Gerade jetzt. Wenn man morgens die Nachrichten liest und noch bevor der Kaffee überhaupt durchgelaufen ist. Weiß, wo es wieder brennt. Kriege. Machtspiele. Männer mit zu viel Ego und zu wenig Verantwortung. Entscheidungen, die Kontinente betreffen. Und ich selbst sitze in der Küche in der Sonne, noch nicht ganz startklar für den Tag. Manchmal fühlt sich das so absurd an. Diese Gleichzeitigkeit. Weltpolitik und Einkaufszettel. Eskalation und die nächste Klassenarbeit. Ich frage mich unweigerlich, wie man dabei nicht selbst irgendwann innerlich kippt.
Ich glaube, normal bleiben heißt nicht, nichts zu fühlen. Im Gegenteil. Es heißt nur, nicht in jede Welle hineinzuspringen, die von außen anbrandet. Nicht jede Empörung mitzunehmen. Nicht jede Schlagzeile in das eigene Nervensystem einziehen zu lassen, als wäre man persönlich verantwortlich für die Lösung. Die Welt war schon immer kompliziert. Nur hatten wir sie nicht permanent in der Hosentasche. Dieses Dauerrauschen, dieses Scrollen durch Katastrophen im Minutentakt, das macht etwas mit einem. Es verführt dazu, permanent alarmiert zu sein. Und Alarmzustand war noch nie ein guter Dauerzustand.
Mir hilft es, meinen Radius bewusst klein zu halten. Nicht aus Ignoranz, sondern aus Selbstschutz. Was liegt heute wirklich in meiner Verantwortung? Wen kann ich konkret unterstützen? Wo kann ich Haltung zeigen, ohne mich zu verlieren? Und dann ist da der Alltag, der oft völlig unterschätzt wird. Ein Gespräch am Küchentisch. Ein Kuss im Flur. Ein Candle-Light-Dinner, das geplant wird, obwohl die Weltlage alles andere als romantisch ist. Terminabsprachen, um ein bisschen Struktur zu schaffen. Das sind keine banalen Dinge. Das sind für mich wichtige Anker.
Ich glaube, normal bleiben heißt nicht, nichts zu fühlen. Im Gegenteil. Es heißt nur, nicht in jede Welle hineinzuspringen, die von außen anbrandet. Nicht jede Empörung mitzunehmen. Nicht jede Schlagzeile in das eigene Nervensystem einziehen zu lassen, als wäre man persönlich verantwortlich für die Lösung. Die Welt war schon immer kompliziert. Nur hatten wir sie nicht permanent in der Hosentasche. Dieses Dauerrauschen, dieses Scrollen durch Katastrophen im Minutentakt, das macht etwas mit einem. Es verführt dazu, permanent alarmiert zu sein. Und Alarmzustand war noch nie ein guter Dauerzustand.
Mir hilft es, meinen Radius bewusst klein zu halten. Nicht aus Ignoranz, sondern aus Selbstschutz. Was liegt heute wirklich in meiner Verantwortung? Wen kann ich konkret unterstützen? Wo kann ich Haltung zeigen, ohne mich zu verlieren? Und dann ist da der Alltag, der oft völlig unterschätzt wird. Ein Gespräch am Küchentisch. Ein Kuss im Flur. Ein Candle-Light-Dinner, das geplant wird, obwohl die Weltlage alles andere als romantisch ist. Terminabsprachen, um ein bisschen Struktur zu schaffen. Das sind keine banalen Dinge. Das sind für mich wichtige Anker.
Ein Spaziergang im Wald. Dieses Knacken unter den Schuhen. Luft, die einfach nach Erde riecht statt nach Schlagzeilen. Ein langes Gespräch mit Freunden, bei dem man merkt, dass echte Nähe lauter ist als jeder Breaking News-Banner. Am Ende des Tages echten Menschen gegenübersitzen. Ohne Bildschirm dazwischen. Zuhören. Lachen. Auch schweigen. Alltag ist für mich keine Flucht, sondern Erdung.
Normal bleiben heißt für mich gerade: informiert sein, aber nicht permanent aufgescheucht. Mitfühlen, aber nicht ausbrennen. Haltung haben, ohne hysterisch zu werden. Und sich immer wieder daran zu erinnern, dass Stabilität im Kleinen beginnt. Die Welt wird de facto nicht ruhiger, nur weil ich mich aufrege. Aber ich werde ruhiger, wenn ich nicht jede Aufregung zu meiner eigenen mache. Und ansonsten hilft Breathwork ganz gut, die eigene Mitte zu finden.
Normal bleiben heißt für mich gerade: informiert sein, aber nicht permanent aufgescheucht. Mitfühlen, aber nicht ausbrennen. Haltung haben, ohne hysterisch zu werden. Und sich immer wieder daran zu erinnern, dass Stabilität im Kleinen beginnt. Die Welt wird de facto nicht ruhiger, nur weil ich mich aufrege. Aber ich werde ruhiger, wenn ich nicht jede Aufregung zu meiner eigenen mache. Und ansonsten hilft Breathwork ganz gut, die eigene Mitte zu finden.

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