Donnerstag, Dezember 03, 2009

läuft.

Und was hat Frau Eiskalt heute wieder gelernt?
Stell Dich mit kurzem Rock in die Fußgängerzone und warte ab was passiert!!! Fakt ist, es gibt Schlimmeres als zweimal an einem Tag den Schlüssel für eine Location zu vergessen (DASS wurde in der Agentur gefeiert - "Frau Eiskalt ist ein Mensch und hat auch endlich mal was vergessen."), sich zu bekleckern, auf der frisch gewischten Treppe einen YouTube-reifen Stunt hinzulegen, zu versuchen den Raum möglichst elegant durch die geschlossene Tür zu verlassen und mitten im Satz zu vergessen, was man sagen wollte. Ich würde sagen, unsere Zusammenarbeit läuft hervorragend.

Worüber lacht der an meinen nächsten zwei freien Tagen???

Mittwoch, Dezember 02, 2009

geträumt.

Ein Grund zum Auswandern oder Stadt verlassen ist der, wenn in einer kleinen Bar mehrere Exfreunde zusammen finden beim Date mit einem Neuen.

Montag, November 30, 2009

überraschung.

Es gibt Momente im Leben, da frage ich mich, wer das Drehbuch geschrieben hat!?

Frau Eiskalt hat ein neues Projekt übernommen und kommt heute in bester Laune, nichtsahnend zum ersten Meeting, um den Rest der Mannschaft kennenzulernen. Und wer ist der Mann mit dem sie die nächsten Wochen eng Schulter an Schulter zusammenarbeiten muss??? Sagen wir mal so, er ist offensichtlich immer noch etwas missgelaunt über die Tatsache, dass sie seine Annährungsversuche, die über die damalige Freundschaft hinausgingen sowie seinen Vorschlag: "ihn zu heiraten und er würde ihr die Welt zu Füßen legen." amüsiert abgelehnt hat. Das Ganze ist 7 Jahre her. Seitdem mag sie keine roten Rosen mehr und hat bis heute weder was von ihm gesehen noch gehört.

Das wird ein Spaß. Warum passiert sowas eigentlich immer ausgerechnet mir?

Sonntag, November 29, 2009

erste hilfe.




Was tut man bei Trennungsschmerz fürs Bruderherz? Die Nacht durchquatschen, durchsaufen und jetzt das Lieblingsgericht kochen.

Freitag, November 27, 2009

zitiert.

Manchmal laufen wir vor unserem Glück davon, um unsere Prinzipien nicht brechen zu müssen.

überprüft.

Frauenfreundschaften:
Eine Frau ist letzte Nacht nicht nach Hause gekommen.
Am nächsten Morgen erzählte sie ihrem Mann, sie habe bei ‘einer Freundin’ übernachtet. Um dies zu überprüfen, rief ihr Mann ihre zehn besten Freundinnen an. Keine ihrer Freundinnen bestätigte die Aussage.

Männerfreundschaften:
Ein Mann ist letzte Nacht nicht nach Hause gekommen.
Am nächsten Morgen erzählte er seiner Frau, er habe bei ‘einem Freund’ übernachtet. Um dies zu überprüfen, rief seine Frau seine zehn besten Freunde an. Fünf seiner Freunde bestätigten ihr sofort, dass er dort war; die anderen Fünf behaupteten sogar, er wäre noch da.

Soeben von einem Kollegen per Mail bekommen (- ja, ich arbeite zu dieser göttlichen Nachtzeit noch). Und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich es in der Vergangenheit richtig gemacht habe, meine Freunde gar nicht erst in diese Situation zu bringen, spontan für mich lügen zu müssen ;)

Donnerstag, November 26, 2009

eruiert.

Beziehungsstatus: Selbstverliebt.

Mittwoch, November 25, 2009

merke!

Manchmal nerve ich mich selbst am meisten.

Dienstag, November 24, 2009

gefunden.



In den Tiefen einer Kiste. Peinlich. Ein bißchen. Michael Knight/ Mitch Buchannon wäre gleich nach Patrick Swayze meine zweite Wahl gewesen, damals Anfang bzw. Mitte der Neunziger. Wie oft habe ich mir gewünscht, der würde mich ein einziges Mal aus dem Wasser fischen. Als ich 1996 bei einem Trainingsunfall beinahe ertrunken wäre, holte mich lediglich mein Trainer vom Boden des 3m tiefen Becken und der hatte nicht mal mit viel Fantasie ein bißchen Ähnlichkeit mit David Hasselhoff. Dass er sich im Singen versucht hat, habe ich völlig verdrängt. Ich glaube, ich möchte da auch nicht reinhören.

Tja mit Herrn Swayze wird das nun leider nichts mehr, für ihn hätte ich sogar so richtig professionell tanzen gelernt. Herr Hasselhoff säuft sich seine Leber auf Größe eines Schrankkoffers und die restlichen Gehirnzellen ins Nirvana. Bleibt noch Nummer drei für mich: Bruce Willis - das ist ein richtiger Mann *seufzt*... niemand leidet so schön wie er & das sogar ohne Schuhe, nur im Unterhemd.

Montag, November 23, 2009

beobachtet.

Eine Straßenbahnhaltestelle. Ohrenbetäubendes Handygeklingel, eine noch schrillere Stimme: "10Minuten habe ich da gestanden und auf Dich gewartet.“, kreischt eine vom Regen durchnässte Brünette in ihr winziges Mobiltelefon. Und legt auf. Gott sei Dank, denn bei der Tonlage hätte ich sie töten oder zumindest ihren Handyakku entwenden müssen.

Freitag, November 20, 2009

geschrieben.

Erstaunlich schmerzhaft, wenn man versucht loszulassen und dabei ganz unvermittelt und ohne weitere Erklärung fallengelassen wird. > Beziehungsende.
(Tagebuch, November 2007)

Donnerstag, November 19, 2009

herzhüpfer.

Das kleine Glück kommt immer wieder. Auf einer Wiese voll Gänseblümchen im Sonnenschein. Als neues Lied, das man entdeckt und immer wieder hören und laut mitsingen muss. Nach 90 Minuten auf dem Crosstrainer. Mit einem fantastischen Jobangebot. Mitten im Gespräch zu merken, dass man die wunderbarsten Freunde hat, die man sich wünschen kann. Mit einer unerwarteten, tollen SMS/ Mail, die einen erinnert, dass alles gut ist. Einem Kuss auf den Hals oder einem Lachen. Als Hoffnung, die durchflutet, ohne zu wissen worauf sie sich bezieht. Aber das große Glück lässt auf sich warten. Vielleicht ist es auch nicht Glück sondern Zufriedenheit. Dieses Gefühl, an das man denkt und das man erreichen will, einen Dauerzustand, damit man zwischendurch nicht so tief fällt, wenn das kleine Glück für eine Weile verschwindet und sein Spuren wie Narben hinterlässt im Herzen und im Geist. Aber dieser Dauerzustand, lässt er einen dann noch diese kleinen Herzhüpfer spüren? Weil es doch heisst, nur wer die Tiefen kennt, die Höhen erst zu schätzen weiß? Oder sind es die Erwartungen, die es einem immer wieder verwehren dauerhaft wirklich oben zu bleiben?

Mittwoch, November 18, 2009

schonen.

Soll ich mich, sagt der Arzt. Was macht Frau Eiskalt? Renovieren. Übrigens wenn ich ein Mann wäre, wäre meine linke Hand vermutlich sehr viel trainierter und würde jetzt nach so ein bißchen über dem Kopfmalern voraussichtlich nicht in den nächsten drei Tagen einfach abfallen. Ich habe keine Ahnung, an wem sich aktuell mehr Farbe befindet - an den Wänden oder mir? Großartig ist allerdings, ich kann mich absolut kreativ austoben. Es ist nämlich nicht meine Wohnung.

Dienstag, November 17, 2009

gehört.

"All of these lines across my face
Tell you the story of who I am
So many stories of where I've been
And how I got to where I am
But these stories don't mean anything
When you've got no one to tell them to."
(Story, Brandi Carlile)

Montag, November 16, 2009

schweigen.

Feststellung. Ich möchte nie nie nie niemals in einer Beziehung stecken bleiben, in der ich mir mit meinem Partner nichts mehr zu sagen habe. Weder in der Kombination - ich ihm nichts, noch umgekehrt - es gibt nichts Schlimmeres als sich miteinander zu langweilen. Keine Frage, dass es wunderschön ist, miteinander schweigen zu können. Es gibt einfach bestimmte Stimmungen und Momente, die Menschen miteinander haben, die jegliche Kommunikation überflüssig machen, aber ich glaube nicht, dass eine solche Situation in einem Restaurant, nach 5 Jahren Partnerschaft, bei Pasta an Garnelen und einem gemischten Salat auftritt - neulich am Nebentisch erlebt. Bezeichnend war da auch die abwehrende Körperhaltung, mir gefror fast die Suppe auf dem Teller. (Absolute Ausnahmesituation ist das gemeinsame Frühstück, da befinde ich mich meistens noch in der Aufwachphase und muss nicht zwingend angeregte Unterhaltungen mit einem Verbrauch von 20.000 Worten führen ;))

Manchmal merken die Menschen wahrscheinlich nicht, dass ihre gemeinsame Zeit vorbei ist, oder sie haben Angst sich plötzlich mit sich selbst zu langweilen. Das Interessante ist, dass man sich mit sich selber in der Regel nicht langweilt. Den Mechanismus habe ich zwar noch nicht verstanden, aber es ist so - ich habe mich (mit mir) noch niemals gelangweilt. Ich bin im schlimmsten Fall beschäftigungslos, weil ich nichtmal ein Buch oder Musik zur Hand habe, das wär es dann aber auch.

Im letzten Jahr hatte ich mal ein Blinddate, welches Freunde mir überschwenglicherweise vermittelt haben und mit dem Typen hab ich mich gelangweilt, wie selten zuvor in meinem Leben. Ich fand das grauenvoll und fühlte mich so unwohl, weil ich zumindest für kurze zeit in dieser Situation festgesteckte. Situation: KOMMUNIKATION, welche Art auch immer. Ich hatte nur leider überhaupt gar nichts zu sagen (unvorstellbar, ich weiß.) und auch keine Meinung, mir war es einfach Schnuppe, egal, kein Interesse. Nach 30 Minuten habe ich mich nett verabschiedet. Nicht miteinander reden zu können oder sich nichts zu sagen zu haben, ist für mich Folter und unvorstellbar. Untragbar. Bevor ich mich zu Zweit nur noch peinlich anschweige, beende ich das Ganze lieber.

Nun bin ich ja Single und frage mich hin und wieder, ob mir das nun gefällt, ob ich das wirklich ändern wollen würde, ob es mich gar stört. Seit kurzem bin ich mir ganz sicher, tut es nicht. Auch wenn man solche hypergelangweilten Pärchen, wie man sie ab und an sehen/erleben/ beobachten kann, unter keinen Umständen als Maßstab nehmen darf, aber halbe oder 99% Sachen sind definitiv nicht mein Ding.

Samstag, November 14, 2009

umschiffen.

Plan für heute (offizieller Hochzeitsfotospräsentation-Dankesessen-Auswertungs-) Abend sollten die Fragen: "Und hat der Brautstrauß Dir schon Glück gebracht??? Ist jemand mit Mr. Eiskalt-Potential in Sicht? Jetzt könnt ihr's doch zugeben, dass der Wurf zwischen euch abgesprochen war, oder!?" kommen. Werde ich charmant lächeln, mich der Cousine der Braut zuwenden und äußerst betroffen sagen: "Und ich dachte ihr seid die Nächsten, die heiraten... wie geht's Dir denn jetzt so frisch verlassen?" So sollte ich erfolgreich das Thema wechseln können.

Freitag, November 13, 2009

einsam.

Manchmal fühle ich mich, selbst in netter Gesellschaft, so einsam, dass es weh tut. Und wenn die Gedanken und Worte zerspringen, bricht auch ein bisschen mein Herz.

Dienstag, November 10, 2009

männer.

Wissen Männer eigentlich zu schätzen, was wir Frauen auch im Namen des Herren an verwaltungstechnischen Maßnamen an unseren Alabasterkörpern vornehmen? Wissen Männer, dass ein solcher Verwaltungsakt gerne mal einen Tag in Anspruch nehmen kann? Wissen Männer von den abartigen Schmerzen, die mit der Haarentfernung verbunden sind? Wissen Männer, wie unangenehm es sich läuft, wenn man gerade die Fussnägel lackiert hat? Wissen Männer um die Pein, die uns überfällt, wenn der Pizzadienst seine angekündigte Lieferzeit um 10 Minuten unterschreitet und wir noch die gute grüne Algenmaske im Gesicht haben, die bereits fest geworden, dass Sprechen unmöglich ist? Oder der Nachbar just in dem Moment klingelt, in dem Frau die Schokoladenmaske aufgetragen hat.

Und dann - wenn wir Mädels mit unseren wunderschön gepflegten, entschrundeten, enthaarten, gepeelten und eingemaskten, lakierten und eingecremten Körpern das Haus verlassen, sollten eigentlich aus allen Ecken Fanfaren & Pfiffe erklingen, Applaus aufbranden und es müsste Rosen regnen. Doch statt dem Kuss auf den Hals und einem Kompliment bekommt man für gewöhnlich vom Kerl nur eine Frage gestellt: "Was machst du bloß immer so lange im Bad? Bei mir dauert das nur 15 Minuten."

Ich verkneife mir in Zukunft dem Anstand wegen "Man sieht's." zu sagen.

Montag, November 09, 2009

bewusst.

Manchmal macht es mir ein bisschen Angst, wenn mir bewusst wird, dass meinen Gehirngulasch hier Leute lesen. Jetzt gerade zum Beispiel.

Freitag, November 06, 2009

seriös.

Nicht nur, dass ich derzeit nachts wach liege und die Decke anstrahle sowie mit einem etwas debilen Grinsen durch die Hauptstadt laufe oder mich beinahe täglich davon abhalten muss, nicht fremde Menschen auf der Straße zu umarmen. NEIN. Das Schlimmste ist, immer, wenn ich aufgeregt oder verunsichert bin, (was phänomenalerweise fast ausschließlich bei Männern, die mir wirklich gefallen, vorkommt), sage, schreibe und tue ich wahnsinnig dumme Sachen. Es gibt ja Leute, die gar keinen sinnvollen Satz mehr rausbringen. Oder solche, die stottern und gar nichts mehr sagen. Leider bin ich davon nicht wirklich betroffen. Vielmehr sage ich, wie unter Zwang, Sachen, die sehr wohl Sinn ergeben, aber garantiert irgendwie unpassend, peinlich und völlig daneben sind. Und je mehr ich mir Gedanken und Sorgen darüber mache, desto mehr platzen diese furchtbar dummen Sätze & Geschichten aus mir heraus wie Eiterblasen. Es ist als hätte ich keine Gewalt mehr über mein Sprachzentrum. Es sprudelt nur so aus mir heraus... ich rede mich quasi um Kopf und Kragen. So wie jetzt grad. WTF?

Ich hätte nicht geglaubt, dass es eine Steigerungsform von Aufregung hoch 3 gibt - jetzt weiß ich es besser. Herzklopfen. Vorfreude. Aaaaaaaaaaaaaahhh. Wenn das nicht so verdammt dämlich aussehen würde, würde ich jetzt aufspringen und grinsend im Kreis rennen. Ich lass es, tu weiter ganz seriös und freu mich heimlich aufs We und verknotete Füße unter der Bettdecke. Mein Sprachzentrum werde ich nachher auf der Autobahn unter Kontrolle bringen.