuddy, den ich mir wünschen kann. Neugierig, unkompliziert, offen für Abenteuer. Ich liebe es, mit ihr zu reisen. Unsere Insiderwitze. Unsere Diskussionen über Frühstücksbuffets. Unsere gemeinsamen „Nur noch einmal ins Meer“-Momente. Wir zwei gegen den Rest der Welt. Jetzt testen wir das mal. Wir haben lange darüber gesprochen, ob das für sie in Ordnung ist. Nicht zwischen Tür und Angel. Nicht als Verkündung. Sondern als echtes Gespräch. Mit Raum für alles. Für Trotz. Für Angst. Für Ehrlichkeit. Sie bleibt hier. In ihrem Umfeld. Mit ihren Routinen. Mit Menschen, die sie kennt. Und ich merke trotzdem, es ist schwer für sie. Sie möchte uns das von Herzen gönnen. Sie möchte reif sein. Sie sagt, sie findet es gut. Und gleichzeitig liegt da diese leise Traurigkeit: Ich bin nicht dabei. Und das darf sie auch sein. Ich sehe es in den kleinen Pausen. In den längeren Umarmungen. In diesem Blick, der sagt: Ich schaffe das. Aber es tut ein bisschen weh. Es zerreißt sie ein bisschen. Und vielleicht zerreißt es mich auch ein bisschen. Liebe bedeutet nicht, dass man alles immer richtig gut finden muss. Manchmal bedeutet sie, etwas auszuhalten, obwohl es ein bisschen weh tut.
Für sie ist es vielleicht das erste Mal, dass sie spürt: Mama hat auch noch eine andere Rolle. Eine, in die ich nicht automatisch dazugehöre. Für mich ist es das erste Mal seit Jahren, dass ich bewusst einen Raum betrete, der nicht Mutter-Tochter ist, sondern Frau-Mann. Das ist Wachstum. Und Wachstum zieht manchmal. Ich gehe nicht, weil ich sie weniger brauche. Im Gegenteil. Ich gehe, weil ich auch Partnerin bin. Und weil ich mich tatsächlich so richtig freue auf diese bewusste Zeit zu zweit. Sieben Jahre lang waren wir ein System. Ein Team. Eine kleine eingeschworene Einheit. Reisen bedeutete: immer wir zwei. Diesmal bedeutet es: Ich gehe. Und sie bleibt. Und vielleicht ist genau das der nächste Schritt. Nicht weniger Nähe. Sondern mehr Raum.
Wir werden ihr selbstverständlich ganz viele Fotos schicken, wie schrecklich furchtbar dieser Urlaub ohne sie ist - und mit ihr Videotelefonieren, sofern sie Zeit für uns hat. Und ich weiß jetzt schon, wenn ich zurückkomme, wird sie wieder ein Stück größer sein. Ausserdem freut sie sich bereits jetzt auf den Sommer zu dritt.
Mittwoch, Februar 11, 2026
kreise.
Heilung verläuft nicht linear. Sie ist keine Treppe. Eher ein Kreis, der manchmal wieder durch alte Räume führt. Man glaubt, sie hinter sich gelassen zu haben und steht plötzlich wieder im Dunkeln. Aber ich bin aufgewacht. Das ist der Unterschied. Ich bin aufgewacht.
Montag, Februar 09, 2026
brandherd.
Feuerwehr spielen kann ich, habe ich immer getan. Da bin ich richtig gut drin. Ich hätte Unterhändlerin werden sollen. Aber mental gehalten sein, während es brennt, ist etwas anderes. Das ist tatsächlich neu für mich. Keine Lösungen, keine Analysen. Nur Stimme. Nur Zuhören. Nur Verbindung. Das hat etwas geordnet. Mich ruhiger gemacht, als ich kurz über Auftragsmord nachgedacht habe. Mir Kraft gegeben. Es ist seltsam, wie wenig es manchmal braucht. Kein großes Auffangen. Kein Drama. Nur das Wissen, dass da jemand ist, auch wenn er gerade woanders ist. Das verändert den Tag. Nicht komplett. Aber genug.
Heute war wirklich kein schöner Tag. Kein leichter. Aber einer, den ich trotz allem gerockt habe. Mit etwas mentaler Hilfe. Und vielleicht ist das gerade das Entscheidende. Nicht immer alles allein löschen zu müssen. Auch dann nicht, wenn man richtig gut darin ist.
momentaufnahme.
Sonntag, Februar 08, 2026
beziehungstest.
Beziehungstest sowas von bestanden. Und er hat schon direkt verkündet, dass das Weihnachtsmenü dieses Jahr ihm gehört. Ich liebe alles daran.
Freitag, Februar 06, 2026
schutzschicht.
Donnerstag, Februar 05, 2026
echo.
Phase II ist kein Fortschritt. Es ist ein Abtragen. Schicht für Schicht. Bis etwas frei liegt, das ich nie wieder fühlen wollte. Da ist Druck. So viel Schmerz und Bewusstsein. Gewicht. Ich halte mich nicht fest. Ich halte aus. Das ist ein Unterschied. Ich bin wund. Und roh. Nicht verletzt, sondern offen. Und vielleicht ist genau das der Übergang. Nicht wieder härter werden. Nicht erklären. Sondern geradewegs hindurch. Ich merke, wie alt die Muster sind. Wie sehr mein Nervensystem gelernt hat, still zu sein, immer stark zu sein, durch- und auszuhalten. Und wie erschöpfend das war. Heute war kein guter Tag.
schwelle.
Mittwoch, Februar 04, 2026
verschiebung.
Da ist so großer Respekt vor der Wirkung. Und eine Scheiß-Angst vor dem, was sie auslöst. Nicht panisch, nicht laut, eher wie ein tiefer Atem, der stockt. Und gleichzeitig ist da etwas anderes. Das Gefühl, dass Veränderung nicht zerstört, sondern verschiebt. Dass das, was sich bewegt, nicht verloren geht, sondern einen anderen - neuen - Platz sucht. Ich lasse zu, auch wenn ich noch nicht weiß, wie. Auch wenn es mich für einen Moment aus dem Gleichgewicht bringt. Ich bleibe stehen. Und ich lasse es durch mich hindurchgehen. Ich halte das aus. Und es wird jemand meine Hand halten.
Dienstag, Februar 03, 2026
wege.
Donnerstag, Januar 29, 2026
dramaturgie.
Der Tod nimmt keine Menschen, er nimmt Zukünfte. Er nimmt das „wir werden noch“, das „später“, das „irgendwann“. Er lässt einen zurück mit einer Gegenwart, die zu groß ist für zwei Hände. Ja, die Zeit hilft, sagen sie. Aber nicht so, wie man es sich wünscht. Sie heilt nicht, sie stumpft ab. Sie poliert die Kanten, bis der Schmerz nicht mehr schreit, sondern sitzt. Still. Geduldig. Wie ein Schatten, den man nicht mehr bemerkt, weil man gelernt hat, sich um ihn herum zu bewegen. Manchmal ist er wieder da, unangekündigt. In einem Geruch. In einer bestimmten Art zu lachen. Einem kurzen Moment. Und dann merkt man. Der Tod ist nicht vorbei. Er hat nur die Lautstärke geändert.
Ich habe lange geglaubt, Erinnerung sei ein Ort, zu dem man zurückkehren kann. Ein Raum, den man betritt, wenn man mutig genug ist. Aber Erinnerung ist kein Ort. Sie ist Bewegung. Sie verschiebt sich, verändert Form, Farbe, Gewicht. Irgendwann merkt man, dass man nicht mehr zurückgeht. Man trägt. Nicht vor sich her, nicht wie eine offene Wunde, sondern wie etwas, das Teil der eigenen Statik geworden ist. Vielleicht ist das die einzige Wahrheit, die bleibt. Man wird nicht heil. Man wird tief. Man lernt, mit Abwesenheit und Verlust zu leben. Man lernt, Nähe neu zu definieren, nicht als Ersatz, sondern als bewusste Entscheidung. Zeit macht nichts ungeschehen, aber sie macht Platz. Platz für ein Leben, das anders ist als ursprünglich gedacht. Nicht schlechter. Nicht besser. Nur ehrlicher.
Ich glaube, wenn er mich und mein Leben heute sehen könnte, wäre er verdammt stolz auf mich. Würde mir ein Bier öffnen und genüsslich an einer Zigarette ziehen. Mir anerkennend zuzwinkern und sagen: "Gut gemacht, Kleines." Ja, ich bin immer noch hier und habe nie aufgegeben.
Mittwoch, Januar 28, 2026
feuertaufe.
Manchmal ist Loslassen einfach der Moment, in dem man merkt, dass andere Dinge auch ohne einen funktionieren. Dass Menschen Verantwortung übernehmen, nicht weil sie müssen, sondern weil sie wollen und sich bewusst dafür entscheiden. Dass Vertrauen nicht laut sein muss, um wirksam zu sein. Es fühlt sich noch sehr ungewohnt an. Ein bisschen komisch, leer vielleicht. Und gleichzeitig erstaunlich ruhig. So, als würde man einen schweren Rucksack absetzen, den man so lange getragen hat, dass man vergessen hat, wie schwer er eigentlich ist.
Loslassen ist kein Weggehen. Es ist ein Zurücklehnen. Ein inneres 'Ich lasse das jetzt'. Nicht, weil es egal ist, sondern weil es getragen wird. Weil man nicht mehr alleine ist mit allem. Ich glaube, Loslassen ist kein Ziel. Es ist ein Zustand, der sich einstellt, wenn man merkt. Ich darf. Ich kann. Und es ist gut. Und vielleicht ist das Schönste daran, dass man dabei nichts verliert. Im Gegenteil. Man gewinnt Raum. Vertrauen. Und manchmal sogar ein bisschen Leichtigkeit. Also here we go. Feuertaufe und die Untermieterin freut sich tatsächlich und ist das erste Mal nach 8Jahren völlig entspannt, obwohl ich 2Tage abwesend und unterwegs sein werde.
Dienstag, Januar 27, 2026
humor.
Ich denke laut: „Wenn ich dazu jetzt die neue Felljacke anziehe, sehe ich aus wie eine sehr teure Nutte.“ - Der Mann überlegt 3Sekunden und grinst breit: „Zieh die Felljacke an! Dann denken die Leute wenigstens, ich könnte mir das leisten.“
Es wurde der schwarze Mantel - wegen der schwarzen Stiefel.
Montag, Januar 26, 2026
86.
Da kann man morgens schon mal dasitzen und heulen.
Ich habe meine Trauerrede für Dich aufgehoben. Ab und zu lese ich sie noch, obwohl ich jedes Wort längst abgespeichert habe. Verrückt eigentlich, fast ein Jahr ist das jetzt schon. Das hätte Dir gefallen. Wirklich. Es war die schönste Beerdigung. Unperfekt, chaotisch, voller Gefühl. Mit Druckfehlern. Die Streublumen wurden vergessen und mussten in letzter Minute noch besorgt werden. Es wurde unfassbar viel geweint an diesem Tag und mindestens genauso viel gelacht.
Als ich mich an dieses Pult klammerte und die ersten zwei Sätze vorlas, schluchzten plötzlich alle laut. Ich hielt inne und erklärte, dass das so nicht funktionieren würde, weil ich sonst direkt mitweinen müsste. Ganz typisch. Genau so, wie Du es mochtest. Ich sehe Dich noch grinsen. Es war die tollste Rede, die ich Dir zu Ehren hätte halten können. Und gleichzeitig das Schwerste, was ich je getan habe. Ich habe jedes Wort gespürt, jede Pause, jeden Blick in diese Gesichter voller Verlust und Liebe. Und weißt Du was? Ich würde es wieder tun. Jederzeit. Mir hat das geholfen.
Manchmal fühlt sich die Trauer immer noch roh an. Und manchmal ganz weich. Manchmal sitzt sie einfach neben mir und erinnert mich daran, dass Liebe nicht aufhört, nur weil jemand nicht mehr da ist. Sie verändert nur ihre Form. Du fehlst. Und gleichzeitig bist Du überall. Wie gern würde ich Dich anrufen.
Alles Liebe, Du verrückte Nudel.
Wo auch immer Du jetzt bist.
brüche.
Ich glaube inzwischen, genau hier passiert Lernen in Echtzeit. Nicht elegant, nicht linear, nicht instagrammable. Man weiß schon, was man gelernt hat, aber noch nicht, wie man damit lebt. Und genau das fühlt sich dann nach Chaos an. Erkenntnis, Verwirrung, Reibung, ein paar Rückfälle, langsame Klarheit. Oder kurz: eine Woche Chaos. Manchmal auch zwei. Lange dachte ich, das sei ein Makel. Ein Zeichen, dass ich es doch noch nicht kann. Heute sehe ich das anders. Heute glaube ich, dass genau diese Brüche dazugehören. Dass Erwachsensein nicht bedeutet, immer souverän zu sein, sondern zu merken, wann man es nicht ist und trotzdem bei sich zu bleiben. Ich kann sehr klar sein und gleichzeitig unsicher. Sehr stark und trotzdem berührbar. Sehr organisiert im Alltag und völlig ahnungslos in Herzensdingen. Vielleicht ist das gar kein Widerspruch. Vielleicht ist das einfach menschlich. Kopf und Herz sitzen selten im gleichen Meeting. Und wenn doch, gibt es meistens Diskussionsbedarf. Ich habe gelernt, dieser Woche Chaos nicht mehr zu misstrauen. Sie ist kein Rückschritt, sondern der Zwischenraum, in dem sich etwas neu sortiert. „Alles gut“ ist oft der Anfang. „Viel gelernt“ vielleicht irgendwann später. Dazwischen darf es holpern. Man darf auch mal zweifeln. Man darf sich selbst ein bisschen schräg finden. Und man darf darüber lachen. Das hilft enorm.
Ich bin sehr erwachsen. Außer wenn nicht. Und erstaunlicherweise fühlt sich genau das ziemlich stimmig an.
Sonntag, Januar 25, 2026
schnäppchen.
Freitag, Januar 23, 2026
schneekugel.
Freitag, 15.00Uhr. What a week. Das waren sieben sehr intensive, herausfordernde und heftige Tage. Da hat einer die Schneekugel so richtig heftig geschüttelt. Hat mich enorm gefordert. Aber das Beste? Es hat sehr viel Klarheit auf allen Seiten gebracht, ich habe viel für mich mitgenommen und gelernt - vor allem auch über mich selbst. Finde ich gut. Und ich habe wieder festgestellt, wie grossartig die Menschen in meinem Leben sind. Es wird nicht gefragt, sondern Zeit einfach sofort möglich gemacht, eingecheckt, nachgefragt - für mich, die nie um Hilfe bittet, eine tolle Erfahrung. Offenbar habe ich einiges richtig gemacht in meinem Leben.
Und jetzt werde ich zusammenpacken und heute mal eher ins Wochenende starten. Auf dem Programm steht ein asiatischer Abend mit Freunden und Jägermeister.
Freitag, Januar 16, 2026
langstrecke.
Donnerstag, Januar 15, 2026
waffe.
Mittwoch, Januar 14, 2026
walentynki.
Und dann steht da plötzlich jemand und spricht den Tag an, als wäre er nichts Besonderes und genau darin liegt die Irritation. Nicht Pathos, nicht Ablehnung. Einfach ein Satz. Eine Selbstverständlichkeit. Mein Zucken war kein Widerstand. Es war Überraschung. Vielleicht auch ein kurzes Nachjustieren der inneren Landkarte. Manchmal ist es nicht die große Geste, die etwas verschiebt. Sondern der Moment, in dem man merkt, dass der andere an Stellen hinschaut, an denen man selbst längst aufgehört hatte zu suchen. Ich freue mich auf den Abend zu zweit. Ganz gemütlich. Wir trinken Bier und klauen Autos. DAS mag ich.
Dienstag, Januar 13, 2026
phase II.
Mein Körper reagiert schneller als mein Kopf. Druck. Enge. Dieses alte Bereitsein. Trauma ist kein Bild, es ist ein Zustand. Als das Wissen, dass der Körper Dinge trägt, die nie vollständig ausgesprochen wurden. Und genau dort liegt die Ambivalenz. Der Wunsch nach Erleichterung trifft auf die Furcht vor der Wucht dessen, was darunter liegt. Und genau deshalb kostet es Kraft, hinzusehen statt weiter zu funktionieren. Ich mache es trotzdem. Nicht, weil ich besonders mutig bin, sondern weil Wegschieben anstrengender geworden ist als Aushalten. Weil ich nicht mehr nur stabil sein will. Ich weiß nicht, was diese Woche freilegt. Ich weiß nur, dass das Aufmachen Konsequenzen hat. Und dass ich bereit bin, sie zu tragen.
Donnerstag, Januar 08, 2026
intimer als sex.
Wir testen das mal. Mit diesem Urlaub. 2026 - ist fast durchgeplant. Tat irgendwie gar nicht weh. Der Teenie freut sich bereits so richtig auf den Sommer.
Mittwoch, Januar 07, 2026
?
Dienstag, Januar 06, 2026
substanz.
Montag, Januar 05, 2026
servicepost.
Samstag, Januar 03, 2026
365tage.
Manchmal fühlt es sich an, als wärst Du nie wirklich gegangen. Du bist nur weniger sichtbar geworden. Du bist jetzt in meinem Tempo, in der Art, wie ich einen Raum betrete, in dieser inneren Ruhe, die nicht erklärt werden muss. Du hattest eine Präsenz, die nichts verlangte. Unaufgeregt und klar. Nähe war bei Dir kein Ereignis, sondern ein Zustand. Man konnte einfach da sein. Das Schwerste am Abschied ist nicht der Schmerz. Es ist zu wissen, dass man ohne diesen Menschen weiterlebt. Weiterleben kann. Wird. Und muss. Dass man lacht, liebt, Pläne macht und sich dabei manchmal fast schuldig fühlt. Als würde man etwas verraten, nur weil das Leben nicht stehen geblieben ist.
Dieses Jahr hat mich weicher gemacht. Und stärker. Der Verlust ist tief. Er nimmt Raum ein, ohne sich aufzudrängen. Du fehlst mir nicht in großen Gesten. Du fehlst mir in den kleinen Momenten, in denen ich kurz innehalte und weiß: Du hättest das verstanden. Und gleichzeitig hat dieses Jahr gezeigt, dass genau im größten Haltverlust neue Verbundenheit entstehen kann. Still. Echt. Tragend. Vielleicht, weil das, was Du mir gegeben hast, nicht an Deine Anwesenheit gebunden war. Ich trage Dich nicht nur als Erinnerung, sondern als Haltung. In mir. Und vielleicht ist genau das die sanfteste Form von Bleiben.
Donnerstag, Januar 01, 2026
happy new year.
2026 beginnt leise. Mit Tagen, die sich nicht beeilen. Mit Zeit, die nicht verplant ist. Mit uns zu dritt. Diese Tage waren so schön. Einfach da sein, lachen bis der Bauch wehtut, rumalbern, quatschen, kochen, schweigen, zusammen einschlafen und aufwachen. Entschleunigt. Entspannt. Nah.
Ich merke, wie sehr mir das gefehlt hat. Nicht mehr immer zu funktionieren. Nicht alles zu optimieren. Sondern Zeit zu haben. Für Nähe. Für Alltag, der sich gut anfühlt. Wenn ich mir etwas für dieses Jahr wünsche, dann genau das. Mehr solcher Tage. Mehr Raum. Mehr Miteinander. Weniger Müssen. Mehr Sein. So darf ein Jahr anfangen.