Donnerstag, Februar 26, 2026

meilenstein.

Es ist dieses leise Staunen darüber, dass sich Dinge fügen, ohne dass man sie festhalten oder erzwingen muss. Dass etwas entsteht, nicht weil man es ewig geplant, kontrolliert oder strategisch herbeigeführt hat, sondern weil es an der Zeit ist. Weil Entscheidungen getroffen wurden. Weil man selbst nicht mehr weggelaufen ist. So vieles im Leben habe ich gestaltet, organisiert, getragen. Mit Haltung, mit Kraft, mit klarem Kopf. Und dann gibt es diese ganz seltenen Momente, in denen man merkt, nicht alles muss gezogen werden. Manche Entwicklungen kommen, wenn man aufhört zu drücken. Dinge fügen sich, wenn Klarheit auf Klarheit trifft. Wenn Verantwortung nicht diskutiert, sondern übernommen wird. Wenn Nähe nicht fordert, sondern bleibt. Und vielleicht ist genau das die eigentliche Veränderung. Nicht aus Angst festzuhalten, sondern aus Vertrauen loszulassen.

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