Freitag, Oktober 30, 2009

reizend.


Vorgeschichte: Vor ziemlich genau zwei Jahren überreichte mir meine Freundin eines Abends ein kleines Geschenk. Ich war überrascht und dachte, "Hey, großartig - wenn ich gewusst hätte, dass es Präsente gibt, hätte ich mich schon früher oder zumindest ab und an mal tageweise von meinem Ex getrennt." Zum Vorschein kam ein Märchenprinz in Form eines Frosches, der sofern man ihn mit Wasser übergießt zum Prinzen wird. Sie nahm mich in den Arm und sagte: "Sieh ihn als Symbol dafür, dass Du noch ein paar Frösche küssen musst bis Du den Richtigen triffst!" Ich mag symbolische Geschenke. Seitdem dekoriert er mein Zimmer und verliert langsam aber sicher seine schöne grüne Farbe.

Neulich: Mutter und Tochter Eiskalt essen zu Abend und unterhalten sich über Gott und die Welt. Plötzlich hält Mutter Eiskalt inne, versucht im Gesicht der Tochter zu lesen & fragt: "Was ist eigentlich aus dem Märchenfrosch geworden?"
T. Eiskalt: "Der staubt vor sich hin, wird gelb und wartet auf seinen Einsatz."
Mutter: "Auf was wartest Du?"
T. Eiskalt: "Das sage ich doch seit zwei Jahren - auf einen wirklichen Grund und das richtige Gefühl. Vorher werde ich ihn nicht unter Wasser setzen, auch wenn ihr mich ständig alle fragt und es unbedingt sehen wollt. Ich werde euch informieren, wenn es soweit ist."
Mutter trocken: "Na hoffentlich ist der Frosch zwanzig Jahre haltbar."

Ein Hochzeitsgast weniger ;) - kann man sich eigentlich selbständig zur Adoption freigeben?

fotografiert.


Frl. Eiskalt 1981 - 1986 ...beim Kramen in Omas Fotokiste gefunden.

Dienstag, Oktober 27, 2009

blind date.

Oft ist es viel einfacher ein Blinddate zu bekommen, als vermutet. Vergesst Onlinedatingplattformen, Kontaktanzeigen, halbwegs sinnige, authentische Profile, Chats, Emails, geschönte & jahrhundertalte Fotos, den Bekannten der Nachbarin des Freundes der Cousine, der noch zu haben wäre und all die damit verbundene Zeit & Mühe, die man investieren muss, um zum Ziel - der Verabredung mit einem potentiellen Kandidaten - zukommen!!!

Frau Eiskalt läuft Samstagabend lediglich 5-7(!) Minuten vorm Berliner Fernsehturm auf & ab, schaut suchend (mit Brille wäre das nicht passiert ;)) und wartet auf die Mädels, um in den Frauenabend zu starten. Was niemand von uns bei der spontanen Auswahl des Treffpunkts bedacht hatte, dass sich speziell vorm Fernsehturm und an der Weltzeituhr regelmäßig tausende Singles zum ersten Date treffen. Statt nach der Uhrzeit oder dem Weg wurde sie zweimal gefragt, ob sie die unbekannte Schöne sei, mit der Mann verabredet ist. Das nächste Mal bin ich vorbereitet und habe den ernsten Gesichtsausdruck geübt.

Montag, Oktober 26, 2009

asexuell.

"Das konnte Dein Vater ausgesprochen gut. Damals. Mich am Telefon heiß machen. Ich streichel Deinen Venushügel. Berühre Deine harten Brustwarzen. Gleite mit meiner Zunge langsam... Hach ja..."

Boah Mama, genau sowas will ich nicht hören - nicht von meinen Eltern!!! Da hilft nur Ohren zuhalten und laut singen, machen kleine Kinder auch immer.

Sonntag, Oktober 25, 2009

Merke!

Frau Eiskalt ist wahrscheinlich die einzige Blöde unter der Sonne, die sich sogar nachts nach 04.00 Uhr noch brav eine Fahrkarte aus dem Automaten zieht. Merke! Ich muss zukünftig zumindest soviel trinken, dass meine motorischen Fähigkeiten es nicht mehr zulassen irgendwelche Tasten zu drücken und Geld treffsicher in Schlitze einzuführen!!! Aber ich bin bestimmt auch die Einzige, die sich an der Haustür vor ihrem eigenen Schatten fast zu Tode erschrickt, in der Bereitschaft "den Angreifer" direkt niederzuschlagen. Gut, dass das niemand gesehen hat.

Samstag, Oktober 24, 2009

Highlights/ Bilderrätsel



Was ist das auf Abbildung Nummer 1???

Denkwürdige Highlights des Abends:
+ den diesjährigen vorweihnachtlichen Mädels-WE-Trip nach Dresden steigern wir nächstes Jahr mit einer Woche New York +++ scheinbar verfüge ich über die Ausstrahlung der Jungfrau Maria - mir wurde gleich dreimal schmutziger und richtig phänomenaler Sex angeboten. (Ich konnte mich vor Begeisterung kaum in den Klamotten halten.) Und nein, ich befand mich nicht mal in der Nähe eines Straßenstrichs... Sollte mir das zu denken geben? +++ High Heels gehen gar nicht, wenn Frau darauf stakst oder wie ein Bauer läuft - in meinem nächsten Leben werde ich Modepolizistin ^^ (da gibt's dann wieder Folter) +++ "Die richtige Sms an die falsche Frau." Wie war das nochmal? Einer Frau Komplimente machen, ist wie Topfschlagen im Minenfeld!? Bei dem Einfühlungsvermögen eines Presslufthammers, kein Wunder ;)

Freitag, Oktober 23, 2009

Anliegen No.1.

Ich benötige dringend eine Person, die in regelmäßigen Abständen von maximal 48h zu meiner Verfügung steht und mir den Rücken eincremt. Ich habe da ein Reichweitenproblem und hasse es. Abgrundtief. Absolutely.

Also, Freiwillige vor!!!

Donnerstag, Oktober 22, 2009

appelliert.

Liebste Mitmenschen!

Wenn ihr einkaufen geht - in Geschäften, Supermärkten, auf der Straße und in Fußgängerzonen "rumeiert" (= mir ständig vor die Füße springt), bedenkt, ihr seid nicht allein! Vor euch, neben euch, hinter euch könnte ICH sein.


Grundlos stehen bleiben, nach rechts oder links Haken schlagen, in Dreier- und Fünferkombination nebeneinander auf der Straße schlendern, überhaupt schlendern (= kriechen) ist nicht opportun. Nicht opportun in Einkaufsstraßen, Kaufhäusern, Supermärkten und Ikea. Macht das irgendwo anders - im Wald, in der freien Natur, in Grönland! Am besten dort, wo ich nicht bin! Fürs Protokoll: ich bin für eine Mindestgehgeschwindigkeit in Fußgängerzonen!

Und auch ihr, die überall den Körperkontakt mit eurer Umwelt sucht, ich will euch nicht in meinen Nacken pusten haben, weder bin ich an eurem Mund- noch an eurem Körpergeruch interessiert, haltet verdammt noch mal Abstand. Ihr Distanzspacken, bleibt mir aus dem Dunstkreis!!!

Amen.

Mittwoch, Oktober 21, 2009

charmant.

Nach der Wanderung durch den Schnee, zurück im Auto, prüft sie im Spiegel die triefendnassen (ruinierten) Haare und stellt fest, dass sie fürchterlich aussieht. Währenddessen lächelt er sie charmant von der Seite an, sagt: "Frau Eiskalt, Sie sehen selbst nass hinreißend aus." und küsst ihre Hand.

Montag, Oktober 19, 2009

einfach tot sein.

Manchmal gibt es Momente, in denen wäre es schöner, einfach tot zu sein, als fühlen zu müssen, wie man innerlich vor lauter Traurigkeit und Wut stirbt.

Sonntag, Oktober 18, 2009

fast.



+ Beim Aussprechen des Satzes: "Ich fahre grad an Wolfsburg vorbei und bin in ca. 30min da.", fiel mir schlagartig auf, dass ich beim Autobahnwechsel blödererweise die entgegengesetzte Richtung des Zielorts gewählt hatte. Kopf -> Lenkrad.

+ Die Erste von 1000 weißen Lilien auf dem Hotel-Kopfkissen gefunden ^^... O-ton Frau Eiskalt: "Wer mir 1000 weiße Lilien schenkt, den heirate ich."

+ Wenn man sich vor der Bestellung vergewissert, dass in den Pilzen KEIN Speck ist, bedeutet das nicht, dass man nicht trotzdem Speckknödel als Beilage bekommt.

+ Regen, Regen, Regen... SINNFLUTARTIG... aber mein Mountainbike hat immerhin nochmal den Harz gesehen in diesem Jahr.

+ Schnee, Schnee, Schnee. Und verdammt, ist es anstrengend im Knöchelhohen Schnee einen Berg (1200 Höhenmeter) hochzulaufen - fast.

Fazit: Ein wunderbares WE. Glücklich, verwirrt, müde. Herzklopfen.
Meint ihr es gibt sowas wie Schicksal?

Freitag, Oktober 16, 2009

Panik hoch 3.

AUFGEREGT. Ein bisschen. Ein kleines bisschen. Ein klitzekleines bisschen... naja so, dass ich halbstündlich dazu geneigt wäre, einfach aufzuspringen, wild gestört sowie grinsend durch die Gegend zu hüpfen und dabei fürchterlich falsch, hauptsache laut zu singen.

Vorausgesetzt ich stürze mit dem Mountainbike keinen Abhang runter oder verirre mich im Gelände, werde eingeschneit auf 1200m und muss jämmerlich erfrieren oder brenne spontan durch, dann komme ich wieder. Einen Live-Stream, wie ich absolut gekonnt in die einzige Matschpfütze im Umkreis von 100km stürze, wird es nicht geben... wozu habt ihr schließlich alle so eine blühende Phantasie?

Boah warum muss ich eigentlich andauernd für kleine Mädchen, wenn ich aufgeregt bin? Geht das anderen Mitmenschen auch so? Ich glaube, ich dehydriere heute lieber, als das ich nachher einen aufgeblähten Wasserbauch vor mir herschiebe. Und was soll ich bloß heute Abend zum Essen anziehen?

Panik hoch 3. Ein bisschen. Aber es fühlt sich verdammt gut an.

Donnerstag, Oktober 15, 2009

Schlampe

Wenn es ein Synonym für meine Handtasche gäbe, dann WUNDERTÜTE. Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich mit ihr spontan das Land verlassen könnte, ist es immer ein bisschen wie Ostern, wenn ich sie in regelmäßigen Abständen "entrümpele". Großes Kino, was da alles daherkommt. Längst vergessen geglaubte Erinnerungen an einen schönen Abend oder an eine unliebsame Pflicht. Papierschnipsel aus anderen Dimensionen. Bei der Einlasskontrolle eines OpenAir-Konzerts vor kurzem erläuterte ich geschlagene 7 Minuten meinen Tascheninhalt. Dieser Arnold-ichbekommedieArmenichtrunter-Verschnitt schaute mich immer wieder irritiert an, wog die Tasche mit der Hand und wiederholte: "Die ist immer noch so schwer!?" [Hallohoo? Kosmetik, Klamotten, Kamera, Brieftasche, Sonnenbrille, Schlüssel, Stifte, Zeitschriften, Regenschirm, Kaugummis, Hygienekram, Notfallapotheke, Blasenpflaster, Telefon, Wasser und Wechselschuhe - das entspricht Gewichtsmäßig einer kleinen Hantel. Nicht der Rede wert.] Erstaunlich, was in so eine Tasche reinpasst.

Erkenntnis des heutigen Morgens: "Ich bin eine Schlampe". Verdammt.

Montag, Oktober 12, 2009

Merke!

Fortschritt wäre, wenn Smog und Sex wieder Luft und Liebe würden.

Everybody's Rindvieh

Gemocht werden wollen. Von Menschen, die man mag, ins Herz aufgenommen werden wollen. Beliebt sein wollen. Geliebt sein wollen. Sonnenschein sein. Wäre es so schlimm das als Lebensziel zu haben - eigentlich? Aber gleichzeitig everybody's Rindvieh sein? Nö, Danke... dafür bin ich zu egozentrisch, ehrlich, direkt - und definitiv eine ziemliche Fehlbesetzung.

Donnerstag, Oktober 08, 2009

weinen können.

Manchmal tut weinen gut. Manchmal täte es gut, nur man kann einfach nicht. Vermutlich hab ich's irgendwie verlernt.

Vor kurzem fiel mir ein Foto in die Hand, dass mich während einer Beerdigung im engsten Familienkreis zeigt. Bleich, komplett in schwarz, distanziert und ohne jede Gefühlsregung. Ich erinnere mich, dass ich darauf konzentriert war nicht mit meinen Stiefeln im durchnnässten Boden zu versinken und mich weit weg wünschte, weil mir dieses Szenario unheimlich falsch vorkam. Aber es kam nicht eine Träne. Als mein Ex nach fünf gemeinsamen Jahren sagte, dass er nachgedacht und ich vollkommen recht hätte - unsere Beziehung damit beendet war, war ich erst unheimlich wütend und dann paralysiert. Aber ich weinte lange Zeit keine einzige Träne. Das Paradoxe war, dass einige Freundinnen in Tränen ausbrachen als sie von der Trennung hörten, ich ihnen Taschentücher reichte, sie tröstete und mir dabei reichlich bescheuert & gestört vorkam. Als ich vor zwei Jahren überraschenderweise erstmalig durch eine wichtige Prüfung fiel und drei Prüfer darauf warteten, dass mir das Wasser in die Augen schießt und ich wahrscheinlich explodiere, habe ich sie sichtlich enttäuscht. Ich stand auf schaute jedem direkt in die Augen, gab ihnen die Hand, verabschiedete mich mit klarer Stimme und verließ den Raum. Auch vor zwei Wochen konnte ich nicht weinen, erst nachdem ich blind auf einen Sandsack eingeschlagen habe und mir jemand sagte "Face it! Danach wird es besser.". Meine Kollegin und gleichzeitig Freundin, die gestern aus dem Urlaub wiederkam, konnte sich dagegen kaum beruhigen, so dass ich mit dem Kleenex reichen nur schwer nachkam und wie unbeteiligt daneben saß, als wäre das alles gar nicht mein Leben. Es ist seltsam, die Menschen nehmen einen in den Arm, weinen, sind schockiert, betroffen, fassungslos, schauen besorgt, rufen im Stundentakt an und warten darauf, dass man in Tränen aufgelöst zusammenbricht. Funktioniert bei mir nicht. Ich kann nicht weinen, nur weil man es von mir erwartet... und außerdem hasse ich mitleidige Blicke. Keine Ahnung, warum es ist wie es ist - es ist nicht so, dass ich nicht betroffen oder traurig wäre. Im Gegenteil, diese Gefühle haben gelegentlich die Ausmaße eines Tsunamis, nur mache ich das dann gern mit mir selbst aus, indem ich bis an die Schmerzgrenze Fahrrad oder in die Einsamkeit fahre. Ich möchte völlig normal behandelt, nicht geschont werden, reden oder mich erklären müssen. Und es muss auch nicht jeder in meinem Umfeld wissen, was mich aktuell privat bewegt oder wie unfair das Leben sein kann.

Ganz selten bricht es dann aber doch förmlich aus mir heraus. In ganz komischen oder vorzugsweise unpassenden Situationen. Es ist als ob ich einen Behälter in mir tragen würde, und der füllt und füllt sich und irgendwann schwappt er über. Aber man irritiert damit Menschen so sehr, bringt sie in Verlegenheit, in unangenehme Situationen. Ganz wenige Menschen können mit weinenden Menschen gut umgehen. Ich weiß noch nicht mal ob ich selbst dazugehöre.

Sonntag, Oktober 04, 2009

realisiert.

Man kann niemanden anrufen, der tot ist.

Die Erkenntnis schlug mir knallhart ins Gesicht als ich die vertraute Stimme der Mailboxansage hörte und mir plötzlich bewusst wurde, dass das alles kein Traum war. Man kann niemanden anrufen, der tot ist.

Freitag, Oktober 02, 2009

top secret.

Eins vorweg. Es ist bisher selten bis gar nicht vorgekommen, dass ich Stöcker & Awards aufgehoben, angenommen, weitergereicht habe - nicht aus Arroganz, viel mehr aus Vergesslichkeit und ganz ehrlich ich bin auch definitiv kein großer Freund von den meisten dieser Lückenfüller und Bauchpinseleien. Was nicht heißt, dass ich mich nicht freue, dass es Menschen gibt, die diesen Blog mögen und das in dieser Form zum Ausdruck bringen. Das Problem ist, wen soll man noch damit bewerfen & nominieren, wenn man seine komplette Blogroll & noch Blogs darüber hinaus bedingungslos empfehlen kann, sich allerdings auf eine geringe Anzahl beschränken soll und den Kram eh schon jeder kennt, weil alles schon seit Jahren durch den Äther geistert und ich vieles einfach nur albern sowie überflüßig finde??? Und wann fängt endlich mal jemand an optisch ästhetische sowie stylische Awards zu designen? ;)

Diesen Award, den Stumpfi mir jetzt überlassen hat, greife ich gern auf - allerdings in abgewandelter Form. Lola und Simply Nili haben mir das schon mal in ähnlicher Art & Weise als Holz zugeworfen (ich habs vergessen, sorry Mädels. Ich entschuldige mich an dieser Stelle einfach gleich bei allen, die ich vergessen habe.) und so würde ich das wesentlich lieber fortführen. Es geht darum 7 (in Worten sieben!) Dinge zu nennen, die die Leserschaft noch nicht von einem weiß und dieses Schnitzwerk an entsprechend 7 Personen weiterzureichen.

Das Spiel fand ich schon immer interessant, allerdings fielen mir nie sieben "geheime" Dinge ein ;) ...sondern stets viel mehr. Here we go!

1.
Ich möchte einmal Traktor fahren & ein Schaf scheren. Alternativ einen 40-Tonner längs einparken, vorzugsweise zwischen den Autos der Menschen, die auf meiner persönlichen schwarzen Liste stehen - die sollten selbstverständlich dabei zusehen müssen ^^

2. Ich habe eine Tierschwäche. Braune Ziegen werden da schon mal zu einem Reh, etc. ...meine Eltern haben mit mir, im Alter von 5 Jahren, einmal fluchtartig ein landwirtschaftliches Fest verlassen, nachdem ich gut hörbar für alle Anwesenden so ziemlich alle Tiere durcheinander brachte. Ich bin auch heute noch nicht 100% davor gefeit & schweige lieber. Und ja, mein IQ liegt über 63,5 ;)

3. Ich habe bei der Formel1 & DTM unter anderem mal als "Boxenluder" gearbeitet ...und kann euch sagen, der Asphalt brennt wirklich. Die Mädels dort kommen mit dem Schminkspiegel auf die Welt, sind zu 98% absolut hohl und haben tatsächlich einen "Fick Mich-Ich bin Freiwild"-Stempel auf der Stirn. Ich fühlte mich sehr deplatziert zwischen den ganzen hübschen Hüllen.

4. Pssssst! Während einer großen B2B-Veranstaltung habe ich mir mit meiner Assistentin ein einziges Mal die Gäste schön getrunken. Hat niemand gemerkt - allerdings war es nach der ersten Flasche Prosecco ziemlich spannend auf 10cm Absätzen die Treppen der Location unauffällig hoch & runter zu rennen, um überall gleichzeitig zu sein (trotz Knopf im Ohr), zu shooten, notfalls Feuerwehr zu spielen & das Event zum Erfolg zu koordinieren. Lief perfekt. Das Zeug ging statt in den Kopf direkt in die Füße.

5. Mit Anfang 20 bin ich mal zwei Monate zweigleisig gefahren eh ich mich für den Alten oder Neuen entschieden habe. Das war harte Arbeit (allein schon weder Namen noch Termine durcheinander zubringen, vom Rest rede ich erst gar nicht) ...richtig aufregend wurde es, als mich Beide an meinem Geburtstag überraschen wollten.

6. Beim ersten Zungenkuss mit 15 war ich so erschrocken als mir Marc P. plötzlich seine Zunge bis zum Anschlag in den Hals rammte, dass ich reflexartig ausholte & zuschlug. Der Handabdruck war auch eine halbe Stunde später noch für jeden gut sichtbar. Vergleichsweise kann ich heute bestätigen, was ich damals sofort wusste: "Der konnte wirklich überhaupt gar nicht küssen."

7. Ich bin schüchtern und das glaubt mir niemand. Nicht zu verwechseln mit Kontaktscheu!!!

Jetzt wo ihr das Alles wisst, lebt ihr gefährlich - das ist hoffentlich klar.