Dienstag, Juni 30, 2009

Messerscharf



Was soll mir das sagen, wenn man schon mal vorsichtshalber den Verbandskasten in die Küche gebracht bekommt??? Das Messer ist übrigens echt genial - japanischer Stahl - damit lassen sich nicht nur Fingerkuppen problemlos abtrennen.

Montag, Juni 29, 2009

Freitag, Juni 26, 2009

Merke!

Wenn man mit Zahnpasta auf der Stirn unter Zeitdruck die Wohnung verlässt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Nachbarn einen ab sofort für völlig irre halten. Merke! I-M-M-E-R, wirklich immer, nochmal in den Spiegel schauen!!!

Donnerstag, Juni 25, 2009

It's a beautiful day!

"Through the storm we reach the shore/ You give it all but I want more/ And I'm waiting for you/ With or without you/ With or without you - oh/ I can't live/ With or without you..." [U2]

Mit diesem Song fiel ich heute Morgen mitten in der Nacht wie angestochen aus dem Bett. Erstmal überlegt, wo ich und vorallem wer ich bin. Festgestellt, dass ich die Augen definitiv nicht aufbekomme und es ein großer Irrtum sein muss, dass bereits Aufstehzeit ist. Draussen war's auch noch ziemlich düster & der Regen peitschte gegen mein Fenster. Sprich ein Tag an dem man prinzipiell ungern das Bett verlässt. Nützt alles nichts, wenn eine Viertelstunde später Handwerker aufschlagen sollen. Nach dem Handy gegriffen, um U2 zum Schweigen zu bringen und gleichzeitig zu staunen, dass man just in dem Moment eine Sms erhalten hat, womit auch der Alarm beendet war. Komisches neues Mobiltelefon. Durchs Bad geschlurft. Den Tag zum Bad-Hair-Day erklärt. Angezogen. Obst für die Haferflocken geschnitten. Müsli fertig angerührt und just mit der, immer noch schlafenden, Hand die Schale bei der letzten Umdrehung vom Tisch gefegt. WTF. Da war ich wach. Noch wacher war ich als mein Blick das erste Mal an diesem wunderschönen Morgen auf die Uhr am Herd fiel, während ich mein Frühstück vom Boden aufsammelte.

Erkenntnis: Ich bin über eine Stunde zu früh aufgestanden und es war nur die Sms und nicht der Weckalarm á la "It's a beautiful day/ Sky falls, you feel like/ It's a beautiful day/ Don't let it get away". Herzlichen Glückwunsch. Und übrigens die Handwerker sind immer noch nicht da. Das nenne ich Erfolg auf der ganzen Linie.

Montag, Juni 22, 2009

Blondi

Damit ich nicht durcheinander komme und das mit dem Anziehen einigermaßen gut geht, habe ich Sportsneakersocken für Dummies. Sprich sie sind mit einem FETTEM "R" für rechts und "L" für links gekennzeichnet. Nun halte ich vorhin dieses Paar Socken vorm Sport in der Hand, schaue auf die Buchstaben und gebe meinem Gehirn den Befehl die Daten korrekt zu verarbeiten. Mir war selbstverständlich klar an welchen Fuß welche Socke kommt. Ergebnis Sekunden später: ich bin einfach zu blond mir beschriftete Socken anzuziehen.

Ob es sich da lohnt - über Strings mit Wochentagsaufdruck nachzudenken? Naja eindeutig zuviel Schrift für das bisschen Stoff.

Samstag, Juni 20, 2009

Merke!

Der Vorsatz bis an mein Lebensende die nächsten drei - vier Jahre nicht zu Ikea zu gehen & alles in diesem Zusammenhang zu meiden, ist scheinbar ziemlich blöd und wenig Erfolgversprechend. Wenn ich bei der Radiowerbung für die Midsommernacht über mich selbst und diese geniale Idee schmunzeln muss, um plötzlich in Tränen auszubrechen. MERKE! Ich werde irgendwohin auswandern müssen - wo es keinen Ikea gibt. Timbuktu? (Und bei meinem Glück versetzen sie IHN genau dahin, wenn ich erstmal da bin - weil sie dort ne neue Filiale hochziehen.)

Freitag, Juni 19, 2009

Bestandsaufnahme






Mhmmmm heute habe ich mich ernsthaft gefragt, wie lang die wohl halten (/reichen) werden?

...

Herzinfarkt. Tod.

To everything - turn, turn, turn/ There is a season - turn, turn, turn/ And a time for every purpose under heaven/ A time to be born/ a time to die/ A time to plant/ a time to reap/ A time to kill/ a time to heal/ A time to laugh/ a time to weep/ ...
(The Byrds)

Donnerstag, Juni 18, 2009

Input

Mottoparty? Oder keine Mottoparty?
Wenn ja, welches Motto?

Ich wäre ja dafür, dass die Männer im Bikini kommen :)

Mittwoch, Juni 17, 2009

Überpünktlich.

Habe heute die erste Geburtstagskarte erhalten. Dass nenne ich ÜBERPÜNKTLICH. Dafür, dass es erst in knapp 21 Tagen so weit ist. Da wollte wohl einer gaaanz sicher gehen, dass die Karte rechtzeitig ankommt. Und nein, die Karte wurde nicht in Timbuktu los geschickt.

Dienstag, Juni 16, 2009

Fehlersuche



Los geht's! Wer findet den Fehler???
(Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass der "ERDBEER"Kuchen auf dem zweiten Bild nicht von mir fabriziert wurde *räusper* )

Sonntag, Juni 14, 2009

Premiere

An diesem Wochenende gab es einige Weltpremieren:

1. mein erstes Rockfestival
2. Besuch eines Dixie-Klos (Das wäre allein schon einen Post wert. Ich habe das Teil 2x mit offener Hose verlassen, um sicher zu gehen, dass ich nichts falsch mache ;))
3. und zur Krönung habe ich meine Shorts heute auf links getragen und es NICHT bemerkt

Mittwoch, Juni 10, 2009

Merke!

Bevor man die Eierpappschachtel kleindrückt, sollte man wirklich ALLE Eier herausnehmen.

Freitag, Juni 05, 2009

12 Millionen Dollar Hollywoodkitschstreifen

Er ruft nicht an. Er schreibt nicht. Er schickt keine Blumen - hat er nie getan. Er wirft nachts keine Kieselsteine an mein Fenster. Er stellt weder die Stadt auf den Kopf, um mich zu erobern noch wartet er in seinen gutsitzenden Jeans auf einem wunderschönen weißen Pferd vor meiner Tür. Ich kann ihn nicht mal unnachgiebig zurückweisen, weil er sich ja nicht meldet. Seit 5 Wochen. Sein Schweigen zerschmettert mir das Trommelfell. That's it.

Mir geht's hervorragend. Ehrlich. Ich habe zwei Projekte auf dem Tisch. Private Baustellen. Freizeitstress. Treibe viel Sport. Putze auf Knien mit einer Zahnbürste die Fliesen und Badamaturen - irgendwie beruhigend. Koche. Telefoniere. Schreibe. Lese und falle abends halbtot ins Bett. Da bleibt keine Zeit darüber nachzudenken, warum er nicht an mich denkt. Mich scheinbar tatsächlich einfach so vergisst. UNGLAUBLICH!!! Zumindest dürfte ihm das, von mir aus, ruhig etwas schwerer fallen. Aber wie ich schon sagte, das hier ist kein
12 Millionen Dollar Hollywoodkitschstreifen.

Montag, Juni 01, 2009

Eine Konstante

"Ihr seid eine richtige Familie. Das was ich mir immer gewünscht habe." Diese Worte machten mich nachdenklich und betroffen. Sie hat recht. Wir sind eine Familie. Eine feste Einheit. Daran hat sich trotz Widrigkeiten in all den vergangenen Jahren nie etwas geändert. Im Gegenteil, sie haben uns einander näher gebracht. Wir hatten eine sehr behütete und glückliche Kindheit ohne Sorgen.

So lange ich mich erinnern kann, wurde ich stets um meine Eltern beneidet. Dass mein Vater vor lauter Arbeit selten wirklich da sowie Choleriker war. Ich sehr streng erzogen wurde und ihm gegenüber unter einer unglaublichen Gefallsucht litt, sah niemand. Nur das änderte nichts an meiner Liebe zu ihm. Auch wenn er nur selten seine Gefühle offensichtlich zeigt, ist er immer für uns da. Wir sind das Wichtigste - egal was passiert. Wir haben eine tolle Beziehung zueinander, in der es einige Tiefschläge gab. Als ich Achtzehn war, gerieten wir über meinen damaligen Freund in Streit. Die Konsequenz war, dass ich eine Tasche packte und ging. Meine Mutter war sehr entsetzt, aber sie verstand mich. Erst drei Wochen später kam ich wieder nach Haus, nachdem er sich bei mir entschuldigt hatte. Mit dem Typen war es dann übrigens kurz darauf zu Ende. Die Meinung meines Vaters ist mir eben, seit ich denken kann, ziemlich wichtig. An diesem Tag damals habe ich ihm erstmals in aller Deutlichkeit die Stirn geboten, wir haben danach nie wieder darüber gesprochen. - Aber er hat verstanden, dass ich nicht mehr die kleine zarte, blonde Puppe mit den großen stechendblauen Kulleraugen bin, die vor allen Bösartigkeiten dieser Welt beschützt werden muss.

Als Kinder haben mein Bruder und ich uns geschworen nie so zu werden, wie unsere Eltern, wenn wir groß sind und doch sind wir ihnen viel ähnlicher als wir teilweise denken. Das ist wahrscheinlich ein Naturgesetz und nur schwer umgänglich. Mal davon abgesehen, dass sie beide absolut großartige Menschen sind und wir sie um nichts auf der Welt tauschen wollten. Sie sind für uns die weltbesten Eltern. Es ist fantastisch so eine Familie zu haben und hinter sich zu wissen. Sie sind eine Konstante in meinem Leben. Als mein Leben völlig aus den Fugen geriet, waren sie da und sind es noch - mit einer Engelsgeduld. Manchmal denke ich, es wäre besser gewesen, sie hätten mich einfach zurück ins Wasser geworfen, denn ich bin alt genug, um allein zu schwimmen und habe es bisher schließlich recht erfolgreich allein getan. In so einem Moment wird einem erst bewusst, wieviel Glück man überhaupt hat, nicht allein zu sein. Meine Familie, wie meine Freunde, glauben für zwei an mich, wenn mein Weg von Bäumchen des Selbstzweifels gesäumt ist. Sie alle lieben MICH - SO WIE ICH BIN - eine Tatsache, die mir schwer zu glauben fällt.

Sie hat recht. Wir sind eine Familie. Eine feste Einheit. Und mittlerweile gehört sie dazu, die Freundin meines Bruders.