Sonntag, März 25, 2018

fräulein eiskalt.

Wie die Untermieterin (6) das Nachbarskind (11) einlud, ihr Kinderzimmer aufzuräumen, als wäre das eine ganz besondere Ehre. Das Schlimme, die Meisten können meinem Kind keinen Wunsch abschlagen. Dreißig Minuten später war es picobello aufgeräumt, wobei die Arbeit der Untermieterin darin bestand, ihrer Freundin zu zeigen, was noch aufgeräumt werden muss und entsprechende Anweisungen zu geben. Danach verabschiedete sich unser Nachbarskind glücklich lächelnd.

Irgendwas mache ich falsch. Wahrscheinlich hätte ich dem Kind die Einweisung unserer letzten zwei Hauselfen überlassen sollen, dann hätten wir vielleicht noch eine. So sind wir seit Juli ohne unterwegs.  

2 Kommentare:

  1. Das erinnert mich irgendwie an Tom Sawyer, der sich hat dafür "bezahlen" lassen, dass andere seine Arbeit tun "dürfen und für ihn den Zaun streichen...

    Eine gute Hauselfe zu finden ist aber echt nicht leicht.

    Wenn du nicht so weit wegwohnen würdest, würde ich ja mal meine fragen.

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  2. :))) sie ist mindestens so ausgekocht wie Tom Sawyer - wird Zeit für das Buch. Ich habe es geliebt.
    Danke, liebe Lady Cross. Schön, dass Sie noch da sind :)

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