Freitag, Oktober 31, 2008

Stahlbeton

Nur wenn man sich so "abschottet", dass einem niemand weh tun kann. Dann wirds auch schwer, dass jemand über diese Stahlbetonmauer klettern kann, der Dir nie im Leben weh tun will.

...außerdem sagt er, dass er schon die Bronx gesehen hat - falls ich mir Sorgen mache, wegen dem was er hinter der Mauer entdecken könnte.

Donnerstag, Oktober 30, 2008

Du bist aber groß geworden



"Du bist aber groß geworden." Dieser Satz ließ mir vor Minuten das Blut in den Adern gefrieren. Es gibt nur eine Nachbarin meiner Eltern, die scheinbar immer noch daran knabbert und versucht zu realisieren, dass der kleine niedliche, blonde Sonnenschein die 1,20m Marke überschritten hat. Ich staune ja jedesmal, wenn ich ihr in die Arme laufe (was Dank großer Vorsicht selten vorkommt), dass die noch lebt. Die Gute muss doch schon mindestens gefühlte 100 sein...ich mochte sie als Kind schon nicht. Wahrscheinlich weil sie mir in den letzten 20 Jahren immer diesen Satz entgegen schleuderte *Augen roll* Was soll man darauf bitte erwidern? Fehlt nur noch, dass die mir in die Wangen kneift und mir ein Bonbon in die Hand drückt.


Fakt ist, dass ich bei 1,75,5m aufgehört habe zu wachsen und das schon vor fast einem Jahrzehnt...und es kommt heute auch nur noch sehr selten vor, dass mich am Telefon jemand fragt, ob ich denn mal meine Mutti oder den Vati ans Telefon holen könnte *lach*.


Na ich hoffe, ich bleibe für den Rest des Jahres verschont und werde selbst nie so ;)

Mittwoch, Oktober 29, 2008

Arschloch TECHNIK

Technik, die begeistert. Mich immer wieder.

Mir fallen grad in diesen Minuten verdammt viele nicht jugendfreie Flüche und Schimpfworte ein. Ich bin extrem kurz davor in eine Papiertüte zu atmen und wie Rumpelstilzchen ums Feuer zu springen, wo sämtliche Technik lichterloh brennt.

Da zwinge ich erst die Telefonanlage in die Knie. Hat nur zwei Besuche im T-Punkt, gefühlte 100 Telefonate mit der technischen Hotline und einige Wutausbrüche gebraucht. Die Erleuchtung hatte ich letztlich vorhin selbst, während der vierte nette Kerl am anderen Ende der Leitung einen kompetenten Kollegen um Hilfe bat...ein paar Häckchen später - funktionierte wieder alles Ordnungsgemäß und ich war glücklich, dass ich nicht nochmal bei der Hotline anrufen und alles zum 1000sten Mal erzählen muss. Ich war überzeugt, dass mir dieses Glücksgefühl heute nichts und niemand mehr nehmen kann. Mein Emailaccount hat es geschafft. Ich schreibe eine laaange, sehr produktive Email an jemanden, der sicherlich schon darauf wartet, klicke auf senden und dann verengten sich meine Augen, da die Email nicht wie erwartet gesendet wurde. Nein, sie war verschwunden. In den Weiten des Internets. Weg. Verpufft. Nicht mehr da.

F*ck. Das ist mir Jahre schon nicht mehr passiert.
Arschloch Technik und Internet und überhaupt.

Dienstag, Oktober 28, 2008

Alles wird gut

Kennt ihr das?

Man steht im Supermarkt an der Kasse, plötzlich kommt ein ganz bestimmtes Lied oder es fällt einem irgendeine tief vergrabene Begebenheit ein, man hat schlagartig einen Kloß im Hals, kämpft mit den Tränen und kann sich nur mit Müh und Not selbst davon abhalten, die Verkäuferin an der Kasse zu umarmen, in Tränen auszubrechen und dabei zu schluchzen "Alles wird gut.".

Ich habe sie nicht umarmt.

Schlaflos

Halb drei Uhr Nachts und ich bin noch hellwach. Ich liege im Bett und überlege, ob ich ne Runde laufen gehe, damit ich endlich müde werde. In wenigen Stunden werde ich mich dafür hassen. Verdammt.

Montag, Oktober 27, 2008

Speedo

Merke!

Wenn Frau nach einer Verabredung mit David Kirsch, in Anbetracht eines Dates zum Schwimmen am Mittwoch, auf die beknackte Idee kommt den verwaisten Speedo Badeanzug anzuprobieren und um sich schon mal ein bißchen einzustimmen und an das Tragegefühl zu gewöhnen, diesen auch direkt anlässt - sozusagen für unten drunter...dann kann ich jetzt sagen, das Teil trägt sich immer noch super (über die Optik rede ich frühstens in einigen Wochen!), ist so als wenn man nix an hätte. Allerdings hätte ich spätestens vor 5 Stunden aufhören sollen Flüßigkeiten zu mir zu nehmen, stand nämlich grad vor einem echten Problem als ich feststellte, dass ich ja den Anzug drunter habe. Super.

Wer hat eigentlich diese bescheuerten Badeanzüge erfunden?

Sonntag, Oktober 26, 2008

Nur die Liebe zählt

Hab grad festgestellt, dass mich der Herr Pflaume nie so ohne weiteres - ohne jegliche Vorwarnung überraschen dürfte...nur wenn meine Haare liegen und noch so ein paar andere Dinge stimmen. *lach* Ich will den Kerl ja nicht in die Flucht schlagen, damit ich mich nachher noch gebührend "bedanken" kann für den Herzinfarkt.

Impressionen - Festival of Lights 2008 - Berlin



Von Festival of Lights 25.10.2008


Edit: Hat jemand persönliche Erfahrungswerte mit der digitalen Spiegelreflex Panasonic Lumix DMC-L1 - ist die gut oder was würde der "Kenner" empfehlen? Mit der liebäugel ich schon ne Weile.

Freitag, Oktober 24, 2008

Lieber Gott,

...ich habe drüber nachgedacht, ob ich nicht erstmal den Weihnachtsmann mit meinem Wunsch bemühe - ehrlich. Nur ich denke, ich gehe auf Nummer sicher und wende mich direkt an den Oberchef von allem. Dich. Also hör gut zu!

Manchmal wünsche ich mir, dass ich weniger intelligent wäre. Oder noch besser - DUMM. Ich will in die Leichtigkeit des Seins abtauchen. UNBESCHWERT SEIN. Nicht ständig Gedankenkarussell fahren und über Gott und die Welt nachdenken.

Man sagt, wer zuviel nachdenkt, kann unglücklich werden. Seit drei Tagen überlege ich, "wer ich bin", welchen Weg ich als nächstes einschlage, ob ich den Kerl will oder nicht. *Kopf auf die Tischplatte schlag*

Früher war das irgendwie einfacher, da hab ich bei weitem nicht solche Gedankenkreise gezogen. Naja früher war einiges anders - das Fernsehprogramm, unsere Gesellschaft, die Werte,... - boah egal.

Wenn Du also irgendwas für mich tun könntest, wäre das ausgesprochen toll...vielleicht im nächsten Leben? In diesem reichen mir ein paar Zeichen und... eine extra gebackene Sahneschnitte. Rezept maile ich Dir rüber.

Danke und Amen.

Brett vorm Kopf

MERKE!!!

Man kann das Mobiltelefon nur einmal mit unter die Dusche nehmen, um zu telefonieren - eine Dusche ist keine Badewanne. Ich hätte im Bett bleiben sollen...sonst überhol ich mich heute noch selbst - soviel zu Hummeln im Hintern.

Ich wünsche mir ein Spielzeug-Handy extra für die Dusche.

Donnerstag, Oktober 23, 2008

Zeit

Ich habe heute einen wunderbaren Satz gelesen.
"Du musst der Zeit Zeit geben.", das hat mich umgehauen.

Liebeserklärung

"Du bist solange ruhig, ich sag Dir wann die Sendepause um ist."


...was dann folgte, war einfach nur WOW. Ich habe mich kaum getraut zu atmen. Gibt's sonst nur in Filmen und Büchern.

Mittwoch, Oktober 22, 2008

Barschlampe

Nie wieder einsame Abende auf der Couch am Wochenende. Stattdessen werde ich an diesen Abenden Barschlampe an der Bar arbeiten - Männer nett lächelnd abfüllen, Kopfrechnen trainieren, meine Telefonnummerncollage weiter basteln, neue Leute kennenlernen, falsch mitsingen, lachen, tanzen, lästern...- einfach Spaß haben.

So schnell kann's gehen, wenn Freunde meines Brüderleins einen neuen Club eröffnen, Frau nach früheren Erfahrungen fragen und man beiläufig seine Hilfe anbietet, falls mal arg die Luft brennen sollte. Mir fallen spontan zwei Begebenheiten ein, die ich dort besser nie zum Besten gebe.


Kennt ihr diese zusammenklappbaren Kickboards, die 2003 voll im Trend waren? Ich habe herausgefunden, dass es sehr schmerzhaft, feucht und klebrig (für die anderen) ist, wenn man während einer legendären Afterwork–Messe-Party seinen Leuten kurz unter die Arme greifen will – von wegen gutes Vorbild und so – zwei überfüllte Tabletts in die Menge tragen will und dabei so ein zusammengeklapptes ScheißDing am Boden übersieht, genau dazwischen tritt und stolpert. Der Rest ähnelte schon fast einem Stunt – es fiel nix zu Boden, ich jonglierte beide Tabletts in den Händen – lediglich der Inhalt der Gläser und Flaschen hat sich minimal reduziert.


Ich habe bisher weder an der Bar gearbeitet noch gekellnert – ich hatte zwar sehr oft beruflich mit den Leuten zu tun, nur bin ich lediglich eingesprungen, wenn Not am Mann war ...der Vorteil ich konnte meine „Service“schwäche stark verbessern.


Es wird spannend...und bestimmt sehr cool. Ne Coyote Ugly Party und ich auf dem Thresen – yeah...wie in alten Zeiten.


Dienstag, Oktober 21, 2008

Montag, Oktober 20, 2008

Tod am Hindukusch

Nervennahrung Kaiserschmarrn und Sport bis zum Erbrechen, um kurzzeitig aus dem Gedankenkarussell auszusteigen – mäßig erfolgreich.


Zwei deutsche ISAF – Soldaten sind heute bei einem Selbstmordanschlag ums Leben gekommen. Ich bekam die Info zufällig am Rande mit, bevor sie später in den Medien kommuniziert wurde. Die Nachricht ist ein Schlag in die Magengegend und verursacht nach wie vor noch eine Zentimeterdicke Gänsehaut – die Vergangenheit holt mich ein. Lässt mich verweilen in der Erinnerung an das was war.


Die Bundeswehr war fünf Jahre Teil meines Lebens, da mein Ex Soldat ist. Ihn gab es nur im Doppelpack. Er kam frisch von der Offiziersschule als wir uns kennen lernten. Er sagte immer „Du weißt, ich bin Soldat und ich werde mit Sicherheit irgendwann in einen Einsatz gehen müssen.“ ...ich fand diese Vorstellung damals nicht weiter schlimm, habe das erstmal von mir geschoben. Ich betrat Neuland und wusste nicht was es heißt einen Soldaten zum Partner zu haben. Jahre später machte mich das Thema Auslandseinsatz wütend – die Vorstellung Monate ohne ihn und in Sorge zu sein, machte mich hilflos. Er hat sich wie viele andere auch für diesen Beruf entschieden mit allen dazugehörigen Risiken und Aufgaben und er macht diesen Job überaus engagiert mit viel Herzblut. Für mich war es nicht immer leicht, da mir diese Welt „Bundeswehr“ nie vollständig zugänglich war und ich bei Erzählungen manchmal nur den Kopf schütteln konnte. Es ist eine andere – eine eigene Welt. Die Außenwahrnehmung der Alltagswelt der Soldaten ist geprägt von Klischees, Vorurteilen und auch schlichter Unkenntnis. Außenstehende können die psychischen wie physischen Belastungen, die mit einem Auslandseinsatz einhergehen weder für die Soldaten noch für die Angehörigen nachvollziehen.


In den Jahren habe ich großartige Menschen kennen gelernt, die im selben Boot saßen und es sind einige tolle Freundschaften entstanden. Man schlug sich gemeinsam schlaflose Nächte um die Ohren, diskutierte, leistete mentale Aufbauhilfe, hörte einfach nur zu, lachte, scherzte, weinte, holte sich auf den Boden der Tatsachen zurück, ...- man musste sich nicht erklären, keine dummen, unsensiblen Sprüche anhören. Ich habe viel gelernt, bin gewachsen und ich habe Respekt vor den Leistungen der Soldaten. Obwohl mich persönlich seit nun 12 Monaten nichts mehr mit der Bundeswehr verbindet, gehen mir die Anschläge immer noch sehr nahe. Ich weiss, wie die Frauen/ Männer zu Haus sich fühlen, wenn sie die Nachrichten hören und wahnsinnig vor Sorge versuchen nähere, beruhigende Informationen von ihrem Partner zu erlangen. Man denkt in den Momenten sofort an Bekannte und Freunde, die es treffen könnte. Ich habe früher manchmal geträumt, dass es an der Haustür klingelt und sein Kommandeur sowie ein Militärseelsorger betreten davor stehen - ein Albtraum.


Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der getöteten Soldaten sowie ihren Kameraden, die den Einsatz ohne sie zu Ende bringen müssen. Ich wünsche den Angehörigen, Soldaten und Familien, Frauen und Männern daheim viel Kraft, Unterstützung und Zuversicht in der nächsten Zeit.


Sie waren in Afghanistan, um dort zu helfen, den Frieden zu sichern und wurden bei einem Anschlag getötet. Was bleibt sind Fragen. Ist es nicht eine Illusion zu glauben, man könne mit gutem Willen eine radikale Macht in den Griff bekommen und Frieden schaffen? Ist der Tod der 30 gefallenen Soldaten wirklich erst sinnlos, wenn die Bundesregierung die Bundeswehr aus Afghanistan abziehen würde?


Sonntag, Oktober 19, 2008

Spuren im Herzen

"Hast du Angst vor dem Tod?" fragte der kleine Prinz die Rose. Darauf antwortete sie: "Aber nein. Ich habe doch gelebt, ich habe geblüht und meine Kräfte eingesetzt, so viel ich konnte. Und Liebe, tausendfach verschenkt, kehrt wieder zurück zu dem, der sie gegeben. So will ich warten auf das neue Leben und ohne Angst und Verzagen verblühen."

Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz


Du hast Spuren hinterlassen.

Mir fehlen die Worte. Meine Gedanken sind bei Dir.

Schuhtick


Ein Foto auf Wunsch eines einzelnen Herren.
...viele Menschen sammeln Briefmarken, DVDs, Kugelschreiber oder sonstigen Werbekram. 45% der Frauen sammeln Schuhe und besitzen laut Umfragen über 25 Paar.

Ich gebe zu, ich habe eine Schwäche für Stiefel und Ballerinas - aber ich würde nicht von einem Schuhtick sprechen. Das könnte daran liegen, dass die Schuhe, die mir gefallen, meist etwas teurer sind - für das Paar Stiefel hätte ich genauso gut ein Wochenende verreisen können. Das ist sowieso ein seltsames Phänomen - genauso bei Kleidung, Armbändern, Handtaschen.

Wie ist das bei Euch? Habt ihr einen Schuhtick???

Bei Männern finde ich das immer besonders interessant *schmunzel* mein Ex ging lieber Schuhe kaufen als ich und er ging auch immer mit mindestens zwei Paar Neuen nach Haus.

Samstag, Oktober 18, 2008

gute Männer

Warum sind die guten Männer schwul oder mit meinen Freundinnen verheiratet???

Gesichtsentgleisungen

Geschenke zu bekommen, ist ja eigentlich was tolles. Problematisch wird es, wenn man das mit Abstand hässlichste Geschenk der Welt bekommt.


Dieser äußerst geschmackvolle Handaschenbecher, den T. vorhin auspackte, übertraf alles was ich bisher an Schändlichkeiten gesehen habe – sogar die Blauener Spitze und die Meißner Porzellanvase, die mir die Großeltern eines Ex mal zu Weihnachten für die gemeinsame Wohnung schenkten, die es letztlich nie gab. Der Unterschied war nur: ich habe mein Geschenk in Gegenwart der Schenker ausgepackt und musste mir den Lachanfall ganz böse verkneifen. Meine Freundin packte aus, nachdem das entsprechende Pärchen gegangen war und nach den ersten 5 Schrecksekunden und der folgenden Überzeugung, dass wir alle nicht soooviel getrunken haben, dass wir Handaschenbecher herbei halluzinieren, haben wir Tränen gelacht. Wenn das Teil nicht ausversehen in den nächsten 24 Stunden irgendwo spurlos verschwindet, ist es ab sofort der Wanderpokal für die Neuzugänge in den Club „29 Plus“.


Was treibt Leute nur dazu solch geschmacklose Geschenke zu machen??? Die Zwei wären mit ner Blume besser beraten gewesen...- da kann nicht allzuviel schief gehen.


Freitag, Oktober 17, 2008

Meisterinnen im Multitasking

Sprechen, zuhören, gleichzeitig auch noch darauf achten, dass das Essen nicht überkocht und den Film im Fernsehen verfolgen – unmöglich? NEIN, Frauen können das. Haare fönen, parallel dazu hier tippen, denken, gleichzeitig ein Geschenk einpacken, Schuhe putzen und gedanklich den Inhalt des Kleiderschranks durchgehen - das mach ich mit links und 40 Fieber.

Wir sind wahre Meisterinnen im Multitasking und können mühelos mehrere Dinge gleichzeitig tun. Dank unserer beiden Hirnhälften, die so dicht vernetzt sind, dass Gedankenimpulse extrem schnell übertragen werden und das gesamte Gehirn beim Denken aktiviert ist.

Während Männer beim Zähne putzen wie fest gewachsen vorm Waschbecken stehen und hochkonzentriert die Zahnbürste in ihrem Mund bewegen. Laufen Frauen durch die ganze Wohnung, kochen Kaffee, rasieren sich die Beine, zupfen die Augenbrauen, beladen die Waschmaschine, checken den Vorrat an Deospray und blättern in Arbeitsunterlagen.

Ich bin gerne Frau - auch wenn ich wiedermal nichts zum Anziehen habe, aber da ich heute Abend auf der Party wohl wieder nur von Pärchen umgeben sein werde , kann ich theoretisch meine geniale sexy Victoria's Secret Loungepant anbehalten. Hauptsache die Haare liegen und ich schaue sonst Granatenmäßig aus.

Euch einen schönen Abend! Ich geh mal die Zahnbürste und Pinzette schwingen.

Donnerstag, Oktober 16, 2008

WG-Mitbewohnerinnen gesucht!!!!

AUFRUF.

Ich mache mir zunehmend Gedanken über meine Wohnsituation im Alter - ich meine, ich werde demnächst 30 (NUR noch knapp 3 Jahre). So schnell kann ich gar nicht gucken und schwupps, bin ich siebzig - naja solang ich verdammt heiß aussehe und noch geistig wie körperlich fit, glücklich und zufrieden bin, kann ich mich damit arrangieren. Betreutes Wohnen oder ein Platz in einer schönen Altersresidenz wären nur zwei Möglichkeiten... Ab wann darf man da eigentlich einziehen???


Naja bevor ich irgendwann ins Kloster gehe - im hohen Alter von Anfang 30 - wegen Männerfrust, gründe ich mit Tuffelchen, einer Schwester im Geiste, lieber eine WG nur für flotte weibliche Single-Feger. Das wird defintiv extrem aufregender, als hinter dicken Mauern mit nur EINEM Gärtner für ich weiß nicht wieviele "Schwestern", - vom Champagnerfrühstück über Dildoparties und ein Ranking über gedatete Männer am Kühlschrank in der Küche. Was will Frau mehr in dem Single-Jungle da draussen?

Die Details für die grundsätzlichen Notenvergaben beim Ranking und die Voraussetzungen für potentielle Bewerberinnen, Konventionalstrafen, etc. findet ihr hier.

Weitere Anregungen für diese Auflistung zur Punktevergabe werden jederzeit angenommen.

Bewerbungen könnt ihr ab sofort direkt bei uns einreichen... ebenso welche Stadt die besten Kerle bietet, wir gucken dann schonmal nach ner Villa!

Oh das wird ein Spaß =)

fishing for Compliments

Komplimente können gelegentlich ganz schön sein - ist natürlich stark abhängig von wem es kommt, in welcher Situation und vorallem wie. Ich bin recht immun gegen diese Art von Aufmerksamkeiten, konnte damit noch nie gut umgehen, fühl mich da unwohl und denk mir meist "Jaja." - muss daran liegen, dass ich gerade in meinem Job immer damit zugeschüttet wurde. Egal.

Jedenfalls sehe ich heute gut aus und sogar mein Strahlen ist wieder zu entdecken, sagte meine Ärztin. *grins* Genau dasselbe dachte ich vorhin auch beim Blick in den Spiegel...das Leben ist schön, auch wenn's manchmal ziemlich grau erscheint.

Ich fühl mich einfach gut =) ...und weiss, dass ich das schaffe - mit der Mitte, Selbstliebe, inneren Ruhe und so.

Dienstag, Oktober 14, 2008

Valium

Nur kurz.

Bilanz nach ca. 20 Telefonaten - einige Psychodocs scheinen selbst ihre besten Klienten zu sein, eine Therapie viel akuter zu benötigen und Valium wie Vitaminpillen einzuwerfen. Befremdend - passt zu meiner Vorstellung und gespaltenen Meinung. Fassungslos macht mich die Tatsache, dass die Ärzte entweder voll sind oder Wartezeiten von MINDESTENS 4 Monaten haben. Im Februar könnte ich einen Termin für ein Erstgespräch bekommen. Also schlecht gehen darf's einem nicht... super, was mache ich bis dahin???

Ich will meine Flügel wieder haben.

Hab die Nase voll für heute.
Gute Nacht!

Montag, Oktober 13, 2008

Onkel Doctor

Ich gebe mir ehrlich Mühe - ich versuche immer fair und ehrlich zu sein - jedem unvorbelastet eine Chance zu geben. Ich mache mir Gedanken über die Dingen, die ich tue und hinterfrage meine Motive. Ich will es wirklich wissen und das kostet Kraft und Energie und gelegentlich geht es mir auch schlecht damit - das alles ist natürlich meine Entscheidung.

Mein Schaden ist, dass ich immer in die Rolle des Doctors schlüpfe - ich will immer allen helfen und ich verfüge auch über das nötige Talent dazu. Ich laufe seit zwei Jahrzehnten, gut ausgestattet mit einer Überdosis Helfer-Syndrom, mit erhobenem Zeigefinger durchs Leben - stets darauf bedacht meinen Mitmenschen den Spiegel vorzuhalten. Sogar Menschen, die ich nicht mal richtig kenne, schütten mir ihr Herz aus und ich verarzte sie schonungslos, offen mit schrecklich klugen Ratschlägen. Fordere sie auf ehrlich zu sich selbst zu sein, Konsequenzen zu ziehen und Entscheidungen zu treffen... Mir wird zunehmend bewusst, dass das die beste Art ist, von mir selbst, von meiner eigenen Entwicklung, meinen Problemen und Ängsten abzulenken. Je mehr ich mich um andere kümmere oder mich hemmungslos in die Arbeit stürze, desto weniger Zeit muss ich mit mir und meinen eigenen Fehlern verbringen.

Es scheint wie eine Flucht. Alles Projektion?

try again

...vorhin hörte ich "try again" von Aaliyah und überlegte einen Moment, ob der Song als momentaner Soundtrack taugen könnte - tat den Gedanken schnell wieder ab. "dust yourself off and try again" - na was denn sonst!? Ich gehöre, denke ich, nicht zu den Menschen, die lange am Boden liegen bleiben und leiden. Ich erkenne schnell, dass die Perspektive von unten arg Scheisse ist und versuche wieder auf die Beine zu kommen - und zwar diesmal richtig.

Sonntag, Oktober 12, 2008

Waschgang

Auf welchen Kleidungsstücken sind Papiertaschentuch-Fetzen am Besten zu erkennen?

Eindeutig auf dunklen Pullis & T-Shirts. Nicht nur das so ein Taschentuch in viele winzigkleine Teile zerbröselt. Nein! Sie haften dazu auch noch wunderbar fest auf der frisch gewaschenen Kleidung.

Den Preis fürs Wäsche waschen, gewinnt heute jemand anderes. *arg* I hate it - möchte wissen, wer das Tuch in meine Wäsche gesteckt hat?

Folter

...so ungefähr sah das Fahrrad Foltergerät aus – okay es war knallrot, mindestens 10 Jahre älter, meine Bremse war defekt, wie ich bei der ersten schnittigen Abfahrt feststellte - es lebe der Rücktritt und die Gangschaltung war auch nur Atrappe – und spätestens nach meiner Rückkehr gestern hinüber. Nach Kilometer 35 quer durchs Gelände, auf diesem Geländetauglichen Fahrrad (!!!), war ich kurz davor in Streik zu treten – nein, nicht wegen Schmerzen oder schweren Beinen, sondern wegen Austrocknungserscheinungen und dem Wissen, dass wir nicht wirklich wussten wo wir sind und wie weit wir noch müssen ;) ...Die Gegend ist herrlich zum Radfahren, nur ein bißchen schlecht ausgeschildert – so war mitten in einem Dorf plötzlich die Straße zu Ende, so dass wir über Wiesen und Felder weiter gefahren sind, schließlich mitten durch den Wald (war das ein Spaß so ohne Wege), um immer mehr die Orientierung zu verlieren und weil wir keine Lust hatten umzukehren, wir waren ja schon so weit gefahren, sind wir fröhlich weiter. Das Ende vom Lied war eine Tour von 60 km – gefühlten 200km.


Fakt ist, ich fahre nie wieder mit so einem antiken Damenfahhrad weiter als bis zum nächsten Supermarkt. Und wer ist eigentlich für diese dämlich riesig, breiten Sattel verantwortlich??? Als hätten alle Frauen sooo einen fetten Entenarsch. Bequem ist was anderes – da lob ich mir mein Mountainbike, welches ich mir gestern innigst herbei gewünscht habe.


Fazit: es war ein wunderschönes Wochenende mit fantastischen Sonnenschein und ich habe Bauchmuskelkater vom Rudern und Radfahren.


Freitag, Oktober 10, 2008

Robinson Cruso



...verbringe das Wochende auf der Insel - umgeben von Wassermassen und unendlichem Grün - das nächste Dorf befindet sich gut 10km entfernt. Entspannung pur - laufen, radfahren, rudern, lesen, das Wasser anstarren, Sauna...naja und falls das mit dem Erlegen von wilden Tieren zum Abendessen nicht so ganz reibungslos klappt, schleichen wir uns ins Sternerestaurant.

Ich liebe es mit Blick auf den See einzuschlafen und aufzuwachen...

Donnerstag, Oktober 09, 2008

Entscheidung...

Gestern Nachmittag war klar, dass ich so weder weitermachen kann noch will. Ich denke nicht, dass ich die Entscheidung, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wirklich schon früher hätte treffen können. Das Ganze brach erst in den letzten Wochen wirklich aus mir raus, ich habe viel reflektiert, analysiert und mich fleißig weiter gegen mich selbst gewehrt. Ich wusste, dass es mir nicht gut und es tiefer geht, aber ich stritt es ab - ich dachte einfach, es wird wieder - wie immer.

Bei meiner Hausärztin brachen heute erste Dämme, ich war schockiert über mich selbst...sie hörte mir einfach nur zu, fragte ab und zu nach, schrieb mit. Mir wurde auch da wieder bewusst, dass ich es runterspiele, die Tränen liefen in Sturzbächen aus mir raus, trotzdem lächelte ich und meinte: "Es ist gleich wieder gut." Gleichzeitig war es irgendwie befreiend, endlich um Hilfe zu bitten.

Mich dazu durchzuringen war keine einfache Entscheidung, jedoch ist es der einzige Weg, um Fallstricke, die sich durch mein Leben zu ziehen drohen, zu überwinden. Die Vergangenheit lässt sich nicht auslöschen, doch es liegt in meiner Macht, sie abzulegen, mich selbst anzunehmen und erleichtert sowie befreit meinen Weg weiter zu gehen...

Mittwoch, Oktober 08, 2008

ruhelos

Kann mir mal jemand das Prinzip von himmelhochjauchzend und zutodebetrübt erklären. Sitze hier - tausend Gedanken im Kopf, aber keiner lässt sich halten. Bin rastlos - ruhelos. Ist das der Herbst? Brauche Luft...muss schreien. Will mich betäuben. Der Tag kriecht voran.

Freunde...

Dienstag, Oktober 07, 2008

Unabhängigkeitstag

Mag ich mich heute selbst nicht...dabei wollte ich mich grad an Tag 365 (!) ganz besonders großartig fühlen.

Werde mich nachher auf die Couch verkriechen mit Sushi und Tee (hoffentlich macht mein Magen das nach der letzten Nacht mit - egal...dann weiß ich wenigstens wovon mir übel ist.) und werde meine zu hoch gelegte Messlatte polieren und an dem Multiple Choice Test, bei dem ausschließlich falsche Antworten angeboten werden, feilen.

Jeder Mann ist ohne mich besser dran - ich bin eine schreckliche Freundin..., da kann man(N) nur auf der Strecke bleiben - irgendwann...
Warum lässt er mich auch noch ein Jahr danach so fühlen?

Montag, Oktober 06, 2008

einsam zu zweit

...um Hilfe zu erhalten, sich auszureden, sich verstanden zu fühlen, zu weinen und lachen, werden gute Freunde herangezogen...Kraft & Energie tanken, um nach Hause gehen zu können, um mit einem Partner das Bett zu teilen, der diese Bedürfnisse nicht abdecken kann. Wozu auch? Man hat ja gute Freunde. ... Die meisten suchen sich einen Partner um das eigene Ego zu streicheln und keinen um mit ihm leben zu können. Dann lieber solo als einsam zu zweit...

Gott, ich geh mir Gute Laune Glücks Tee kochen...


Sonntag, Oktober 05, 2008

vermissen

...vermissen macht keinen Spass, da hätte ich lieber Halsweh.

Nach einer vollen Dröhnung Familie am Wochenende, ist es, trotz aller Vorfreude auf die Ruhe, komisch ab morgen allein zu sein... - blödes Phänomen - zu Schulzeiten hatte ich in den Ferien nach Urlaubsende meiner Mom genau dasselbe Gefühl. Dabei bin ich sehr gern allein - meinen Unabhängigkeitstag verbring ich mit meinem Brüderlein beim Sushi Circle - ich habe also für alle Eventualitäten vor gesorgt. Die übrige Zeit habe ich volles Programm, muss für die Klausuren lernen, mein Lauftraining für die 10km wieder aufnehmen und Freitag reise ich auch schon meinen Eltern auf ihre Insel nach - bleibt eigentlich keine Zeit für Einsamkeit...nur trotzdem fühle ich mich grad doof.

die verwöhnte Prinzessin auf der Erbse ;)

Spruch des Tages

Samstag, Oktober 04, 2008

Klatsch und Tratsch

Mir brummt der Kopf, aber ich bin jetzt wieder auf dem neusten Stand was den Klatsch in der Verwandtschaft angeht. Verfüge sogar über Insiderwissen von Leuten, die ich entweder gar nicht kenne oder mindestens ein Jahrzehnt nicht gesehen habe. Nachdem mir ein neuer Freund angedichtet wurde, von dem ich selbst noch nichts weiß, muss ich dringend Pläne schmieden, wie ich meiner Verwandtschaft wesentlich brisanteren Gesprächsstoff liefern kann und vorallem was.

Interessant ist wie meine Oma zu der Information "FREUND" kam - nämlich über meine Tante, die ebenfalls weit weg wohnt. Diese hat in einem Telefonat mit ihrer Tochter, meiner Cousine, erfahren, dass ich demnächst zu Besuch vorbei düse und das mit Freunden in Stuttgart verbinde. Da liegt die Vermutung Freund natürlich auf der Hand und das weiß nun jeder im Umkreis von DD, der irgendwie mit uns verwandt oder verschwägert ist - auch meine Oma. Sie war selbstverständlich not amused, dass sie es nicht aus erster Hand von mir erfahren hat *lach*...schlecht für die anderen, dass meine Oma "Berlin"-Internas immer stillschweigend bewahrt.

Bin ich froh, dass ich dieses Spektakel nur ein paar mal im Jahr erleben muss. Jedenfalls haben wir Spaß - mal schauen, was wir in diesen Tagen noch so zu Tage fördern - das We hat ja grad erst angefangen.

Freitag, Oktober 03, 2008

Pubertät

Als eine der schwierigsten Entwicklungsphasen gilt die Pubertät. Als ich mich heute morgen im Spiegel betrachtete, fühlte ich mich auch optisch in diese Zeit zurück versetzt. Erkenntnis - Kaiserschmarrn ist zwar verdammt lecker, aber wenn ich im Gegenzug für diesen Kompensationsgenuss schlagartig wie ein pickliger Teenie aussehe, ist diese Mahlzeit ab sofort gestrichen.

Es ist wirklich nicht leicht wieder 15 zu sein - geplagt von Stimmungsschwankungen, Pickeln, emotionaler Aufgewühltheit. Mich tröstet, dass es nur ein Phase ist.

Was ein Teenie (ICH) braucht? Verständnis, Toleranz, Vertrauen und viel viel Liebe. ;) SOFORT!

Donnerstag, Oktober 02, 2008

"Männer? NEIN, Danke!"

Sport pustet den Kopf frei oder bringt schlimmstenfalls blaue Flecken – die Erkenntnis meiner letzten Session: Ich kenne keinen einzigen Mann, von dem ich ruhigen Gewissens behaupten könnte, er hätte alle Tassen im Schrank.

Langsam überkommt mich mini-minimal die Angst, ich könnte mich zu einer Frau entwickeln, die T-Shirts mit dem Aufdruck "Männer? NEIN, Danke!" trägt. Meine Mutter sowie Freunde lachen Kopfschüttelnd über diesen Gedanken – NOCH. Ich befürchte, dass ich der Liebe universell und Männerwelt im besonderen, abschwören und mich einem neuen Hobby (vielleicht der Zwergkaninchenzüchtung – ich wollte schon immer eins!) zuwenden könnte.

Eigentlich will ich genau das nicht. Ich würde Männer gern ganz allgemein wieder richtig großartig finden. Bloss, liebe Männer, ihr macht es mir in der letzten Zeit verdammt schwer. Ob das am Alter liegt? Ich seh mich um und sehe einen Haufen Leute, so zwischen 27 und 35 - alle gleich schräg drauf - die alle an den gleichen Problemen herumlaborieren.

Was soll man da machen? Abstand halten? Das klappt vermutlich bis zum nächsten Wochende.

Sex mit dem Ex

Wahrscheinlich springt jeden Moment jemand aus dem Gebüsch und ruft dämlich grinsend: "Verarscht. Versteckte Kamera." oder was weiß ich. Fühl mich genau so. Deutschland verfügt ja schon über ein paar mehr Bundesländer als vier, die Distanzen von Nord nach Süd, Ost nach West und umgekehrt sind kein Pappenstiel

Wie ist es dann bitte möglich, dass meine Ex-Freunde aufeinmal gesammelt in meine Heimat ziehen???

Haben die sich abgesprochen? Bezahlt sie jemand? Und offensichtlich ist jeder überzeugt, ich hätte nur auf ihn gewartet und sei deshalb noch solo...- ich sag's ja Männer & ihr Ego.


Mhmmm...sie könnten eine Selbsthilfegruppe gründen und sich gegenseitig therapieren!?

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Arschloch

Wir standen in der Küche unserer gemeinsamen Wohnung, als er unsicher fragte: „Wie machen wir das jetzt? Du bringst aber erstmal keinen Mann mit in die Wohnung, oder?“, ich rührte schneller im Topf, „Also ich werde auf jeden Fall keine andere Frau mit nach Hause bringen.“, beendete er seinen Gedanken. Ich fuhr innerlich Achterbahn - ich war enttäuscht, wütend über seine Gedanken, zertrümmerte Geschirr, wollte ihm mit einem stumpfen Messer oder Löffel starke Schmerzen zufügen – stattdessen lächelte ich ihn an und sagte, er brauche sich deswegen keine Sorgen machen und lobte seine Großzügigkeit, aus Respekt mir gegenüber, darauf zu verzichten irgendeine Tussi auf unserer Couch in unserem Wohnzimmer zu vögeln.

Das Ende vom Lied – ich überraschte ihn kurze Zeit später, kurz vor der Wohnungsauflösung, an einem Montagvormittag in unserer Wohnung und er war nicht allein. In diesem Moment bin ich über mich selbst hinaus gewachsen, trotz seiner offensichtlichen Angst eventuell innerhalb der nächsten zwei Minuten zu sterben, gab es keine Szene, Beschimpfungen oder etwas in der Art. Ich straffte die Schultern, hob den Kopf, lächelte strahlend, gab ihr die Hand, ging ins Arbeitszimmer, packte meine Kisten und war froh, dass ich genau in diesem Moment richtig, richtig, extrem gut aussah. Die Tatsache das es eine andere gab, war mir egal – nur das er seine eigene Absprache gebrochen hatte, machte mich rasend, mein Vertrauen wie Respekt war dahin...ich hätte ihm liebend gern eine Plastikkarte mit dem Aufdruck „die Platin-Arschlochkarte“ im Kreditkartenformat in die Hand gedrückt, die er wie den Führerschein zukünftig in der Brieftasche mitführen muss.

Arschlöcher gehören gekennzeichnet! Sei es durch einen tätowierten Strichcode, die Platin-Arschkarte, ein Armband, einen Stempel auf der Stirn oder sowas wie einen SchwangerschaftsTest, der beim Draufprinkeln anhand der Streifen anzeigt, in welcher Arschlochliga der Gute spielt.