Donnerstag, April 30, 2009

Mittwoch, April 29, 2009

dickfetthässlichundunattraktiv

Der Selbstversuch "Schokolade bis ich dickfetthässlichpickeligundunattraktiv" bin, ist gelungen. Wenn es eine Überdosis Schokolade gibt, habe ich diesen Zustand erreicht und das nach bereits vier Tagen und 500 Gramm Schokolade. Nicht nur, dass meine Gehirnzellen verkleben - wie soll ich mir sonst die Tatsache erklären, dass ich für eine Kurzmitteilung bestehend aus 160 Zeichen fast 7 Stunden gebraucht habe, nur um die Frage "alles-paletti" zu beantworten? Nein, außerdem fühle ich mich fürchterlich - dickfetthässlichundunattraktiv und kein bisschen glücklicher als vorher. Wer hat eigentlich behauptet, dass Schokolade glücklich macht??? Lüge. Ich glaube, ich habe mir den Magen verdorben neben dem unendlich schlechten Gewissen. Allein der Gedanke an Schokolade in irgendeiner Form lässt mich vorm Klo in die Knie gehen. ExBulimikerin. Andere Geschichte.
Ich überfress mich dann doch lieber mit Äpfeln.

Jackpot

Wäre ich eine Millionärin, würde ich mir als erstes Statussymbol einen Privatsekretär zulegen. Noch vor dem Penthouse, dem Einkauf in eine Agentur, der Brust-Op und der Weltreise. Wahrscheinlich würde die zu erledigende Arbeit gerade knapp ein 15%-Pensum ausfüllen, aber ich hätte endlich einmal wieder so richtig Ordnung in meinem Papierkram, würde nie wieder eine Rechnung verbummeln, deswegen Mahnungen bekommen und die Steuererklärung vor mir herschieben. Ich wäre ein vollständig anderer Mensch. Bestimmt.

Dienstag, April 28, 2009

Bildungslücke 1.Mai

1. Mai. Kreuzberg. Mittendrin die Amazone und Evo. Ich wollte schon immer mal von einem Wasserwerfer nass gespritzt - wohl eher gespült - und verhaftet werden (zumindest, wenn ich mir den Polizisten aussuchen darf.) Schmutzige Fantasie. Ich stelle mir die Gesichter meiner Eltern vor, wenn sie mich aus der polizeilichen Gewahrsam abholen dürfen. Die Information, dass ich überhaupt nach Kreuzberg fahre, löste vor 10 Minuten bereits allergrößte Sorgen aus. Ich war eher immer so ein Vorzeigekind - ätzend. Dieses Wochenende wird anstrengend und verdammt gefährlich;) Aber ich schließe am Freitag endlich eine Bildungslücke. Yeah.

Es ist vorbei.

Es ist vorbei. Das "Leiden". (Ich leide ja nicht 365 Tage im Jahr!) Er hat mir gesagt, dass er mich liebt, mich vermisst, ohne mich nicht mehr leben will und er überhaupt total blöd war. Einsicht ist ein guter Weg! Kein Herz schlug so laut wie meins in dem Moment. Überraschung!!! Konsequenz: beinah Herzstillstand. Klappt immer hervorragend, wenn man mir ohne vorhergehende Ankündigung solche Geständnisse macht. (Ich bin gern vorbereitet.)

Noch mehr Herzstillstand hatte ich allerdings, als ich mich dann zu der Stimme umdrehte und AUFEINMAL mein Ex (STATT dem Elchtreiber) strahlend vor mir stand. Falscher Film!!! Wir leben jetzt übrigens wieder zusammen - in unserer Wohnung mit Garten am Waldrand - sind sehr glücklich miteinander und sogar unsere Nachbarn haben uns vermisst. NICHT MAL MEHR AUF MEINE TRÄUME KANN ICH MICH VERLASSEN. VERDAMMT.

Montag, April 27, 2009

Rent-a-man

Falls mich jemand sucht, ich bin ein Brautkleid anprobieren Wimperntuschetränenschokoladenverschmiertzwischendenkleidernaufdembodensitzend meine Freundin beraten. Ob es die Designerin stört, wenn ich zwischen dem ganzen Creme, Weiß und Champagner Schokolade esse? Nebenbei kann ich mich schon mal mit dem Gedanken anfreunden allein zur Hochzeit zu gehen - ALS EINZIGE - ich seh mich schon am Kindertisch sitzen. Naja bei der letzten Hochzeit habe ich meinem Ex gesagt, dass ich mir gewünscht hätte, er wäre zu Hause geblieben. Das war natürlich gelogen. Diesen August stehen meine Chancen ausgezeichnet, dass nur ich mir auf die Nerven gehe. Manchmal werden Wünsche eben doch wahr, wenn auch mit zweijähriger Verspätung.

Mhmmmm ich könnte mir einen Mann leihen - einen gaaaaanz Wunderbaren natürlich?!

Sonntag, April 26, 2009

Wochenend-Bilderrätsel




Sätze des We - "Ich überlege, ob ich etwas mit Obst oder mit Waldbeeren esse..."/
"Meine Haut ist sehr durchtrainiert."/ "Und wehe Du kommst zu spät!!!" - "Naja die Bahn ist pünktlich. Ich muss sie nur kriegen." ...[die Bahn habe ich übrigens mit einem Sprint noch bekommen.]

Und morgen früh werde ich FETT sein.

250 Gramm. Ritter Sport. Mit Haselnüssen. Gerade eben. Jetzt ist mir sauschlecht. Bauchweh.
Und morgen früh werde ich FETT sein.
Frage - wenn Du DEN Mann treffen würdest, Du Dich vervollständigt fühlst und alles soweit prima wäre. Die Sache nur einen Haken hätte: Ihr beide könntet Euch nur einmal im Monat sehen – würdest Du trotzdem mit ihm zusammenbleiben???

Er will mich gar nicht öfter als einmal die Woche sehen, glaube ich. Es gibt zumindest keinen natürlichen Grund, der ihn hindert - nicht mehr - abgesehen von einem anspruchsvollen neuen Posten und einem 14h/Tag im Geschäft. Scheisse. Ich brauche noch mehr Schokolade. Einen Eimer und heule jetzt in mein Kissen. Gute Nacht!

Samstag, April 25, 2009

Tagesaufgabe

Nicht mal unter der Dusche hat man Ruhe vor den eigenen Gedanken. Unter anderem habe ich darüber nachgedacht, was Mann bzw. Frau am anderen Geschlecht am meisten abturnt? Was sind die No Go's, die den anderen schlagartig uninteressant und unattraktiv - zur Sperrzone machen? Was löscht jedes Feuer?
Ich lass diese Fragen mal im Raum stehen, als Tagesaufgabe ;)

Donnerstag, April 23, 2009

«21.30 Uhr Champagner & Erdbeeren»

Fast hätte ich mich an dem Stück "kalten Hund" verschluckt, als mein Blick auf mein Storyboard fiel. «21.30 Uhr Champagner & Erdbeeren»
Hä? Moment! Dieser Punkt gehörte definitiv nicht zu der Benefizveranstaltung, meinem Projekt, das in diesem Moment in Form von mehreren hundert Menschen um mich tobte. Okay, durchatmen und sammeln! Ich hatte alles genaustens im Blick - die Zeit, Bühne, Künstler, Presse, Fotografen, Gäste, Mitarbeiter und mein Team. Niemand verhielt sich verdächtig, sie lächelten mir zu, nickten oder winkten. Keine Zeit für Spielchen, die Veranstaltung neigte sich dem Ende.

Seit 12 Stunden war ich praktisch überall gleichzeitig, um sicherzugehen, dass ich in den letzten Wochen wirklich alles bis ins winzigste Detail bedacht hatte und bereit notfalls Feuerwehr zu spielen. Einen Plan B in der Hinterhand. Der Kunde war in erster Linie schwierig und mochte langbeinige Blondinnen am liebsten in seinem Bett. (Vermutlich war ersteres der Grund, warum mein Chef mir das Projekt übergab.) Nachdem er mich das erste Drittel des ersten Meetings NUR als hübsche Dekoration meiner männlichen Kollegen behandelte/sah, hatten wir, nach zwei Sätzen unter vier Augen, eine überaus angenehme, respektvolle und professionelle Zusammenarbeit. Ich schweife ab. Alles lief wie am Schnürrchen. Ich hatte Team, Künstler und Rahmenprogramm optimal ausgewählt. Ha, ich bin gut. Perfekt.

"Wo ist denn Frau XY? Kommen Sie zu mir auf die Bühne!"...riss mich aus meinen Gedanken. Der meint mich. Na herzlichen Glückwunsch. Das war weder geplant noch abgemacht und in einen Spiegel hatte ich zuletzt vor Stunden geguckt. Nützt alles nichts, ich drücke M. die Kuchengabel in die Hand, richte blind das aufgeplatzte Sofakissen auf meinem Kopf und kämpfe mich nach vorn. Mein Körper war voll Adrenalin. Normalerweise wird sowas intern gemacht. Der Kunde lobte meine Arbeit in den Himmel und bedankte sich mit einem überdimensionalen Blumenstrauß sowie einem Präsent. Wenn ich bedenke, was ihn unsere Arbeit gekostet hat, eine sehr nette Geste. Der Kunde strahlte, mein Chef strahlte und bei mir fiel der Groschen, wer heimlich den ominösen letzten Programmpunkt auf mein Board gekritzelt haben musste.

M., der Mann mit der Kuchengabel, dem ich Stunden (gefühlte 100 Jahre) zuvor das erste Mal in meinem Leben begegnet war. Mit dem ich mir vor fünf Minuten den Kuchen und die Gabel geteilt hatte - natürlich lediglich aus Zeitgründen ;) Ein charmanter, schlagfertiger, gutaussehender, junger Doktorand und privater Bekannter des Auftraggebers.

Und wie oft hast Du schon die Nacht mit einem Helden verbracht
Und bist am nächsten Morgen neben dem Teufel erwacht

Zu oft. Keine grosse Sache an sich. Keine große Liebe, keine großen Gefühle. Und trotzdem ODER vielleicht gerade deshalb, eine Sache die man getrost auch hätte auslassen können. Ich hatte fast ein schlechtes Gewissen als ich auf die Frage, ob wir am Abend gemeinsam Essen gehen, morgens mit "Nein, besser nicht." antwortete und aus seiner Wohnung schlich. Er schickte Blumen in die Agentur.
Er schickte sogar Karten aus Vietnam.

Schick die Dämonen in die Hölle, wo sie hingehören

Exakt. Und die Teufel gleich mit! Nicht, weil es schmerzlich ist, sondern weil es egal ist. Wäre es schmerzhaft, würde es wenigstens Sinn machen. So aber ist es bloss eine Sache, von der man längst weiss, was man davon hält und es trotzdem wieder macht.

Und wie oft hast Du schon die Nacht mit einem Helden verbracht
Und bist am nächsten Morgen neben dem Teufel erwacht
(Thomas D. - Uns trennt das Leben)

Mittwoch, April 22, 2009

Merke!

SICH ZU VERLIEREN, HEISST AUCH SICH NEU ZU ERFINDEN.

Eine Bitte!

Liebstes Unterbewusstsein,

lass mich doch bitte wieder einmal von etwas anderem träumen.
Von etwas, dass mich mit einem angenehmen Glücksgefühl
und breitem Lächeln aufwachen lässt - zum Beispiel.


Herzlichen Dank.
Hochachtungsvoll
Deine "Besitzerin"

Dienstag, April 21, 2009

Belauscht.

«Sag, wann hast Du Dir eigentlich dieses Tattoo stechen lassen?»
«Ach, das ist jetzt schon eine ganze Weile her. Ich war betrunken.»
«Betrunken??? Etwas betrunken oder stark betrunken?»
«Wäre ich stark betrunken gewesen, hätte ich heute einen überdimensionalen Anker auf dem Oberarm und keinen kleinen roten Teufel über dem Fussknöchel.»

Was macht ihr so, wenn ihr betrunken seid? Maulwurftattoos oder Intimpiercings stechen lassen?
Outet euch!

Montag, April 20, 2009

Leichtfüßiges Nilpferd

Schon zu Leistungssportzeiten erklärte ich Laufen innerlich zu einer der schlimmsten Sportarten, die es gibt. Wie habe ich das Training manchmal gehasst. Die Trainer auf dem Fahrrad, wir zu Fuß auf Zeit. Das erklärt wahrscheinlich den heute noch existenten Wunsch, während des Joggens, mit einem Radfahrer zu tauschen - notfalls mit Gewalt ;). Ich bin gelaufen, weil ich gut war und Erfolg damit hatte - bis ich bei einem Wettkampf schwer stürzte. Ich habe stets diese Laufidioten bedauert, die was von einem "Rausch" faselten. Auf diesen warte ich sehnsüchtig. Auf das Gefühl, laufen nicht als Quälerei zu empfinden sondern aus purer Lust am Erlebnis auf mich zu nehmen. Klar, es pustet den Kopf frei - meistens. Aber das größte Erlebnis ist momentan, dass wenn wir zu zweit laufen, wir die neusten Details austauschen und - werten können. Und es ist phantastisch, wenn Dir jemand motivierend sagt: "Denk an was Schönes! Konzentriere Dich auf die Vögel!" Ääääähhm ja. Bei Vögeln denke ich zwangsläufig an was anderes.

Heute habe ich festgestellt, dass ich fast froh bin, dass die Jogger in der Hauptstadt etwas Kommunikationsmüde sind. So kann ich mir zumindest den Atem fürs ständige grüßen, kopfnicken & smalltalken sparen. Im Steiger in Erfurt wurde das in Kombination mit "Bergen" (ich bin Flachländler!) schon so ein bisschen anstrengend und man wollte ja noch eine lässige Figur machen bei den gutaussehenden Joggern. Und nicht beim Zulächeln zusammenbrechen vor Erschöpfung. Übrigens wenn man dort morgens laufen geht, trainieren die Jungs der Polizei auf dem Trimm-Dich-Pfad. Ist sehenswert. Am liebsten lief ich bergab in den zwei Jahren, dann war sogar meine Pulsuhr vollständig zufrieden.

Meine Freundin sagt, ich will immer zuviel auf einmal, setzte mich konsequenterweise selbst unter Druck und sei zu hart. Mhmmmm...klingt fast so als könnte ich das auch auf andere Lebensbereiche beziehen. Wenn mein linkes Schienbein weiter zickt beim Joggen, suche ich mir eine schöne Altersresidenz und esse bis an mein Lebensende nur noch Schokolade. So kann das gar nichts werden mit dem Rausch. Neuerdings bringt mich mein Schienbein fast um - das sind Schmerzen und es ärgert mich maßlos. Ich will laufen und nicht nach 5-10 Minuten invalide durch die Gegend humpeln. Ich tippe auf eine muskuläre Dysbalance (bin länger nicht regelmäßig gelaufen). Hat jemand einen Rat oder ein Wundermittel?

Besteht Hoffnung, dass ich irgendwann WIRKLICH GERN & LEICHTFÜßIG WIE EINE GAZELLE laufe?
Auf meiner Agenda steht noch ein Triathlon, den ich unbedingt mitmachen will, wenn ich 30 werde. Vielleicht lassen die mich ja auch statt des Laufens alternativ ein paar Kilometer mehr Rad fahren und 500m weiter schwimmen!? ;)

Samstag, April 18, 2009

Merke!

Realität ist das was nicht verschwindet, wenn man aufhört daran zu glauben.

WUUUUUUUSSSSSSSAAAAAAAAAAA

Der Plan - 20 Minuten Tiefflug bis ins Grüne an die Spree zum Joggen. Nicht einkalkuliert waren Sonntagsfahrer, die bei der Arschkälte morgens den fließenden Verkehr blockieren, um Sonderangebote zu shoppen. Absolutes Phänomen - durch die 50iger Zone mit 28,5km/h tuckern, weil ja heute auch Montag bis Freitag ist (!!!), um anschließend über zwei Zebrastreifen zu donnern an dem sich die Fußgänger stappeln. Oder auf der Vorfahrtsstraße an jeder Straßenecke eine Vollbremsung hinzulegen, könnte ja einer von rechts kommen. Sollte ich jemals einen Herzinfarkt bekommen, dann im Auto.

Den Plan habe ich um knapp 30 Minuten verfehlt, dafür konnte ich tolle Atemübungen á la "Wuuuuussssssaaaaaaaa" im Auto praktizieren, die mich davon abhielten, auszusteigen, um anderen Verkehrsteilnehmern schwere körperliche Schmerzen zuzufügen und deren erwürfelten Führerschein auf der Stelle zu zerschneiden.

Ich Steine, du Steine

Mittwoch, April 15, 2009

Bauchschmerzen

"Dich zu umarmen fühlt sich an wie die unzähligen Male zuvor. Ich wünschte, dass diese Umarmung ewig währt. Mein Herz schlägt bis zum Hals. Es hofft für einen winzigen Augenblick, dass Deines vergessen hat, dass es mich nicht mehr lieben wollte. Klirr. Ganz leise ist es. In mir hat es schon vor längerem zu bröckeln begonnen. Einige Fetzen liegen bereits blutig am Boden. Doch den letzten Rest meines Herzens reißt du mir mit wenigen Gesten aus dem Leib und wirfst es auf den Weg, auf dem wir stehen. Klirr. Dem folgt die Stille des Begreifens, die irgendwann von deiner Stimme durchbrochen wird. Es ist der Augenblick, in dem wir Abschied nehmen." (Tagebuch evo, Ende 2007)

Bauchschmerzen. Es tut weh zu sehen & zu wissen, wie eine Freundin leidet, fühlt und zweifelt, nachdem sie sich in diesen Tagen als Paar nach 12 gemeinsamen Jahren getrennt haben.
Du schaffst das, Süße.

Dienstag, April 14, 2009

Altersschwach

In Gedanken. Auf der Straße. Evo auf dem Heimweg. Die Vögel zwitschern, Kinder spielen, knutschende Pärchen und sie denkt: "Wenn ich irgendwann mal steinalt bin, werde ich wahrscheinlich senil, wunderlich und führe öfter Gespräche mit irrealen Gesprächspartnern."

Und erwische mich dabei, wie ich DAS halblaut, aber wirklich gesprochen - nicht nur gedacht - vor mich hinmurmle. Mhmmmm...muss ich mir jetzt Gedanken machen???

Montag, April 13, 2009

Ostern - ein Fazit

  1. Ostern rockt. Ich bin durch. Ausklang beim Inder mit den Mädels... das nächste Mal pack ich das Mountainbike doch hinten ins Auto & lass mich die 10km nach Hause chaufieren - Gegenwind ist ein Arschloch.
  2. Freitagmorgen bei der Joggingrunde durch den Wald, über Felder und Wiesen GANZ TIEF DURCHGEATMET, der Sonne entgegen gelacht und mich des Lebens gefreut. Ein wunderschöner Moment nur mit mir allein.
  3. Meine MTB-Pedalen liebe ich. Ich find sie extrem genial und très chic. Nachdem ich mir bei einem Faststurz einst die Wade aufschlitzte, rammte ich mir die scharfen Kanten diesmal sauber in die linke Ferse. Zinksalbe und Luft wirken Wunder - es heilt hervorragend und puckert nur nachts.
  4. Osterfeuer sind klasse. Ich könnte stundenlang nur ins Feuer gucken und schweigen.
  5. "Mit 30 solltest Du dann aber schon anfangen am Nachwuchs zu arbeiten! Bis dahin wirst Du den Richtigen treffen & Dich endlich fest binden." Liebe Oma, was ein Glück, dass ich noch 2,25 (in Worten zwei-komma-zweifünf!!!) Jahre Zeit habe. Alternativ könntet ihr mich dann zur Notschlachtung freigeben oder eure Wunschkandidaten präsentieren.
  6. Angegrillt - sooo lecker.
  7. Den blöde Kuh-Orden vertrete ich auch im II. Quartal 2009 mit Engagement. Alptraum der übelsten Sorte. Und statt den "Traum"mann wie versprochen zu wecken, schleiche ich mich aus Rücksicht auf die Couch.
  8. Die Einparksession auf dem Bordstein war unspektakulär entgegen der Ausparksession. Die Straße war aber auch wirklich sehr schmal und dicht zugeparkt. Die Parklücke, wo ein Jumbo Platz gefunden hätte (O-Ton Elchtreiber), wollte ich nicht. Hätte ja kurbeln müssen - die sah doch ziiiemlich klein aus.
  9. Ich habe bestimmt die Hälfte vergessen...so ist das, wenn man alt wird und ein Schlafdefizit hat.
  10. Edit: Trotz Schokoostereiern, Walnusseis mit Waldbeeren und anderen Schweinereien abgenommen. Strike.

Donnerstag, April 09, 2009

Frohe Ostern!




Sonnige & entspannte Tage wünsche ich euch.


Ich pack dann mal meine Foltergeräte - Laufschuhe & Mountainbike - und verschwinde in die ländliche Idylle.

Mittwoch, April 08, 2009

Gewissenskonflikt & Friteusen

In Fettnäpfen kann man ab und an gut Füße baden, mir sind sie etwas zu unspektakulär. Ich bin dafür bekannt, mit Anlauf direkt in die Friteuse zu springen und dabei noch charmant zu lächeln.

Zu Mannheim habe ich beispielsweise eine ganz besondere Beziehung. Einige Jahre in Frankfurt/ Main mit engem Kontakt zu Mannheimer Kollegen/ Freunden haben mich definitiv nicht zur Expertin für diesen Dialekt gemacht. Eventuell sollte ich erwähnen, dass ich es prinzipiell nicht mit Dialekten habe - ich verstehs oft einfach nicht. Der Elchtreiber hat mich mal ein "Asterix & Obelix" Buch in Alemanisch lesen und teilweise übersetzen lassen...er hatte Spass. Ich habe im Buchladen nach einem entsprechenden Wörterbuch gesucht. Einmal hatte ich arg Pech und bin an einen richtigen Urschwaben geraten. Von seinem Redeanteil habe ich etwa 15% verstanden, beim Rest habe ich nett gelächelt und gehofft, dass der sich nicht mit mir unterhalten will. Den Satz "Dein Parfum riecht wirklich sehr gut. Wollen wir einen Kaffee trinken gehen?", habe ich widerum sofort im zweiten Anlauf verstanden. Komisch.

Ich habe gelegentlich regelrecht das Gefühl, mein Gehirn würde sich langsam aus solchen Unterhaltungen ausklinken, weil das Zuhören und Übersetzen ins Hochdeutsche manchmal schon extrem anstrengend sein kann. Blöd nur, wenn das während der Arbeit vor Zeugen passiert und man die Söhne Mannheims im privaten Gespräch fragt, wo sie denn gebürtig herkämen. Fürchterlicher Dialekt. Spätestens bei der DRITTEN grinsenden Gegenfrage: "Naaahaaa woher kommen wir wohl?" und der FÜNFTEN langsamen Wiederholung ihres Bandnamens für Hörgeschädigte hätte es klick machen müssen. Hat es aber nicht... und der Boden tat sich auch nicht auf. Aber dafür sah ich wenigstens höllisch gut aus. Joa, ohne Worte. Es war übrigens seeehr heiss an diesem Tag und ich seit 10 Stunden am Wirbeln. Ich sag ja, ich werde NIE ins Künstlermanagement wechseln ;)

Nun geben sie demnächst ein Kombikonzert mit Xavier á la "Wettsingen in Schwetzingen" in der Hauptstadt und ich würde mir das direkt gern antun...nur habe ich bereits meine engsten Freunde zu meiner Geburtstagssause eingeladen, um den Termin zu blocken. Genau an dem We. Klasse Timing. Aber wer lädt bitteschön auch schon drei Monate vorher zu ner Party ein???

Fallsucht

Muss ich mir Gedanken machen, wenn die Pinwand plötzlich von der Wand saust - nachdem ich halbnackt daran vorbei gelaufen bin?

Und bevor erste gehässige Bemerkungen kommen. NEIN, ich bin nicht mit dem Hintern oder sonstigen "überdimensionalen" Körperteilen hängengeblieben und dem Korksding wurde bestimmt auch nicht schlecht.

Montag, April 06, 2009

"Zwischending" Beziehungskiste

Einst war die Sache recht überschaubar und einfach. Da wurde einem unauffällig der Zettel von der Schulbank dahinter gereicht mit den Worten: „Willst du mit mir gehen?“. Zwei Kästchen zur Auswahl: „Ja“ und „Nein“. Ein Dazwischen gab’s nicht. Kein „vielleicht“ und kein „weiß nicht“. Diese Auswahlmöglichkeiten kamen erst mit steigendem Alter auf dem Gymnasium hinzu - allerdings ohne peinlichen Zettel.

Der Fisch und ich schlichen 3 Jahre umeinander rum. Wir kletterten Nachts über das Tor des Eisstadions, weil er mir sein Graffiti zeigen wollte. Schliefen bei Parties Arm in Arm neben den Anderen auf der Couch ein, schrieben uns Urlaubskarten während der Ferien, telefonierten. Berührten uns immer zufällig, warfen uns verstohlene Blicke zu. Wir haben gezwungenermaßen zu "La Boum - Dreams are My Reality" miteinander getanzt - oben eng, unten mit zwei Metern Sicherheitsabstand ;) Wir saßen tagtäglich gemeinsam im Klassenzimmer. Alle wussten Bescheid, grinsten in sich rein und verstanden nicht, wo unser Problem lag Nägel mit Köpfen zu machen. Wir waren mit der Zeit beste Freunde geworden, ich gab ihm kluge Tips bei den Mädels. Er revanchierte sich. Die verstohlenen Blicke und Berührungen blieben. Mit 16 verabredeten wir uns das erste Mal offiziell allein fürs Kino in den Winterferien. Vor Aufregung bekam ich prompt 40° Fieber und ne dicke Angina. Daraufhin redete er zwei Monate nicht mit mir, weil er glaubte, ich wollte ihn nicht sehen. Es lief stets nach Schema F - ein Schritt vor - zwei zurück...bis er schließlich die Schule wechselte und wir uns irgendwann aus den Augen verloren. Der Zustand war auch nicht mehr mit anzuschauen. Meine Schulfreundinnen stellten sich da insgesamt intelligenter an. Sie schmachteten heimlich, litten unter schrecklichem Liebeskummer und als schon keine mehr damit rechnete, hatten sie den gewünschten Typen zum Freund. Diese Tatsache ist mir teilweise auch 10 Jahre danach noch ein Rätsel.

Wenn ich mich heute umsehe, habe ich das Gefühl es regiert das Zwischending. „Vielleicht“ und „Weiß nicht“ sind die Überschriften über den Beziehungskisten. Viele stecken in etwas, dass mehr ist als eine Affaire, aber weniger als eine richtige Beziehung. Man ist quasi „halbzusammen“ und wartet auf eine Entscheidung - auf den Moment, in dem man sicher sagen kann: „Yes, Schnitte, mit dir gehe ich bis ans Ende der Welt.“ Stattdessen: Monate "Beziehungstestphase", inklusive fantastischem Sex, gemeinsame Einkaufsbummel und Fernsehabende. Man geniesst den Moment. Aber eben auch: die Möglichkeit zum Umtausch, zur Reklamation, wenn was nicht passt, stört oder man ein anderes Objekt der Begierde im Auge hat. Dann wird umgetauscht und zurückgegeben. Man hat sich ja zu nichts verpflichtet. Die verbindliche Unverbindlichkeit.

Mhmmmm... jemandem nicht zu sagen was man wirklich für ihn empfindet, aus Angst vor Zurückweisung, ist wahrscheinlich das Dümmste, was man tun kann. Es gibt gerade 1000 Dinge, über die ich schreiben könnte. Aber es gibt Situationen, da sollte man wohl besser reden und nicht schreiben. Es fehlt der Mut.

Das hier ist kein 12 Millionen Dollar Hollywoodkitschstreifen, in dem er nach etwas hin und her plötzlich nachts vor meiner Tür steht und Kieselsteine ans Fenster wirft. Er wird auch nicht in den letzten zehn Minuten, die ihm bleiben, die komplette Stadt auf den Kopf stellen, nur um mich davon abzuhalten den Flug oder Zug ins Irgendwo, weit weg von ihm zu nehmen. Auch wird er Jahre später keinen Roman veröffentlichen über die eine, die eine verpasste Chance. DIE Frau, die er hat gehen lassen, die er hätte besser halten sollen. Zumindest es versuchen.

Das hier ist eine B-Produktion. Es ist, wie es ist.

Sonntag, April 05, 2009

Quasimodo is back



1. Konsumschlampe
2. gefönte "Krüppelpalme", nur für Peri ;)
3. Allergie >> Quasimodo is back und das Kühlakku mein bester Freund

Es könnte alles so schön sein und jetzt bin ich sooo unglaublich hässlich. Entstellt. Ich bin dann mal auf dem Spielplatz kleine Kinder erschrecken meine Augen auf Normalgröße zurückkühlen und mir überlegen, was ich mit der Lottomillion mache, denn so nimmt mich wahrscheinlich nieman(n)d.

Samstag, April 04, 2009

Freizeitstress

I. Die Straßencafé- & Biergartensaison wurde gestern ordnungsgemäß eröffnet. Fantastisch endlich wieder in der Sonne sitzen zu können ohne Frostbeulen zu bekommen.

II. Gestern Abend hätten sie mich beinahe auf dem Friedhof eingeschlossen.
Wäre mal was Neues gewesen. Hatte ich noch nicht. Musste sofort an "Friedhof der Kuscheltiere" denken. Damals im zarten Alter von elf bin ich im Dunkeln wie ein geölter Blitz nach Hause gerannt, weil sich keiner der Jungs getraut hat mich zu begleiten, nachdem wir heimlich den Film geschaut hatten.

III. Berlin hat einen "Berliner" mehr. Und ich Genie habe in dem Wust Umzugskisten wie gewünscht ein Messer, den Korkenzieher, das Holzbrett & ein Bettlaken gefunden - in Rekordzeit. Merke! Bier, Rotwein und zwölf Jahre alter Whiskey in der Reihenfolge, zur Feier des Tages, sind dann doch zuviel bei Proteinlastiger Ernährung.

IV. Übrigens habe ich jetzt einen weißen und einen hummerfarbenden Arm, Dank der Sonne. Es dominiert die rechte Körperhälfte - farblich trotz Creme. Dafür spüre ich meine Oberschenkel- & Bauchmuskulatur gleichmäßig dezent nach 80km auf dem Mountainbike. Schön war's.
Bin nur völlig im Eimer.

Mittwoch, April 01, 2009

Gesagt

Gestern. Dreimal.
«Ich überlasse dieses Thema jetzt mal für 2-3 Monate dem Schicksal. Naja und sollte das Schicksal versagen, kann ich die Sache immer noch selbst in die Hand nehmen.»